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Food for Future. Das restlos gute Kochbuch: Nachhaltig, klimafreundlich und lecker

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Kochen mit gutem Gewissen: Der Koch und Landschaftsökologe Martin Kintrup hat mehr als 100 klimafreundliche Rezepte entwickelt - die meisten vegetarisch oder vegan, allesamt saisonal und bio. So gelingt der Umstieg auf die "grüne" Küche ganz mühelos und macht jede Menge Spaß.

- Eat greener: Vegetarische und vegane Köstlichkeiten sowie einige nachhaltige Fleischgerichte
- Restlos lecker: Abwechslungsreiche Ideen für Kartoffeln, Nudeln und andere Reste vom Vortag
- Vom Blatt bis zum Strunk: Kreative Rezepte für Fenchelstiele, Radieschenblätter, Gemüseschalen und Co.
- Selbst gemacht statt gekauft: Zero-Waste-Alternativen für typische Fertigprodukte wie Soßen, Dips und Snacks

Inklusive zahlreicher praktischer Tipps rund um plastikfreie Einkäufe, die richtige Aufbewahrung von Lebensmitteln und den Anbau von eigenem Obst, Gemüse und aromatischen Kräutern.

Ein inspirierendes Kochbuch für nachhaltige Genießer!

192 pages, Kindle Edition

First published April 27, 2020

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for zazzles.
1,376 reviews90 followers
September 1, 2020
Nachdem ich schon länger kein Kochbuch mehr rezensiert hatte, war es mal wieder an der Zeit dafür. Und dieses Mal hat mich besonders das Thema Nachhaltigkeit angesprochen, auf das sich dieses Buch von Martin Kintrup fokussiert.

Das Kochbuch kommt in einer sehr hochwertigen Hardcover-Ausgabe daher und ist in einem sehr modernen Design, mit einzigartigen Schriftarten und sehr ansprechenden, wunderschönen Food-Fotos gestaltet. Optisch hat mich das Buch also direkt angesprochen.

Doch das Kochbuch ist nicht nur etwas für das Auge, auch der Inhalt weiss zu überzeugen. In einem ersten, 35 Seiten langen Kapitel, bringt der Autor einem die "Basics für die grüne Küche" näher, die sich vor allem für Leute eignen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Kintrup erklärt nicht nur, wo man nachhaltige Lebensmittel herbekommt, sondern hat auch einen sehr übersichtlichen Saisonkalender für Früchte und Gemüse in sein Buch gepackt, der mir persönlich sehr am Herzen liegt. Mir blutet jedes Mal das Herz, wenn ich sehe, dass Leute im Winter zum Beispiel Erdbeeren kaufen und das dann noch glücklich auf Instagram zur Schau stellen. Insgesamt schafft es der Autor sein Wissen zum Thema Nachhaltigkeit sehr einfach und verständlich und ohne erhobenen Zeigefinger zu vermitteln, wofür es einen grossen Pluspunkt gibt!

Nach dieser Einleitung folgen auch sogleich auf über hundert Seiten jede Menge Rezepte, sie sich anfangs in einem ersten Kapitel den klassischen Kategorien: Vegetarisch, Fisch und Fleisch widmen, in einem zweiten Kapitel der Resteverwertung, im dritten Pflanzenteilen, die mehr Aufmerksamkeit in der Menüauswahl verdient haben und in einem letzten Kapitel "Do it yourself" Rezepten für Saucen, Chutneys und ähnliches. Obwohl ich selbst vor einem Jahr aufgehört habe, Fleisch zu essen, ist es sicher gerade für Nicht-Veggies ein Pluspunkt, dass dieses Buch auch Fleischrezepte enthält. Auch hier geht der Autor natürlich auf die Einflüsse des Fleischkonsums und den CO² Ausstoss ein, der sich negativ auf das Klima auswirkt. Er vertritt jedoch nicht die radikale Meinung, dass Fleisch zu essen grundsätzlich falsch ist, sondern plädiert dafür, den Fleischkonsum zu reduzieren und in Fällen, in denen trotzdem Fleisch gekocht wird, auf bestimmte Kriterien zu achten. Ein Ansatz, den ich sehr sympathisch finde und hoffentlich auch Fleischesser nicht davon abschreckt, sich an einer klimafreundlicheren Ernährungsweise zu versuchen. Ähnlich verhält es sich auch beim Thema Fisch, bei dem aber natürlich eher die Überfischung der Meere im Fokus steht.

Natürlich habe ich auch dieses Mal wieder drei Rezepte ausgesucht, die ich nachgekocht habe. Bei der Rezeptauswahl ist mir der einzige, kleine negative Aspekt aufgefallen, den ich dem Buch ankreiden muss: Die Rezepte enthalten teilweise sehr "exotische" Zutaten, die man nicht einfach im nächstgelegenen Supermarkt bekommt und die ich mir nicht extra anschaffen wollte. Speziell betraf es bei meinen ausgewählten Rezepten das sogenannte "Sonnenblumenmus" das ich laut Google nur im Internet hätte bestellen können. Ich habe mich dann einfach entschieden, diese und ähnlich "ausgefallene" Zutaten wegzulassen. Nachgekocht bzw. gebacken habe ich dieses Mal die Brownies, die Gnocchi mit Kirschtomaten und der "Thymian-Fenchel-Risotto mit Knusperbröseln". Obwohl ich einige Zutaten abgewandelt und nicht alle Zubereitungsschritte strikt nach Vorgabe befolgt habe, haben alle drei Mahlzeiten einfach fantastisch geschmeckt. Ich weiss nicht, ob ich einfach drei Glückstreffer gelandet habe, aber das waren mit Abstand die besten Rezepte, die ich bisher aus einem Kochbuch nachgekocht habe und Grund dafür waren oftmals nur bestimmte Gewürze oder etwa die Zugabe von Essig, die den Mahlzeiten das gewisse Etwas verliehen haben und bei mir eine wahre Geschmacksexplosion zur Folge hatte.

Nach den Rezepten folgt am Ende des Buches noch ein letztes Kapitel, dass sich dem Gärtnern, und damit dem eigenen Anbau von Früchten und Gemüse und ihrer richtigen Lagerung widmet. Da ich leider keinen Platz für den Anbau eigener Pflanzen habe, habe ich dieses Kapitel übersprungen. Ich wollte es der Vollständigkeit halber aber dennoch erwähnen.

Insgesamt ist das Kochbuch in richtiger Volltreffer: Es enthält nicht nur viele wichtige Informationen zum Thema nachhaltigem Einkaufen und Kochen, um seinen Beitrag zum Klimschutz zu leisten, sondern überzeugt auch geschmacklich mich total leckeren Rezepten.

Fazit:
Mit "Food for Future" hat Martin Kintrup ein Kochbuch geschaffen, das auf dem Hintergrund einer möglichst nachhaltigen und klimafreundlichen Ernährungsweise basiert. Auf wenigen Seiten bringt er den Leser*innen die wichtigsten Punkte zum Thema Nachhaltigkeit näher und teilt schliesslich auf über hundert Seiten vielfältige Rezepte mit uns, bei denen auch Fleisch- und Fischesser auf ihre Kosten kommen. Das Buch befasst sich nicht nur mit einem sehr ernsten und wichtigen Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, sondern enthält auch total leckere Rezepte, die mich begeistert haben. Von mir gibt es 5+ Sterne und eine absolute Kaufempfehlung für dieses tolle Kochbuch!
Profile Image for melinas.stories.
40 reviews1 follower
August 11, 2020

Da ich versuche mich etwas nachhaltiger zu orientieren, fand ich dieses Buch ungeheuer spannend.
In Food for Future geht es darum, wie man etwas umweltfreundlicher und nachhaltiger mit Essen umgeht. Die meisten Rezepte sind ohne Fleisch oder dafür mit Wild. Es klingt alles sehr lecker und ich habe einige neue Rezepte für mich entdeckt. Einziges Manko für mich ist allerdings, dass die Resteverwertungs-Rezepte für mich oft nicht außergewöhnlich waren.
𝘞𝘢𝘴 𝘬𝘢𝘯𝘯 𝘮𝘢𝘯 𝘮𝘪𝘵 𝘢𝘭𝘵𝘦𝘮 𝘉𝘳𝘰𝘵 𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯? 𝘊𝘳𝘰𝘶𝘵𝘰𝘯𝘴!
Da ich den Teil besonders spannend fand, kam der für mich persönlich etwas zu kurz.
Insgesamt finde ich das Buch aber echt gut und sehr hochwertig gemacht. Besonders die Fotos sind sehr ästhetisch und appetitlich aber gleichzeitig nicht unrealistisch!
⠀⠀
Wenn ihr in das Thema einsteigt, definitiv eine Empfehlung! Besonders toll für „Anfänger“ auf dem Gebiet finde ich die Listen (zB welches Gemüse wann Saison hat). Ich liebe Listen halt einfach #listentrulla
Das Buch bekommt 4/5 Sterne.
⠀⠀
Das erste Rezept das ich ausprobiert habe, war übrigens die Veggie Bowl. Ein Rezept das ich so nie selbst gemacht hätte (hab meinen Papa entscheiden lassen) aber definitiv wieder machen werde. Sehr Lecker!
Profile Image for Elizzy.
510 reviews25 followers
June 4, 2020
Meine Meinung
Bereits in meinem letzen Lesemonat Beitrag habe ich erwähnt, dass ich mich nun vegetarisch ernähre. Doch neben der Ernährung fing ich letztens auch an mich für das Thema Plastikfrei zu interessieren und lass auch dazu ein überaus interessantes Buch.
Nun war es irgendwie ganz natürlich, sich auch dem Thema Nachhaltigkeit zu widmen. Als mich Food for Future erreichte, ergab auf magische Weise alles einen Sinn.
Dieses Kochbuch vereint nicht nur leckere Rezepte, sondern spricht auch über Nachhaltigkeit, achtet darauf klimafreundlich zu sein und hat viele Tipps rund ums Lagern, saisonal einkaufen und selber pflanzen!
Das Buch ist in folgende Kapitel aufgeteilt:
Die Basics für die grüne Küche
Hier findet man hilfreiche Infos, worauf man beim Kauf von Küchengeräten achten sollte, wo man nachhaltig einkaufen kann und hat einen übersichtlichen Saisonkalender
Eat Greener
Vorwiegend vegetarische aber auch vegane Rezepte, sowie eine Auswahl an Fisch und Fleisch Rezepten
Best of the rest
Leckere Rezepte mit Kartoffeln, Gnocchi, altem Brot und mit Gemüseresten
Eat me, I’m Tasty
Lebensmittel, die man so vielleicht nicht probieren würde, lecker verpackt in einfachen Rezepten
Do it Yourself
Von Blaubeerketchup zu Hirse-Rosmarin-Grisini kleine aber feine Rezepte, die man so nicht kennt!
Vom Lagern und Ernten
Alles rund um die richtige Lagerung, das Kompostieren und Gärtnern
Ich war sehr begeistert, als ich das erste Kapitel las, die Rezepte die dann folgten waren auch überaus gut in Szene gesetzt und es sah alles einfach nur lecker aus!
Wir selbst haben bereits zwei Rezepte daraus gekocht und beide für sehr lecker befunden! 🙂 Das Buch hilft sowohl Einsteigern ins Thema zu kommen und bietet zugleich auch viele Tipps, die sicherlich auch die Fortgeschrittenen nutzen können.
Nachhaltigkeit ist ein Prozess, von heute auf morgen ist sie nicht zu schaffen! Und das erwartet auch keiner.
Food for Future S.10
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil ist locker passend und einfach gehalten. Mir gefielen die Rezeptbilder sehr wie auch die kleinen Details und Zeichnungen.
Das Cover ist farbig, froh und wirkt sehr frisch, genau das was ich von einem Kochbuch erwarte.
Fazit
Für mich kriegt dieses Kochbuch 100 von 100 Punkten gefühlt 🙂 es vereint für mich so viele wichtige Themen ohne dabei zu sehr mit dem erhobenen Finger auf einen zu zeigen. Ob richtig einkaufen, auf Verpackungen zu achten oder sich an neuen Rezepten zu versuchen – hier findet jeder etwas, was einem zusagt. Von mir eine ganz grosse Empfehlung!
Bewertung
Rezepte ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)
Profile Image for Cornelia.
258 reviews1 follower
July 10, 2020
Es hätte ein rundum gutes Kochbuch werden können - wenn der Autor nicht zu viel gewollt hätte. Auf 192 Seiten sind umfangreiche Erläuterungen des Warum, Weshalb, Wieso von der Küchenmöblierung bis zum natürlichen Gärtnern inklusive diverser Rezepte nicht möglich. Sie können einen Anstoß geben, immerhin. Genauso aber sind einige Empfehlungen durchaus nicht unumstritten. Die Betonung dessen, nicht nur bei den Lebensmitteln erst das zu verbrauchen, was da ist, kommt einerseits zu kurz, andererseits gar nicht.

Es gibt einige nachkochenswerte Rezepte, einige abschreckende (21 g Frischhefe bei den Greenie-Blinis, zu oft zu viele Hefeflocken, eine zweimal gestorbene Rehkeule), einige unvollständige (fehlende Haltbarkeitsangaben bei Dingen, die länger haltbar sind), einige mit nicht auszurottenden Küchen-Mythen (etwa die berühmte Schale mit Wasser auf dem Boden des Backofens beim Brotbacken), einige gefährliche (heiß abgefüllte Gemüsebrühe, die mindestens 4 Wochen außerhalb des Kühlschranks haltbar sein soll, mit Öl eingelegte Pilze ohne Haltbarkeits- und Aufbewahrungsangabe und ohne Hinweis auf Botulismus), einige längst überholte (extrem essighaltige Sude anstelle sanfterer, die ein anschließendes Einkochen bedingen).

Dazu kommen handwerkliche Fehler des Lektorats, beispielsweise bis ins Unverständliche gekürzte Sätze, und ein paar ebenso ärgerliche wie peinliche Verschreiber ("kohlendhydratreich", "Du-Puy-Linsen" ...). Und ob alle Leser geduzt werden wollen? Das Layout überzeugt nicht immer, etwa auf den Seiten, wo die Zutaten zwar im Fließtext gefettet sind, sie aber als Liste nicht aufgeführt werden. Das ist nicht leserfreundlich. Genauso leserunfreundlich ist die verwendete Schrifttype und Schriftgröße bei den Rezepten mit Zutaten-Liste, die dadurch oft schwer zu entziffern sind. Das Papier eignet sich nicht für einen häufigen Einsatz in der Küche, wo mit spritzenden und kleckernden Flüssigkeiten, Fetten, Soßen, Sirups hantiert wird. Selbst Wasser wird sofort gnadenlos aufgesaugt.

Für Leute, die generell in das Thema hineinschnuppern wollen, geeignet, für umfassende Information nicht.
1 review
July 1, 2020
In Martin Kintrups Buch "Food for Future" geht es darum, wie man sich möglichst nachhaltig ernähren kann.
Das Thema finde ich sehr interessant und wichtig.
Zusätzlich zu den Rezepten gibt es einige Informationsseiten zum Gärtnern und dem ökologischen Einkäufen. Besonders gut finde ich den Saisonalkalender sowie die Auflistung von pflanzlichen Eiweissquellen. Vieles, was auf den Infoseiten steht, wird Leuten, die sich schon mit dem Thema auseinandergesetzt haben, bekannt vorkommen. Trotzdem ist das als Überblick oder für Neueinsteiger in das Thema sicher interessant.
Die Rezepte sind aus vielen Kategorien. Es gibt einige Rezepte, die 10 Minuten dauern sollen; allerdings auch viele die länger dauern sollen. Das empfinde ich teilweise nicht mehr als alltagstauglich, kann natürlich aber fürs Wochenende oder den Urlaub ganz interessant sein. Bei manchen Rezepten empfinde ich die Liste an Zutaten für den Alltag als zu lang. Schön finde ich, dass man lernen kann, wie man Pflanzenmilch selber macht. Die Brownies sehen echt lecker aus und ich werde sie bestimmt demnächst ausprobieren. Das man aus Nudeln vom Vortag Nudeln mit Gemüße/Soße machen kann, ist definitiv nicht bahnbrechend, aber man kann ja auch nicht immer das Rad neu erfinden. Ich finde schade, dass in dieses Buch einige Fleischgerichte und doch auch nicht so viele vegane Gerichte miteingebaut wurden. Aber wahrscheinlich ist das für Neulinge in dem Bereich bzw eine andere Zielgruppe sinnvoll. Zwar ist manches Fleisch nachhaltiger als anderes; trotzdem hat für mich Speck wenig in einem Buch über nachhaltige Ernährung zu suchen.
Das Buch ist sehr liebevoll mit vielen Illustrationen und Fotos gestaltet. :)
Profile Image for Anja.
662 reviews11 followers
June 28, 2020
Ich musste nur ganz kurz in das Buch reinblättern und habe sofort gemerkt, hier habe ich ein kleines Meisterwerk vor mir, das an Vielseitigkeit nicht zu überbieten ist. Ein Buch, welches ganz sicher mit viel Herz, Liebe und Apettit entstanden ist.

Die Gerichte sind allesamt klasse, da ist keins dabei welches mir nicht zusagen würde, außerdem kann man ja jedes Gericht auch ein bisschen nach seinem Geschmack abändern. Z.B. auch mal Fleisch weglassen oder halt die Zutat weglassen, die man vielleicht nicht so mag. Ich habe als erstes das Gulasch nachgekocht. Das Rezept war wirklich ganz anders als wenn ich sonst Gulasch mache und ich bleibe definitiv bei diesem Rezept. Das war sooooo lecker! Richtig toll hat mir gefallen, dass zu vielen Gerichten nochmal extra beschrieben stand wie man Reste verwerten kann. Auch da habe ich einiges neu entdeckt und mir die Reste vom Mexican Chilli Salat den nächsten Tag in einen Wrap gewickelt.

Auch erfährt man bei Food vor Future sehr viel über die richtige Lagerung von Lebensmitteln, den Selbstanbau und was man mit der Ernte so alles anstellen kann. Ich bin restlos begeistert und sogar meine Kinder lieben das Buch und blättern ständig drin rum und sagen, was ich als nächstes kochen soll! Ich empfehle das Buch unbedingt weiter, in meinem Haushalt das bisher allerbeste "Kochbuch"
Profile Image for Valerie.
335 reviews11 followers
September 6, 2020
Liebevoll gestaltetes, nachhaltiges Kochbuch

Mit diesem Kochbuch ist Martin Kintrup ein sehr schönes Werk gelungen, welches bei uns mittlerweile regelmäßig eingesetzt wird. Es ist wunderschön liebevoll und detailreich gestaltet. Das erste Kapitel enthält "Basics" zur Nachhaltigkeit wie Einkauf, nachhaltigen Lebensmitteln und Saisonalität. Ganz besonders gefällt mir auch der "Saisonkalender", der zeigt, welche Gemüse, Salate, Obst, Kräuter und Pilze in welchem Monat jeweils Saison haben.

"Ab jetzt landen weniger tierische Produkte auf dem Teller" sagt Kintrup. Genau so, wie es für nachhaltiges Kochen auch sein sollte. Und doch enthalten ca. 15% der Rezepte im Buch Fleisch oder Fisch, was meiner Meinung nach immer noch zu viel ist. Aber immerhin! Die Rezepte sind im Großen und Ganzen sehr ansprechend und enthalten eine gute Auswahl an Menüs für Alltag und Festtage. Auch Aufstriche, Saucen und Pestos kommen nicht zu kurz. Die Rezepte, die ich bisher probiert habe waren auch vom Aufwand her gut machbar. Alles in allem ein sehr gelungenes Kochbuch!
Profile Image for Estrelas.
1,046 reviews
October 23, 2023
„Mit Food for Future möchte ich euch das nötige Rüstzeug für die nachhaltige Ernährung an die Hand geben: theoretische Grundlagen“ & „über 100 Rezepte für schmackhafte Gerichte - viele davon vegetarisch oder vegan, allesamt regional, saisonal und bio.“

Hier wird über den Tellerrand geguckt, und zwar in unterschiedliche Richtungen, weil viele Faktoren die Nachhaltigkeit unserer Ernährung beeinflussen. Und Ideen für auf den Teller gibt es auch.
Profile Image for JuliesBookhismus.
1,187 reviews
September 7, 2021
Nachhaltig und klimafreundlich kann auch lecker sein!
Als das Buch ankam, war ich gleich Feuer und Flamme, da gerade eine neue Lieferung vom Bauern nebenan kam und dabei Gemüse, mit dem ich wirklich gar nichts anfangen konnte. Pastinaken oder Fenchel hatte ich noch nie auf dem Speiseplan. Umso besser, dass dieses Kochbuch eingetrudelt ist und mir direkt zeigte, dass es gar nicht schwer ist, damit zu kochen.
Abgesehen von den tollen Rezepten, die alle bildlich hinterlegt sind, damit man weiß, wie es mal aussehen soll, sind auch tolle Alltagstipps vorhanden. Damit kann man, ohne viel zutun, etwas für die Umwelt machen. Das fängt bei Küchengeräten an und hört beim Zubehör und dem Garten zum Selbstanbauen auf. Wirklich nützlich und vor allem UMSETZBAR!
Was mich ein wenig irritiert hat, sind manche Ausdrücke, wie beispielsweise „trockenes, gemahlenes Brot“, bei mir ist das Paniermehl, wenn auch selbstgemacht. Man gewöhnt sich allerdings dran.
Für manche Rezepte ist der Aufwand etwas größer und an gewisse Zutaten kommt man auch nur ran, wenn man einen Bauern oder richtig guten Metzger oder Jäger um die Ecke hat, das finde ich etwas schade.
Im Großen und Ganzen eine wirklich tolle Ergänzung für die moderne Küche und die bewusste Ernährung. Wer auf klimafreundliche, nachhaltige Rezepte steht, ist hier genau richtig!
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