Mia Martin alias MissVerständnis ist eine erfolgreiche Ratgeberautorin, bis sie beschließt, Menschen nicht mehr zu mögen. Mutwillig zerstört sie ihre Karriere, tanzt auf den Trümmern dessen, wofür sie hart gearbeitet hat. Etwas Neues erschafft man nur aus dem Nichts. Nach einer düsteren Reihe verrückter Ereignisse drängt ihr Verleger sie dazu, sich in eine Nervenklinik einweisen zu lassen. Ins BLISS – dem Refugium für verwirrte Künstler. Im schneebedeckten Nirgendwo. Hier darf sie endlich frei sein. Zumindest glaubt Mia das, bis der Strom ausfällt ...
WAS IST WAHN, WAS IST WAHR? Was bedeuten Grenzen im Nirwana der Angst? Was, wenn die Wahrheit eine Lüge ist?
Ich bin ja ein Fan von den Büchern aus dem Hause Mari März. Das ganze Buch beschäftigte mich die Frage: Was ist wahr, was ist Wahn? Ich konnte mich in Mia reinversetzen. Ich mag auch keine Menschen. *lach* Mia ist Ratgeberautorin und will nur eines: Endlich keine Ratgeber mehr schreiben. Doch dies ist nicht so einfach. Als sie eines Tages im Krankenhaus erwacht, fehlen ihr die Erinnerungen der vergangenen Monate. Von Drogenexzessen, Alkohol in Rauen Mengen und schlussendlich soll sie splitterfasernackt bei minus 5 Grad von einer Brücke gesprungen sein. Zumindest erzählt dies ihr Agent Roger. Der Verlag ist nicht begeistert von ihrer selbstzerstörerischen Phase und schickt sie ins Bliss. Eine Nervenheilanstalt für Künstler.
Ein gut gemachter Psychothriller, dem ich jedem wärmstens empfehlen kann.
Die Ratgeberautorin Mia Martin, besser bekannt als MissVerständnis, lebt für ihren Beruf. Ihr Verleger macht sie über Nacht zur Galionsfigur in puncto Liebe, Leidenschaft und Emanzipation. Jedes ihrer Wort schreibt sie mit Herzblut. Bis Kommerz und Mainstream ihren Autorenalltag unerträglich machen. Sie bricht aus, versucht ihre Ketten zu sprengen und beginnt mutwillig ihre Karriere zu zerstören. Rasend in ihrem BMW, ein Sprung in die Spree - splitterfasernackt bei fünf Grad minus, Drogeneskapaden, Alkoholexzesse, die Liste ist lang. Ihr Agent Roger macht ihr deutlich klar, was ihr Verleger davon hält. Mia soll sich selbst in eine Nervenheilanstalt einweisen lassen. Aber nicht in irgendeine. Sie soll die nächsten Monate im BLISS verbringen. Ein exklusives Etablissement, ausschließlich für Künstler in der Schaffenskrise. Das Cover finde ich persönlich toll. Einfach gehalten und es passt so gut zu der Geschichte von Mia Martin! Mia ist eine tolle, authentische, sehr sympathische Protagonistin. Ich mag es wie sie ausspricht, was sie denkt, ihre direkte Art und die Art und Weise wie sie ihr Leben hinterfragt. Und auch wenn sie soviel „Wahnsinn“ treibt, hatte ich doch irgendwie das Gefühl, als würde sie mir aus der Seele sprechen. Haben wir nicht alle mal dieses Verlangen, aus den Ketten der Gesellschaft auszubrechen? Das Verlangen nicht immer das machen zu müssen, was von uns verlangt wird. Einfach raus und machen wonach Einem der Sinn steht. Wie hat Jean-Jacques Rousseau so schön gesagt? - „Der Mensch ist frei geboren und überall liegt er in Ketten“
Mein erster Psychothriller seit Jahren! Und trotzdem hat mich dieses Buch nach einer Online-Lesung schon nach den ersten gehörten Worten überzeugt. Ich wollte die Geschichte von MissVerständnis kennenlernen. Und das habe ich gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist ... aufregend. Flüssig, sprachlich leicht verständlich, spannend und stimmig. Sie schreibt ehrlich, unverblümt und direkt. Das Buch hat mich gefesselt und ich habe sehr oft innegehalten und nachgedacht, mein eigenes Leben hinterfragt. Mari März hat es geschafft, mich mit ihrem Psychothriller zu überzeugen. Und darum liegt auch schon das nächste Buch von ihr auf meinem Reader!
Mia Martin alias MissVerständnis ist eine erfolgreiche Ratgeberautorin, bis sie beschließt, Menschen nicht mehr zu mögen. Mutwillig zerstört sie ihre Karriere, tanzt auf den Trümmern dessen, wofür sie hart gearbeitet hat. Etwas Neues erschafft man nur aus dem Nichts. Nach einer düsteren Reihe verrückter Ereignisse drängt ihr Verleger sie dazu, sich in eine Nervenklinik einweisen zu lassen. Ins BLISS – dem Refugium für verwirrte Künstler. Im schneebedeckten Nirgendwo. Hier darf sie endlich frei sein. Zumindest glaubt Mia das, bis der Strom ausfällt ...
WAS IST WAHN, WAS IST WAHR? Was bedeuten Grenzen im Nirwana der Angst? Was, wenn die Wahrheit eine Lüge ist?
Meine Meinung:
Nachdem ich den Klappentext von "MissVerständnis - Borderline" gelesen habe wusste ich, ich muss dieses Buch lesen. "Ich mag keine Menschen!" Leider ist dies auch ein Gedanke der mir öfter durch den Kopf geht. Und ich war neugierig, was Mia zu diesen Gedanken gebracht hat, gab es einen Auslöser dafür? Wenn ja, welchen??
Mari März hat einen ansprechenden, flüssigen Schreibstil. Sie ist direkt, gradlinig und vermeidet unnötige Schnörkel. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt, mich zum nachdenken und grübeln gebracht. Ich habe angefangen, Dinge zu hinterfragen, Meinungen zu überdenken. Ist tatsächlich immer alles so wie es scheint? Gibt es nur schwarz oder weiß? Was ist mit den ganzen grauschattierungen?
Eine Geschichte die mich als Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat, denn die Autorin schafft es, Mias Gefühle durch ihre Wortwahl zu transportieren. Ich habe mit Mia, gelitten und gewütet, bin mit ihr verzweifelt, habe mit ihr geweint und gelacht, getrauert und bin mit ihr gewachsen.
Ich habe die Lektüre dieses Buches, (irgendwie) genossen, es wirkt auch nachdem ich es beendet habe, in mir nach und ich denke noch viel an Mia. Über Mia nach. Ein Buch das nicht nebenbei gelesen werden kann, ein Buch das den Leser fesselt, emotional packt und nicht so schnell los lässt.
Das Cover ist in meinen Augen ein echter Hingucker und passt super zu dem Inhalt des Buches.
Ich fand das Buch total toll! Der Schreibstil ist super humorvoll und schnell zu lesen, die Thematik hat es in sich und ich bin wirklich glücklich, es gelesen zu haben.