Am Hof von Tioran kämpft Liadan mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Nicht jeder akzeptiert sie als Königin.
Als eine Seherin sie davor warnt, den Stein des Ewigen Lichts in Asaels Hände fallen zu lassen, begeben sich Cajus und Liadan ebenfalls auf die Suche danach. Ihre gemeinsame Jagd nimmt ein jähes Ende, da der Schattenkönig seine Drohung wahrmacht und Liadan in seine Gewalt bringt. Schon bald ist Cajus gezwungen, in die Tiefen der Unterwelt abzusteigen, um das Unheil zu verhindern, das sich zusammenbraut.
"Liadan Von Schatten geküsst" ist der zweite Teil und damit das Finale der "Liadan" - Dilogie
Das war aber ein ganz schön krasses Abenteuer. Ich kann nicht mal ansatzweise beschreiben wie spannend und abenteuerlich diese Welt ist, aber ich kann es versuchen. Es ist wie als würde man in eine andere Welt springen, in der von Zwergen über Götter bis hin zu Elfen alles Mögliche existiert. Ich dachte nach Band 1 könnte es nicht noch besser werden, aber da habe ich mich getäuscht. Band 2 war sogar noch ereignisreicher und fantastischer als Band 1. Das muss man erstmal hinkriegen. Ich bin richtig überrascht und begeistert. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist vollkommen und immer, wenn man denkt, die Welt könnte nicht noch verrückter und fantasiereicher werden, dann wurde man vom Gegenteil überzeugt. Ich finde von der Story bis zu den Charakteren und die Orten, an denen die Geschichte spielt, ist alles einzigartig und eindrucksvoll. Die Geschichte an sich ist auch spannend und setzt gleich an Band 1 an. Liadan muss das zweite Amulett finden und verhindern das es dem Schattenkönig in die Hände fällt. Doch dieser hat seine eigene Pläne und bezwingt Liadans Willen, sodass ihr Mann Cajus allein Liadans Mission erfüllen muss und schlussendlich dem größten aller Widersacher entgegensteht. Liadan ist nun mit Cajus verheiratet und somit die neue Königin, doch sie wird nicht vom Volk akzeptiert. Doch sie ist hart im Nehmen und macht das Beste aus ihrer Lage. Jedoch hat sie noch immer eine Aufgabe zu erfüllen, denn sie muss die andere Hälfte des Amulettes finden, bevor Asael es tut. Dabei muss sie sich vielen Herausforderungen stellen und schlussendlich sich den Willen Asaels beugen. Dennoch kämpft sie immer wieder gegen ihn an, auch wenn es ein sinnloser Kampf ist. Das beweist Mut, Stärke und Loyalität ihrem Mann gegenüber. Denn auch wenn sie auf ihrem Weg, die Erinnerungen verliert, schafft sie es schlussendlich das richtige zu tun. Auch wenn es bedeutet sich selbst zu opfern. Das finde ich sehr beeindruckend von ihr und ich habe sehr großen Respekt vor ihren Entscheidungen und ihrem Kampfgeist. Ihre Entwicklung ist wirklich einmalig. Asael hat zwar den eine Teil des Amulettes, doch er scheint besessen von der Suche des zweiten Teiles. Wodurch er das offensichtliche übersieht. Aber dennoch kann man nicht behaupten das nur schlechtes in ihm steckt. Natürlich ist er selbstsüchtig und macht alles, damit er bekommt was er will, aber gleichzeitig ist er auch hingebungsvoll, loyal und liebenswert. Er hat sich bloß die falschen Verbündeten gesucht und muss mit den Konsequenzen leben. Aber er zeigt immer wieder, wie sehr er Liadan liebt und gibt für sie dann doch sein Leben, wobei ein Teil von ihm immer bei ihr sein wird. Cajus ist ein Held, wie er im Buche steht. Seine Veränderung vom ersten Band bis zum zweite war schon stark. Doch innerhalb des zweiten Bandes mutiert er noch stärker zu einer Legende. Der Mann macht das Unmögliche möglich und beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Ich finde ihn sehr sympathisch und er zeichnet sich durch seinen hilfsbereiten, abenteuerlichen und durchhaltenden Charakter aus. Ein richtiger Mann und Krieger. Er ist keineswegs nachtragend oder so schrecklich wie sein Zieh-Vater (der ehemalige König) und das ist auch gut so, denn dadurch hat er viele Verbündete und Freunde, die ihn lieben und helfen. Für mich ist er eindeutig der beste König und eine wahrgewordene Legende. Zusammen bilden die drei ein sehr gegensätzliches Team, was aber sehr spannend zu beobachten ist. Liadan ist immer zwischen den beiden Männern gefangen und geht dennoch ihren eigenen Weg. Ich mochte es sehr den dreien zu zusehen wie sie sich entwickeln und kann es nur jedem empfehlen. Das Ende hat mich traurig gemacht, aber nicht, weil es schlecht war, sondern weil die Reise mit Liadan nun zu Ende ist. Ich finde das dieses Buch wirklich spektakulär war und es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Protagonisten auf ihrer Reise zu begleiten. Der Abschluss des zweiten Bandes hat wirklich mit meinen Gefühlen gespielt. Ich war hin und her gerissen zwischen Freude und Trauer, aber ich muss sagen es war ein sehr schönes, überraschendes und gelungenes Ende. So schön, dass ich weinen musste. Deshalb bekommt das Buch auch volle fünf Herzen von mir.
Liadans Geschichte geht spannend weiter und der Leser steigt sofort wieder in die Geschehnisse ein. Eine Intrige gegen Liadan, ein Amulett, das das Ende der Menschheit bedeuten könnte und eine Liebe, die nicht aufhört zu brennen. Alte und neue Verbündeten, die ihr Bestes versuchen das Richtige zu tun. Catalias Schreibstil ist eigensinnig, blumig und erzeugt einen Sog, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Manchmal hat vllt. ein bisschen die Leichtigkeit gefehlt, aber die Autorin hat auch hier bewiesen, dass sie schreiben kann. Ihre Stärke liegt in ihrer Kreativität und der Vielschichtigkeit der Geschichte. Viele Ereignisse, neue Kreaturen und Hindernisse, die die Geschichte atemlos erscheinen lassen. Es passiert deutlich weniger als im ersten Band, was mir sehr gut gefällt, aber hätte es noch besser gefunden, wenn die Geschichte noch komprimierter auf bestimmte Ereignisse fokussiert gewesen wäre und dafür bestimmte Szenen länger und intensiver ausgearbeitet worden wären. Ich kann leider nicht genauer ins Detail gehen, weil ich sonst spoilern würde, aber mir hat die Nähe zu Liadan und Asael gefehlt. Viele Szenen wurden zu schnell abgehandelt und es fehlte der Raum zur Entfaltung der Charaktere. Nichtsdestotrotz mag ich Liadan, Cajus, Devias und insbesondere Asael sehr gerne, obwohl der Fokus deutlich irgendwo anders lag. Die Autorin hat ein solides Finale geschrieben, das ich an zwei Tagen gelesen habe und dessen Stärke in seiner Kreativität und Vielfalt lag. Kritisch stehe ich einem Teil der Umsetzung gegenüber. Viele Szenen wurden sehr schnell abgehandelt, sodass die Charaktere zu wenig Raum für ihre Entfaltung und Charakterentwicklung hatten. Die Fokussierung auf weniger Szenen hätte der Geschichte sehr gut getan. Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen und mag das Ende auch gerne, obgleich es mir ein wenig das Herz bricht. Ich vergebe 3,5-4/5 Sterne
Eigentlich müsste Liadan ja glücklich sein. Sie hat Cajus geheiratet und lebt mit ihm am Hofe von Tioran. Aber sie hat das Gefühl, niemand akzeptiert sie. Als sie von einer Seherin erfährt, dass Asael die Tore zwischen den Reichen öffnen will und dafür den Stein des Ewigen Lichts sucht, macht sie sich ebenfalls auf die Suche danach. Die Suche wird für ihre Beziehung zu Cajus zu einer Herausforderung.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. und letzten Teil der Reihe. Teil 1 habe ich Anfang des Jahres gelesen und viele Ereignisse waren mir noch in Erinnerung. Lediglich mit den vielen Namen bin ich etwas durcheinander gekommen.
Für mich brauchte die Reihe nicht unbedingt eine Fortsetzung, denn der Haupthandlungsstrang war zu Ende erzählt, aber die Autorin lässt ihre Charaktere ein neues Abenteuer erleben. Dieses Mal geht es um den Stein des Ewigen Lichtes. Liadan und Cajus suchen diesen, aber auch Asael und es geht darum, wer schneller ist. Es gibt viele Herausforderungen, die bestanden werden müssen und die Charaktere müssen einiges durchmachen.
Leider gibt es einen Aspekt in der Handlung den ich überhaupt nicht, nämlich das Liebesdreieck. Das hat die Autorin ja bereits im 1. Teil abgeschlossen durch die Heirat von Liadan und Cajus, leider geht sie hier sogar noch einen Schritt weiter, was ich persönlich nicht so gut fand.
Insgesamt fand ich Teil 2 wieder gut, aber Teil 1 war für mich besser. Deshalb gibt es dieses Mal 4 von 5 Punkten.
3.5 Sterne Danke an Catalia Pavlo, die mir auch für Band 2 ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Inhalt: Am Hof von Tioran kämpft Liadan mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Nicht jeder akzeptiert sie als Königin. Als eine Seherin sie davor warnt, den Stein des Ewigen Lichts in Asaels Hände fallen zu lassen, begeben sich Cajus und Liadan ebenfalls auf die Suche danach. Ihre gemeinsame Jagd nimmt ein jähes Ende, da der Schattenkönig seine Drohung wahrmacht und Liadan in seine Gewalt bringt. Schon bald ist Cajus gezwungen, in die Tiefen der Unterwelt abzusteigen, um das Unheil zu verhindern, das sich zusammenbraut.
Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen, da es zeitlich nicht direkt an Band 1 anknüpft (und die erhoffte Traumhochzeit findet ohne das Beisein von uns Lesern statt - aber das Buch ist ja auch Fantasy, nicht Romantasy!).
Doch ab ca. der Hälfte konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen! Die Autorin hat einen sehr bildlichen und lebhaften Schreibstil, und der Humor gefällt mir auch! Zwischendurch nutzt sie ein paar Redewendungen und Sprichwörter, die mir nicht geläufig sind, aber sie passen definitiv zur altertümlichen Atmosphäre der Geschichte.
Nun zum Inhalt: wie oben gesagt fand ich den Anfang etwas verwirrend. Außerdem wurden viele neue Charaktere (zusätzlich zu der großen Bandbreite an Personen aus Band 1) eingeführt. Mir persönlich war es etwas zu viel. Außerdem hat mir an manchen Stellen der rote Faden der Geschichte gefehlt. Auf der Suche nach dem Stein des Ewigen Lichts, und hinterher bei der Rettung von Liadan gibt es viele "Zwischenstopps". Mir war nicht bei allen klar, welche Rolle sie für das große Ganze haben.
Das Ende hat mir gut gefallen, und ich kann mir gut vorstellen, das geplante Spin-Off zu Achion zu lesen.
Das Cover: Das Cover sieht dem ersten Band sehr ähnlich. Es zeigt wieder eine junge Frau in dunkelroter Kleidung mit Mantel, diesmal jedoch mit einem Schwert in der Hand, und spiegelverkehrt. Sie steht wieder auf einer erhöhten Felsformation und schaut in den roten Nebel, der vermutlich Feuer darstellen soll. Es ist ein kämpferisches Cover, das auch wieder gut zur Geschichte und eben zum ersten Band passt.
Die Geschichte: Liadan ist nach den Geschehnissen aus dem erste Band nun Cajus' Ehefrau und somit Königin von Tioran. Doch sie fühlt sich nicht wirklich wohl, und will für eine kurze Reise in ihre Heimat, nach Alandria, um dort eine Seherin aufzusuchen. Währenddessen will der Schattenkönig Asael seinen Sohn Devias aus der Gefangenschaft der Lichtelfen zurück. Als er Devias zurückbekommt, plant Asael, die magische Barriere zur Menschenwelt zu zerbrechen, um Liadan einen Besuch abzustatten und ihr einen Ring zu geben. Cajus und Liadan begeben sich auf die Suche nach der zweiten Hälfte des Steins, unwissend, dass das Zusammenbringen der beiden Steinhälften eine Macht entfesselt, die die Welt zerstören könnte ...
Meine Meinung: Im zweiten Band der 'Liadan'-Reihe geht es genauso spannend zu wie im ersten. Liadan ist nun Königin, wird aber nicht so wirklich vom Volk als diese akzeptiert. Sie sehnt sich nach ihrer Heimat Alandria, weshalb sie dorthin reisen möchte. Und dann beginnt das neue Abenteuer. Ihre Aufgabe ist es nun, die zweite Hälfte des Steins des Ewigen Lichts zu finden. Zusammen mit Cajus macht sie sich auf die Suche, doch Asael, der auch auf der Suche nach der zweiten Steinhälfte ist, hat noch ein Ass im Ärmel, und entführt Liadan. So muss sich Cajus wieder allein auf die Suche machen. Er trifft auf seiner Reise auf Zwerge, Schicksalselfen, Feen und Götter. Es ist eine spannende, actionreiche Reise, die wir mit Cajus erleben. Wir erfahren auch endlich, warum Asael die beiden Hälften des Steins zusammenbringen soll und was es eigentlich mit den Schicksalselfen auf sich hat.
Auch die Ehe zwischen Liadan und Cajus wird auf eine harte Probe gestellt, denn Liadans Gedanken und Gefühle werden beeinflusst. Von wem und warum werde ich hier natürlich nicht verraten. Aber es wird auf jeden Fall noch sehr dramatisch und spannend und krass. Und dann die Wendungen, die für mich nicht vorhersehbar waren ... Ihr merkt, ich bin begeistert von der Entwicklung der Geschichte. Es werden Opfer erbracht, es gibt einen großen Kampf und einen Showdown, der es in sich hat. Mir hat dieser zweite und Abschlussband besser gefallen als der erste, denn hier komme ich in eine bekannte Welt zurück, kenne vieles schon. Auch wenn einige neue Wesen auftauchen, so bin ich damit nicht überfordert gewesen. Es hat Spaß gemacht, Liadan und Cajus auf ihre Reise zu begleiten. Und es wurde sogar auch lustig; ich sage nur 'Schladramaus'. Zusammengenommen ist 'Von Schatten geküsst' ein guter und würdiger Abschluss der Dilogie, auch wenn er ziemlich offen endet. Doch ich weiß, dass es noch Spin-Offs geben wird, die Geschichte ist also noch nicht ganz zu Ende erzählt ...
Meine Bewertung: Mit 'Liadan - Von Schatten geküsst' endet die Dilogie um Liadan (und Cajus). Und dieser zweite Band ist vollgepackt mit Spannung, Lügen, Verrat, Liebe und vieles mehr, so dass jede Seite eine Überraschung ist und es nie langweilig wird. Von mir gibt es vier sehr gute Sterne.
Nach dem genialen Auftakt konnte ich auch hier wieder gut einsteigen, auch dank des angenehmen Schreibstiles. Ich hatte zwar erwähnt in der Rezension zu Band eins, dass ich einige Details daraus nicht mitbekommen habe, weil ich manchmal etwas abgelenkt beim Lesen war (was auf meine Eigenverantwortung geht). Dennoch war der Übergang zwischen den Büchern für mich fliessend, obwohl ich auch hier vielleicht einiges an Anspielungen übersehen habe, aufgrund der verpassten Details aus Band eins.
Das Buch hat einen guten Spannungsbogen und einige interessante und überraschende Wendungen, die mir gut gefallen haben. Die Idee mit dem Ring zum Beispiel fand ich grossartig und gut umgesetzt.
Die Charaktere waren ebenfalls wieder interessant dargestellt und obwohl sie den wichtigsten Aufbau logischerweise bereits im ersten Band erhalten haben, haben sie auch hier wieder ihre Tiefe erreicht und man sah neue Seiten an ihnen. Auch die Beziehung zwischen Liadan und Cajus wurde, trotz der Umstände, die ich nicht spoilern werde, wieder gut ausgebaut, besonders von Cajus’ Seite her. Er würde wirklich alles für sie tun.
Der beste Teil war aber mit Abstand wieder der Weltenaufbau. Dieses Eintauchen in eine so spannende und fantasievolle Welt ist wirklich toll gestaltet, hier besonders natürlich der Aufbau der Unterwelt, sei es nun im Grossen und Ganzen oder in kleineren Details.
Das Ende des Buches bildet einen schönen Abschluss, nicht nur für das Buch selbst, sondern auch für die Reihe. Es lässt aber ein zwei Dinge bewusst offen, was einem neugierig für mehr macht und einem für das angekündigte SpinOff neugierig macht. Dennoch ist es für die Reihe mehr als zufriedenstellend. Cajus und Liadan sind einfach wirklich süss zusammen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Es war ein toller und spannender zweiter Teil, der einen schönen Abschluss für die Reihe bildet. Die Reihe ist meiner Meinung nach eine klare Empfehlung. Von mir gibt es dafür fünf Sterne.
Das Cover ist wieder mal wunderschön und ein richtiger Eyecatcher! Auch in dem 2. Band der Dilogie fehlte es nicht an Spannung und Kreativität. Dieser Teil ist ein wenig ruhiger gestaltet als der erste, was aber durchaus seine Vorteile hat. Ich fand die Märchen innerhalb der Geschichte — wenn man sie so nennen will — richtig toll und haben perfekt in die Welt gepasst, die die Autorin geschaffen hat. Der Schreibstil war auch dieses Mal wieder fantastisch und absolut authentisch.
Leider war ich hin und wieder etwas verwirrt, aus wessen Sicht ich da eigentlich lese und musste ab und an zurück zum Kapitelanfang und nachsehen. Ich hätte mir etwas weniger Beschreibungen über die Handlungen der Figuren gewünscht und dafür mehr in die Gefühls- und Gedankenwelt geblickt. Dadurch konnte ich mich nicht ganz in die Charaktere hineinversetzen, sondern habe nur aus der Vogelperspektive das Geschehen verfolgt. Dennoch mochte ich auch in diesem Teil die Figuren und konnte ihre Entscheidungen auch nachvollziehen. Humor gab in diesem Band auch wieder genügend und hat mich einige Male zum Lachen gebracht (vor allem die Szene mit der Truhe).
Etwas, das mich aber generell an Büchern stört und deshalb hier nicht in die Bewertung mit einfließt, sind Rückblenden. In der Szene mit den Spiegeln habe ich sie wohl verstanden und gerechtfertigt gesehen, die anderen dann aber leider nicht. Das ist reine Geschmacksache, wollte es an dieser Stelle dennoch einmal erwähnen.
Alles in Allem würde ich dem Abschluss der Reihe 4/5 ⭐️ geben und die Dilogie jedem empfehlen, der Fantasy liebt. Davon gibt es in Liadan nämlich genug.
Der zweite Teil ist schriftstellerisch genauso genial wie der erste Band und die Welt hat mich erneut in ihren Bann gezogen. Sie ist gespickt mit Anspielungen auf verschiedene Märchen und unterschiedliche Mythologien, die man entdecken kann. Die Charaktere haben sich noch einmal unglaublich weiterentwickelt und man lernt vollkommen neue Seiten an ihnen kennen, wodurch sie einem noch mehr ans Herz wachsen. Auch die Geschichte an sich legt noch einen Zahn zu und die Spannung steigt ins Unermessliche. Gerade gegen Ende warten ein paar aufregende Plottwists, die ich so definitiv nicht habe kommen sehen. Es tut mir definitiv leid, die Welt von Liadan und Cajus jetzt schon zu verlassen und nicht noch mehr von den beiden zu lesen. . Das perfekte Ende zu dieser tollen Fantasy-Dilogie.