Schon in ihrem Debüt "Die Apokalypse ist nicht das Ende der Welt" verstand Marie-Christin Spitznagel es, ihre Leser mit einer Mischung aus skurrilem Humor, einer spannenden Handlung und liebenswerten Figuren in den Bann zu schlagen. In diesem Buch treffen wir auf ein altes Wirtshaus in Wolfenbüttel, ein einsames Lebkuchenhaus im Wald und auf einen kleinen Jungen, mit einem Dämon unter seinem Bett - ungewöhnliche Orte und Figuren verschmelzen in diesen Kurzgeschichten zu einem Potpourri aus Horror, Absurdität und Humor.
Eine unterhaltsame Geschichtensammlung zum schmunzeln, gruseln, inspirieren - viele Genres
Zombies, eine Geschichte über Liebeskummer, ein leicht politisches Hänsel und Gretel und die Welt der Dämonen... ein kleiner Ausschnitt der Geschichten.
Das Buch wird seinem Namen eindeutig gerecht: Es ist eine Sammlung wirklich ungewöhnlicher Geschichten. Sie sind sehr unterhaltsam, selten vorhersehbar und haben oft noch einen richtig schönen Twist.
Zombies und Dämonen sind eigentlich nicht mein Ding, Marie-Christin Spitznagel schafft es aber mit ihren Schreibstil mich für diese Art der Geschichten zu gewinnen.
Fazit: Zum Abschalten, zwischendurch lesen und genießen, lachen oder sich schocken lassen: perfekt!
Lest ihr Kurzgeschichtensammlung? Wenn ja, was macht für euch eine Kurzgeschichte aus? Ist es euch lieber, wenn die beinhalteten Geschichten aus verschiedenen Genres zusammengesetzt werden oder alle aus einem Genre kommen? – Ich habe vor kurzem von der lieben Marie Spitznagel ihre Kurzgeschichten Sammlung bekommen und sie nun gelesen. Herzlichen Dank liebe Marie für das Rezensionsexemplar. Ganz besonders sticht in dieser Geschichtensammlung die Vielfalt hervor. Sie erzähl nicht nur Geschichten aus einem bestimmten Genre, sondern bedient mehrere Themen aus mehreren Genres. Somit ist der Autorin eine sehr gute Abwechslung gelungen, die das Interesse der Leser durchaus im breitgefächert deckt. Sehr unterschiedliche und interessant ist der jeweilige Charakterauswahl in den Kurzgeschichten, vom Kind, und Erwachsenen bis Dämonen und Co. ist es sehr bunt und vielfältig. Sehr gut gefällt mir auch, dass in den Kurzgeschichten sehr viele verschiedene Elemente bedient werden. Dies werden dementsprechend von den Charakterzügen der Protagonisten wiedergegeben, mal ist es gruselig, mal fantastisch, mal einfach mystisch und geheimnisvoll. Letztendlich habe ich hier ein paar Abzüge die ich gerne mit in die Rezension integrieren möchte. Zum einen finde ich nicht alle Kurzgeschichten gelungen, ich denke, dass gerade der Inhalt in einer Kurzgeschichte kurz, knackig, stimmig und aussagekräftig sein muss. Während die eine Geschichte spannend und emotional wirkt, wirkt die andere wieder nichtssagend und belanglos, nicht unterhaltend und ohne Pointe. Da ist das Gleichgewicht an Spannung, Unterhaltung und Pointe nicht gut. Mir fehlte hin und wieder die Antwort auf die Frage (was will mir diese Kurzgeschichte vermitteln?) Zudem muss ich erwähnen, dass bis auf 2-3 Geschichten, die mich wirklich sehr gut unterhalten haben, mich die anderen Kurzgeschichten weniger mitgenommen haben. Abschließend möchte ich aber dennoch gerne vermerken, dass ich mir diese Sammlung an Kurzgeschichten mit Interesse durchgelesen habe und auch wenn nicht alle Geschichten mich wirklich überzeugt haben, ist es etwas sehr Nettes für Kurzgeschichten Fans und für zwischendurch, gerade für die knackige Länge des Buches. Kann man definitiv mal reinlesen. 3 von 5 Sterne.
Münchhausen kämpft gegen Zombies, Kommunisten demonstrieren vor dem Lebkuchenhaus, und das Monster unter dem Bett springt als Logopäde ein, damit den kleinen Hans-Peter am ersten Schultag niemand auslacht wegen seines Sprachfehlers. Marie-Christin Spitznagel überrascht mit skurril-absurden Einfällen und zieht den Blödsinn konsequent durch mit Spannung, Tragik und Gruselfaktor. Viel Lesespaß.
Leider merkt man den Selbstverlag: Tippfehler, halbe Sätze, viel Umgangssprache. Die Sorte von Rechtschreibfehlern, die Word nicht erkennt. Der Ton erinnert an einen Schulaufsatz.