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Clyátomon: das Erbe

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Etwas erwacht aus der tiefen Finsternis in den versunkenen Reichen. Die wilden Mächte formieren sich und versuchen Dorkaner und Freyaraner auf ihre Seite zu ziehen, um Delryen zu besiegen. Zugleich kommen Landmenschen dem Sagenumwobenen Atlantis immer wieder gefährlich nahe. Aber anstatt mit aller Kraft sein Reich zu schützen, kreist König Imalián nur um sich selbst. Er vermag sich auf nichts mehr zu konzentrieren, spürt weder Schmerz noch Emotionen. Nur der riskante Rausch der Geschwindigkeit beim Schwimmen reizt ihn noch. Eine geheimnisvolle Energie verändert den einstigen Träger des magischen Clyátomons Stück für Stück und er kann es weder steuern noch aufhalten...

330 pages, Paperback

Published May 1, 2018

About the author

Andrea Bannert

17 books1 follower

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Profile Image for M.andthebooks.
819 reviews
September 7, 2020
Rezension: (kann Spoiler enthalten)

Danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

Idee:
Ich kannte die drei versunkenen Reiche bereits aus dem ersten Band und mit diesem Atlantis-Setting konnte mich die Autorin wirklich von sich überzeugen. Nach dem Ende des ersten Bandes war ich dann umso mehr auf den zweiten Band gespannt, weil ich wissen wollte, wie es nun weiterging mit Andreas und den anderen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, was den Inhalt der Geschichte anging, was mich auch gewundert hätte. Andrea Bannert hat eine Fortsetzung erschaffen, mit der sie beweist, dass sie es schafft, den ersten Band vollkommen logisch fortzuführen und so den Leser nicht zu enttäuschen.

Schreibstil:
Wie ich bereits in der Rezension zum ersten Band erwähnt hatte, viel es mir etwas schwer in den Schreibstil der Autorin reinzukommen, was auch hier wieder der Fall war. Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber er ist etwas eigen, weshalb ich mir denken kann, dass das jetzt nicht jeden unbedingt anspricht. Mich hat er jetzt nicht unbedingt vom Hocker gehauen, aber ich komme damit zumindest ganz gut zurecht.

Spannung:
Spannend war das Buch an sich eigentlich schon, aber sowohl am Anfang als auch am Ende haben sich die Kampfszenen ziemlich gezogen, was den Effekt für mich etwas gemildert hat. Ansonsten gefiel es mir aber gut, weil sich rund um Imalian einige Wendungen der Geschichte ergaben, die ich super fand.

Logik:
Hier hatte ich befürchtet, dass das, was im Klappentext steht, mir zu unrealistisch werden könnte, aber ich wurde in dieser Erwartung glücklicherweise nicht bestätigt. Ich empfand alle Teile der Handlung als angenehm zu lesen und durchaus nachvollziehbar.

Charaktertiefe:
Hier gab es für mich ein Problem: Ich kam mit der Entwicklung aller Charaktere eigentlich gut klar, aber Imalian war nicht meins. Er hatte diese krasse Veränderung schon zu Beginn durchgemacht und auch zum Ende hin hatte sich - obwohl die Hoffnung da war - nichts an seinem Verhalten verändert. Dieses aggressive Verhaltensmuster fand ich irgendwie abstoßend, weshalb ich hier mit der Geschichte etwas hadern musste.

Fazit:
Eine ganz nette Fortsetzung, von der ich insgesamt aber etwas mehr erwartet hätte. Imalian war mir in höchstem Maße unsympathisch und ich konnte mich nicht sonderlich packen.

3,5 Sterne
Profile Image for Tintenwelten.
817 reviews44 followers
June 7, 2021
Die Geschichte schließt an die Ereignisse des Vorgängers an. Die Schlacht ist vorbei: Manuela, Andreas und Marc aka Miran, Imalian und Silmor wie sie in den versunkenen Reichen heißen, wähnen sich in Frieden. Doch die wilden Mächte formieren sich neu und so droht ein neuer Krieg. Zudem kommen die Landmenschen Atlantis immer wieder gefährlich nahe, eine Entdeckung ist nicht mehr undenkbar. Doch anstatt sein Reich zu schützen, ist König Imalian mit sich selbst beschäftigt. Er hat den Clyatomon, den sagenumwobenen Stein der Macht, über Wochen bei sich getragen. Seit dessen Zerstörung verändert er sich zunehmend. Er kann sich nicht mehr konzentrieren, weder Schmerzen noch Emotionen fühlen. Nur die Geschwindigkeit beim Schwimmen reizt ihn noch.

Für mich war die beschriebene Unterwasserwelt sehr faszinierend und phantastisch. Es gibt dort allerlei mysteriöse Wesen wie Drachen, Echsen und natürlich auch das Volk der Meermenschen. Besonders gelungen fand ich, dass viele Redewendungen an das Leben im Meer angepasst wurden. Wir erhalten außerdem einige Einblicke in Bildung und Wissenschaft, Silmor schreitet mit seinen Recherchen um die Entstehung und genaue Lage von Atlantis weiter voran. Auch die Götter spielen wieder eine Rolle.

Der Schreibstil ist zwar locker und leicht zu lesen, dennoch aber auch sehr metaphorisch. Es kommt zu einigen Perspektivenwechseln, wir begleiten natürlich Miran, Silmor, Imalian, aber auch dessen Schwester Salina. Vor allem Letztere empfinde ich als sehr authentisch und spannend, auch wenn sie recht unnahbar und streng wirkt. Imalian wurde mir leider mit jeder Seite unsympathischer. Auch wenn seine Veränderung nachvollziehbare Gründe hat, wurde es doch zunehmend anstrengender und haarsträubender seine Sicht der Dinge zu lesen. Ehrlicherweise fand ich seinen Charakter auch im ersten Band schon eher schwierig, doch es scheint so, dass sich seine negativen Eigenschaften immer weiter verstärken. Er wird immer unberechenbarer, so dass selbst seine Freunde ein Problem haben an ihn heranzukommen. Ich finde generell, dass diese relativ passiv wirken und gar nicht wirklich versuchen, etwas an der Situation zu ändern. Sie machen sich zwar Sorgen und betreiben Schadensbegrenzung, wenn der König seine dollen fünf Minuten hatte, aber naja... Ich bin gespannt wie sich das im finalen Band entwickeln wird. Es ist definitiv eine interessante Fortsetzung, die Lust auf „Meer“ macht.

Es tauchen übrigens ziemlich viele Personen, komplizierte Namen und Orte auf. Zur besseren Übersicht gibt es aber sowohl eine Karte als auch ein Verzeichnis, so dass sich diese Problematik schnell in Luft aufgelöst hat.
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