Drei verfeindete Völker. Ein sagenumwobener Kristall, der größte Macht verheißt. Eine mutige junge Frau, die das Schicksal des Reichs in ihren Händen hält.
Die Sklavin Kea hat eine mächtige Gabe: Sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. In den Dienst der Königsfamilie gestellt, soll sie dazu ausgebildet werden, die Feinde der Herrscherin zu manipulieren. Bald weckt sie das Interesse des Rittmeisters bei Hofe. Und obwohl sie einem anderen versprochen ist, fühlt sie sich zu dem mysteriösen Mann hingezogen. Doch der Konflikt zwischen den Völkern droht zu eskalieren, und Kea will nicht zum Spielball werden – sie plant ihre Flucht …
Band 1 des Fantasy-Zweiteilers Abenteuerlich, romantisch, mitreißend – für alle Fans von Lynn Raven und Mary E. Pearson
Mara Lang begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Die Geschichten von C. S. Lewis und Michael Ende begründeten ihr Faible für Phantastik. Hin- und hergerissen zwischen Buch und Film wollte sie ursprünglich Filmregisseurin werden, um ihrer Phantasie Leben einzuhauchen, wählte dann aber das Studium zur Diplompädagogin und schreibt heute Kopfkino für ihre Leser. Mara Lang lebt und arbeitet in Wien.
Die Geschichte klang für mich nach einem richtig guten Abenteuer mit viel Magie. Schon am Anfang ist mir der tolle Schreibstil ins Auge gestochen. Die Autorin erzählt sehr detailliert und bildhaft.
Jedoch konnte ich zu den Charakteren keinen Richtung Zugang finden. Kea war für mich ein sehr schwieriger Charakter. Ich konnte manchmal ihr Handeln einfach nicht nachvollziehen. Sie ist aufmüpfig und irgendwie unsympathisch. Auch bei Zadjan ging es mir nicht besser, er hat mich mit seiner Art auch ganz schön genervt. Außerdem habe ich mich gefragt, warum er nicht einfach klipp und klar zu seiner Mutter gesagt hat, dass er kein König werden will und seine eigenen Wege geht.
Die Handlung fand ich am Anfang noch recht interessant. Die Arbeit in den Minen und Kea's erster Tag im Palast konnten mich noch bei der Stange halten. Jedoch kam dann irgendwann der Punkt, da hat sich das Geschehen gefühlt ständig wiederholt: Kea wird aufmüpfig, wird bestraft, Zadjan hilft ihr aus der Situation raus, Kea verhält sich erst einmal still und dann geht das Ganze wieder von Vorne los. Das hat mich genervt.
Leider konnte mich diese Geschichte nicht fesseln, sodass ich auch kein Interesse daran habe, die Fortsetzung zu lesen. Ich weiß nicht genau, was mir gefehlt hat, aber schon bei den Protagonisten hatte ich ja so meine Probleme. So kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne geben, da mir der Schreibstil zwar wirklich gut gefallen hat, mich die Geschichte aber nicht mitreißen konnte.
4/5 Sterne Das Juwel der Finsternis Roman von Mara Lang Bookspot Verlag GmbH DrachenStern „Drei verfeindete Völker. Ein sagenumwobener Kristall, der größte Macht verheißt. Eine mutige junge Frau, die das Schicksal des Reichs in ihren Händen hält. Die Sklavin Kea hat eine mächtige Gabe: Sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. In den Dienst der Königsfamilie gestellt, soll sie dazu ausgebildet werden, die Feinde der Herrscherin zu manipulieren. Bald weckt sie das Interesse des Rittmeisters bei Hofe. Und obwohl sie einem anderen versprochen ist, fühlt sie sich zu dem mysteriösen Mann hingezogen. Doch der Konflikt zwischen den Völkern droht zu eskalieren, und Kea will nicht zum Spielball werden – sie plant ihre Flucht … Band 1 des Fantasy-Zweiteilers Abenteuerlich, romantisch, mitreißend – für alle Fans von Lynn Raven und Mary E. Pearson“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Bookspot Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Endlich wieder ein tolles Fantasybuch lesen zu können, das war mein erster Gedanke als ich dieses Buch vom Verlag bekommen habe. Am Anfang fiel es mir ein wenig schwer mich mit den fremdartigen Worten, Begriffen und Namen anzufreunden und mir diese zu verinnerlichen. Aber schon kurze Zeit später war es mir gelungen und ich konnte mich auf die Storyline einlassen und dieser dann auch problemlos folgen. Am Schreibstil, dieser mir bislang unbekannten Autorin, kann ich nicht aussetzen. Sie schreibt eingängig, leicht verständlich und in einem sehr angenehmen leserfreundlichen Stil. Die Wortwahl und Beschreibungen setzt sie gekonnt ein und benutzt auch bildhafte Gestaltungsmittel um den Leser an die Geschichte zu fesseln und diesen mit den Charakteren in Verbindung zu bringen. Auch die Perspektivwechsel und die ansprechenden Dialoge gelingt es ihr eine sehr Leserfreundliche und abwechslungsreiche Handlung zu schaffen. Ich würde dieses Buch zwar nicht unbedingt im Highfantasybereich ansiedeln, dennoch ist der Faktor Fantasy in diesem Buch wirklich hochgradig enthalten, was somit auch sehr gut im Genre angesiedelt wurde. Wer sich hier einen Romantasyroman erhofft, wird zwas nicht enttäuscht werden, aber ich finde Romanze und Fantasyhandlung gehen hier in einer gelungenen Mischung Hand in Hand und nichts von einem der beiden Bereiche erdrückt den anderen. Die von der Autorin erschaffene Welt, die Religion, Intrigen, Kämpfe und das oftmals lebensfeindliche Umfeld, wirken sehr dunkel und bedrohlich. Verfeindete Völker, Sklavenhandel und Arbeit, magiebegabte Menschen, Gedankenbeeinflussung und Mineralien die dieses verhindern sollen. Bei den beiden Hauptprotagonisten könnten die gesellschaftlichen und menschlichen Unterschiede kaum größer sein. Ein junge Mann, der sein Leben genießt mit allen Vorzügen (Frauen, Spiel und Alkohol) um seiner wahren Bestimmung zu entfliehen. Den man für einen Schwerenöter halten könnte, wenn da nicht doch noch mehr wäre. Aber kann man wirklich vor seinem Leben und seiner Bestimmung davon laufen ohne Stellung zu beziehen und Verantwortung zu übernehmen? Und dann seinen Gegenpart, eine junge Sklavin, aufgewachsen in den unterirdischen Minen, des Gedankenformens fähig, romantisch veranlagt und liebevoll im Umgang mit denen, die ihr ans Herz gewachsen sind. Sie hat ihre eigene Meinung und scheut sich auch nicht diese laut auszusprechen. Alles in allem ein komplett abgerundetes Buch, dass dem Leser alles bietet von Magie, Fantasy, Spannung, Romantik, Gefühl und einer Welt voller Abenteuer. Allerdings folgt auch noch der 2. Teil und ich hoffe, dann in diesem alle offenen Fragen beantwortet zu bekommen, mit denen mich der 1. Teil hier zurück ließ. Von mir gibt es jedenfalls 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. #fantasy #sciencefiction #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #maralang #drachenstern #bookspotverlag #bücher #bücherliebe #booklover #reading #bookadict # DasJuwelDerFinsternis #leseratte #bücherwurm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
Momentan lese ich sehr gerne Highfantasy, deswegen war ich umso gespannter auf die Geschichte, deren Klappentext mich sofort ansprechen konnte. Ich habe zunächst etwas Anderes erwartet, aber eigentlich konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Mara Langs Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Kapitel haben eine sehr passende Länge. Probleme mit den ganzen Namen hatte ich nicht, ich konnte sie Jedem zuordnen. Was mir bis jetzt, sogar noch schwer fällt ist, sich die komplizierten und fremden Namen zu merken. Ich weiß wie die Protagonistin heißt, aber die anderen Namen müsste ich alle nochmal im Glossar nachgucken. Kea war mir ab der ersten Seite sympathisch. Sie ist zäh, willensstark, empathisch und verhält sich sehr loyal ihren vertrauten Menschen gegenüber. Ein wenig schade finde ich, dass der Leser kaum etwas von ihrer Vergangenheit, vor der Sklaverei erfährt. So hätte noch mehr Charaktertiefe aufgebaut werden können. Besonders ein Ereignis hat mich an ihrer Intelligenz zweifeln lassen. Alles war so offensichtlich und sie tut es als Gehirngespinst ab und tut so als wäre nie etwas Passiert. Ich hätte sie schütteln können... Ihren Rebellenfreund kann ich - geradeheraus - nicht leiden. Er ist wankelmütig und hinterfragt nichts! Da geht mein Puls wieder hoch... Außerdem verstehe ich seine Beziehung zu Kea nicht. Sie haben sich bisher nur gesehen, aber nie berührt, voreinander gestanden oder wirklich lange Zeit miteinander verbracht! Wie kann er dann Anspruch auf sie haben?! Da mag ich lieber den geheimnisvollen "Rittmeister". Er ist zwar ein Lustmolch und Trinker, aber er gibt der Geschichte eine besondere Note. Ich musste ihn einfach in mein Herz schließen, deswegen hat mich das Ende ein wenig "not amused" zurückgelassen. Es bleibt alles offen, ganz besonders die letzte Wendung ist noch nicht auserzählt. Ich bin froh, dass endlich mal etwas zum Ende hin passiert ist. Die restliche Zeit bleibt es sehr eintönig und es passiert nicht viel. Ich hätte gerne viel mehr Hintergründe erfahren und mehr Actionszenen gelesen. Die Rebellenszenen waren interessant, aber weil ich den Rebellenjungen nicht mag, konnte ich mich nicht zu 100% fallen lassen. Insgesamt solide Highfantasy, aber ich habe schon Bessere gelesen. Die Handlung mutet sehr ruhig an und ich hätte mir Actionszenen und Hintergründe gewünscht. Ich habe mich manchmal schon sehr arg gelangweilt. Das Ende ist sehr offen, aber endet mit schönen Worten, die mich neugierig auf den zweiten Band machen. Trotzdem hätte ich mir noch mehr Demonstrationen von Keas Gabe gewünscht. Die Geschichte ist nicht komplett rund, aber trotzdem hat mich die Magie gecatcht, ganz besonders auch die Intrigen und Geheimnisse, die im Hintergrund gesponnen werden, aber noch nicht wirklich durchsichtig sind.
Kea ist eine Shedi mit einer besonderen Gabe, sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Wie viele andere Shedi ist sie eine Sklavin und arbeitet in den Zorkatminen. Das ändert sich einges Tages, denn ein Abgesandter der Königsfamilie kommt in die Minen und sucht nach starken Magiern. Er nimmt Kea und zwei weitere Personen mit. Von nun an lebt Kea am Hofe, aber auch hier ist es nicht besser. Zwar hat sie jetzt genug zu essen und vernünftige Kleidung, aber man behandelt sich immer noch wie eine Sklavin. Alle bis auf dem Rittermeister Plain, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Aber sie ist Nakush durch einen Blutschwur versprochen.
Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe. Die Autorin entführt ihre Leser in eine brutal und düstere Welt. Die verschiedenen Völker sind verfeindet und die Shedi, zu denen die Hauptfigur Kea gehört, wurden versklavt. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Kea und Zadjen erzählt. Der Fantasy-Anteil ist recht hoch und hat mir sehr gut gefallen. Es geht um den Konflikt zwischen den Völkern, um Magie und ein bisschen auch um Liebe. Diese Mischung fand ich sehr ausgeglichen und gelungen.
Kea ist eine starke junge Frau, auch wenn sie eine Sklavin ist, sagt sie oft was sie denkt. Das macht ihr Leben aber nicht immer einfach. Sie ist wissbegierig und versucht ihren Weg zu gehen, was nicht immer einfach ist. Der männliche Hauptcharakter ist ein Schürzenjäger und Weiberheld und so gar nicht ambitioniert, seine wahre Bestimmung zu erfüllen. Die Annäherung ist langsam, denn eigentlich ist Kea ja in einen anderen verliebt, aber diese Gefühle verändern sich im Laufe der Handlung.
Am Ende bleiben sehr viele Fragen offen und ich hoffe, dass wir nicht so lange auf den 2. Teil warten müssen. Von mir gibt es eine klare Leseemepfehlung mit voller Punktzahl.
Ich möchte mich beim Verlag bedanken und auch bei NetGalley für das Rezensionsexemplar meine Meinung wurde nicht beeinflusst!
Das Buch ist nicht nur von innen schön, sondern auch von außen ein Schmuckstück. Es ist einfach nur magisch und ein richtiger Blickfang. Es wirkt auch etwas mysteriös mit den dunklen ecken aber wie auch gesagt magisch durch den Edelstein der im Fokus steht welcher mit goldenen Staub angehaucht wird. Mara Lang hat einen wunderbaren lockeren Schreibstil wo man einfach nur durch die Seiten fliegt. Sie weiß auch echt wie sie mich fesseln konnte sodass ich es fast nicht übers Herz zubringen konnte das Buch aus der Hand zu legen.
Mit mysteriösen kurzen Erzählungen starten die Kapitel und ich kann sie noch nicht zuordnen ich bin auch gespannt was es mit ihnen zu tun hat. Finde es echt interessant das macht das ganze auch etwas spannend da ich immer wissen wollte was diese Aufsicht haben und dabei aber ich wild spekuliert. Zu Beginn des Buches wird man mitten ins Leben von Kea geworfen. Wir erfahren von ihrem leben so wie ihre momentane Situation so wie ihre Familienverhältnisse und ihrer Beziehung zu Nakush. Ich war sehr schockiert und fand es richtig grausam wie die Shedi behandelt werden war aber dann auch neugierig warum das so ist. Kea war mir als Protagonistin von der ersten Seite an wirklich sympathisch. Sie ist eine mutige selbstbewusste und starke Frau die trotz des ganzen sich in ihrem Leben zu behaupten. Es gab neben Kea auch andere Charaktere die ich echt spannend finde. Da ist zum einen der männliche Protagonist mit einer undurchdringbaren Maske. Einer grausamen Königin, einen Gegenspieler von Kea der offen seine Abneigung zeigt. Einen Bruder und einen Leibwächter welcher ein Gibbon ist. Ich konnte jetzt noch mehr auf zählen da jeder eine wichtige Rolle spielt wie ich finde den jeder Charakter hatte seine Geschichte seine Rolle und eine gewisse tiefe. Man kann auch nicht genau sagen bei jedem Charakter wie groß die Rolle ist die sie spielen und das fand ich gerade echt toll. Als Kea dann an den Königshof gelang, schlagt das Buch eine andere Seite auf. Man erfährt mehr über die Vergangenheit und die rolle der einzelnen Volker in dieser. Ich muss sagen jede Information egal ob eine kleine oder große habe ich mit Freunden aufgenommen. Die Autorin hat mit diesem Buch eine sehr komplexe Geschichte mit wirklich vielen Hintergründen erschaffen die man aber schnell sortieren kann sowie verstehen und es viel mir auch nicht schwer ihr dann auch zu folgen. Ich liebe Geschichten mit Magier und hier wie sie in legen und sagen eingebaut und hinterlegt ist einfach nur klasse. ich habe recht schnell bemerkt das diese Geschichte viel tiefer gehen wird und auch das das Schicksal der Shedi noch bei weitem noch entschieden ist. Daher freue ich mich was im zweiten Band so alles noch passiert.
Ich mochte ebenfalls die Atmosphäre dieses Buches sie hat mich einfach verzaubert. Es ist ein richtiges Erlebnis gewesen in die Welt von Kea einzutauchen und mich zu verlieren. Dazu hat die Autorin sich auch ein paar tolle Namen ausgedacht die einfach perfekt zum Setting passen. Es ist einfach schön, wenn jedes Detail egal welche Wichtigkeit zusammenpassen und ein großes Ganzes bilden. Ich wurde völlig von dieser Geschichte mit gerissen von dieser Welt die einige (dunkle) Geheimnisse verbirgt. Geheimnisse machen Geschichten solcher Art erst doch richtig spannend da man diese entdecken möchte. Denn wer möchte zu Anfang schon alles wissen oder dass er vorhersehbar ist. keiner. Viele Geheimnis werden erst im zweiten Band aufgelöst oder auch gar nicht. Die Spannung zum Schluss und der Cliffhanger lassen mich auf den zweiten band sehnsüchtig hin Fieber und ich freue mich schon den zweiten band zu lesen. Ich freue mich schon sehr Kea wieder zutreffen!
Fazit „Das Juwel der Finsternis“ ist ein wirklich starker band und ein echtes Highlight, Die Welt konnte mich völlig von sich überzeugen. Kea als Protagonistin konnte mich auch von sich überzeugen sie ist ein authentische Person die mir von Anfang an sympathisch war. Ich freue mich schon auf den zweiten Band dieser Reihe.
Für mich stimmte bei diesem Buch so viel: Man steigt schnell in die Geschichte ein, ohne langwierigen Einstieg. Dabei konnte ich mich vor allem dank der tollen Karte gut in dieser High Fantasy Welt zurechtfinden.
Auch die zentralen Charaktere sind sehr interessant. Man liest hauptsächlich aus der Sicht der Sklavin Kea, aber man bekommt auch Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt des Rittmeisters Palis und Nakush, dem sich Kea halb versprochen hat. Kea ist eine sehr mutige junge Frau, die kämpft und nie aufgibt. Palis hat zwei Gesichter, die ich auch sofort durchschaut habe. An ihm mag ich sein gutes Herz und seinen Gerechtigkeitssinn, aber er hat einige Schwächen, was ihn menschlich gemacht hat. Nakush mochte ich hingegen nicht, weil er mir viel zu extrem ist und verlernt hat, auch nach links und rechts zu schauen.
In meinen Augen ist die Geschichte spannend, weil es kein schwarz und weiß gibt und auf jeder Seite es gute und schlechte Menschen gibt. Das Magiesymstem finde ich sehr interessant und besonders, weil ich ähnliches noch nicht gelesen habe. In der Liebesgeschichte ging es mir hingegen oft zu schnell. Ich bin sehr gespannt auf den finalen zweiten Band, weil es am Ende viele offene Fragen gibt und mich einige Wendungen überrascht haben.
Doch trotzdem konnte mich das Buch nicht ganz abholen und begeistern. Weshalb genau, kann ich einfach nicht sagen.
FAZIT: 4/5⭐️ Tolle Geschichte, aber der Funke wollte nicht ganz überspringen 🤷♀️
Die Sklavin Kea hat eine mächtige Gabe: Sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. In den Dienst der Königsfamilie gestellt, soll sie dazu ausgebildet werden, die Feinde der Herrscherin zu manipulieren. Bald weckt sie das Interesse des Rittmeisters bei Hofe. Und obwohl sie einem anderen versprochen ist, fühlt sie sich zu dem mysteriösen Mann hingezogen. Doch der Konflikt zwischen den Völkern droht zu eskalieren, und Kea will nicht zum Spielball werden – sie plant ihre Flucht …
Dies ist der Auftaktband des Zweiteilers rund um die Sklavin Kea und ihre mächtige Gabe. Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da ich die anderen Werke der Autorin kenne und schätze. Von daher – ich war bereit für ihr High-Fantasy-Abenteuer, das in einer neuen und fremden Welt spielt!
Es begann mit Kea, mit ihrer Situation und ihren Gefühlen. Und einem Lichtbad, was für mich stimmig und schön war! Eine solche Vorstellung der Protagonistin lobe ich mir. Mara macht deutlich, dass die Lebensumstände in der Höhle nicht die besten sind und sie sich eigentlich nichts anderes wünscht, als Freiheit. Kea ist trotzdem nicht gebrochen, sondern unter ihrer Schutzhülle stark und eigenständig – und bereit für das Leben. Trotz dessen, dass der Romanceplott stark ausgeprägt ist, schätzte ich Kea für ihre Stärke und Entschlossenheit. Nakush, ein Rebell der Kea liebt, schätzte ich weniger. Seine Stärke wird auch im Buch beschrieben, doch für mich waren seine Beweggründe zu zwiegespalten, um ihn wirklich zu mögen. Zadjans Motivationen waren wiederum spannend, da sie sich erst im Verlaufe des Buches aufgebaut und verändert haben. Vom Straßenprinz, dem alles egal ist zum Thronfolger – Hut ab, Mara – sein Charakterdesign hast du wirklich gut hinbekommen, vor allen Dingen, weil er kein Nice Guy ist – kein Typ, auf den die Leser sofort fliegen, ich zumindest musste ihn zunächst kennen lernen.
Die Spannung baut sich ganz allmählich auf, als Kea in den Palast gebracht wird. Und auch da nicht sofort, sondern nur ganz allmählich. Ich habe mich jedoch gefragt, warum sie eine (ehemalige) Sklavin so fast frei im Palast herumstreifen lassen. Aber seis drum, wahrscheinlich ist sie ihnen nicht wichtig genug, um sie als Gefahr zu betrachten. Generell wurde die Spannung aber hoch gehalten, besonders in der zweiten Hälfte (mit einem kleinen von mir empfundenen Hänger zum Ende hin).
Das Magiesystem empfand ich als sehr interessant. Die Shedis, als Gedankenformer, die von den Atrounern unterdrückt werden aus Angst und Unwissen. Darüber hätte ich sehr gerne noch mehr Informationen.
Alles in allem ein großartiges Werk von Mara, das verspricht noch besser zu werden im zweiten Teil. Deshalb vergebe ich vier Sterne und freue mich wahnsinnig auf den nächsten Teil.
Absout begeistert vom gelungenen Auftakt dieses Zweiteilers! Die Intro mit einer krisengebeutelten Welt, in der manche Völker keine Rechte haben und als Sklaven leben müssen. Ein Machtkampf um den Thron und eine Liebe die erblüht gefallen mir hier sehr gut. Es ist spannungsgeladen von Anfang bis Ende und man fiebert mit den Protagonisten.
Darum geht’s:
In einer grausamen Welt lebt Kea als Sklavin gefangen in den Höhlen. Diese Höhlen werden streng bewacht. Eines Tages jedoch kommt ein Abgesandter und soll Sklaven mit besonderen Begabungen mitnehmen. Kea ist sehr stark wenn es um Gedankenbeeinflussung geht, was ihr selbst aber bis dahin nicht klar ist. Erst nachdem sie entdeckt und an den Königshof mitgenommen wird, lernt sie Stück für Stück mit ihrer Begabung umzugehen. Dabei muss sie nicht nur sich selbst schützen, sondern aufpassen in dem Strudel um Gewalt, Gier und Machtkampf nicht unter die Räder zu kommen. Denn außer diesen Gefahren lauert noch eine besonders große Gefahr, in Form des Prinzen, der sie mit seiner Art, in einen Gefühlskonflikt stürzt.
Der erste Blick:
Begeistert vom Cover. Alleine schon das Dunkel des Bandes und dann in der Mitte das Juwel, dass in einer Art Rad feststeckt macht neugierig.
Meine Meinung
Wo fange ich an? Am besten mit den Protagonisten, denn alles in allem bin ich restlos begeistert und die Protas sind klasse gelungen. Man fiebert und leidet mit Ihnen. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und entwicklen sich im Laufe der Geschichte, was ich immer sehr wichtig und authentisch finde. Dazu das Setting einer krisengebeutelten Welt mit ihren Regeln, die nur zu mehr Gewalt und Angst, sowie in dieser Welt zu Skalverei führen. Unterdrückung des Volkes und Unmut sind die Folgen..
In dieser Welt lernt man eine junge taffe Sklavin namens Kea kennen, die sehr stark ist, sei es von ihren Fähigkeiten des Gedankenlesens, bis hin zu ihrer kämpferischen Art. Ihrem Willen. Das gefällt mir sehr gut an ihr.
Dann Prinz Zadjan, der mir sehr gut gefällt. Vom Taugenichts, zu einem interessanten Charakter der sich verändert und die Krone und seine Aufgaben, in dem Fall sein Volk schützen möchte. Aufgaben die viel abverlangen und die auch fordern.
Hier bekommt man Einblicke in die Leben beider, wie auch die verschiedensten Charakere, wie die Königsfamilie oder auch die Rebellen, die den Aufstand wagen wollen gegen das System.
Dazu spannungeladenes Setting, dass einen bildhaft mitnimmt in die Szerie. Der Cliffhanger macht Lust gleich weiterzulesen.
Band zwei folgt nächstes Jahr und ich freu mich schon darauf.
Fazit
Ein gelungener Auftakt der mich begeistern konnte.
Mara Lang entführt uns mit Das Juwel der Finsternis, dem ersten Band einer Dilogie, in eine düstere Welt. Kea hat eine besondere Gabe, sie kann Gedanken beeinflussen. Doch sie ist eine Sklavin und arbeitet in den Zorkatminen. Als Abgesandte der Königsfamilie ihre Mine auf der Suche nach starken Magiern besucht, ändert sich ihr Leben jedoch schlagartig. Sie wird zusammen mit zwei weiteren Personen mit an den Königshof genommen, hat genug Essen und bessere Kleidung. Doch der Schein trügt, hier wird sie dennoch wie eine Sklavin behandelt. Einzig der Rittermeister Plain gibt hier Hoffnung in dieser trotzlosen Zeit, doch sie ist schon einem Anderen versprochen.
Die Autorin hat eine starke dunkle Welt kreiert, in der sämtliche Völker verfeindet sind und teilweise versklavt wurden. So auch die Shedi, zu denen Kea gehört. Es geht mitunter brutal zu und nichts wird beschönigt. Das Leben ist nicht immer einfach. Man begleitet abwechselnd Kea und Zadjen, den anderen Hauptprotagonisten in der Geschichte, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kea, eine starke mutige Persönlichkeit, die sich nicht scheut, auch als Sklavin ihre Meinung zu sagen. Er dagegen ein Lebemann, der die Frauen zu schätzen weiß und nicht wirklich bereit ist, für das seine Bestimmung einzustehen und zu tun, was getan werden muss. Dadurch entsteht eine tolle Dynamik in der Geschichte, die ansonsten durch Magie, etwas Liebe und einen spannenden Konflikt der Völker überzeugt. Wenn man sich erst einmal in der Geschichte mit den vielen Namen und Details zurechtgefunden hat, weiß sie zu fesseln. Viele Themen und Ansätze werden gekonnt kombiniert und angesprochen, vieles bleibt jedoch noch ungelöst.
Ein spannender erster Teil, der gut in die Welt und Konflikte einführt. Viele offene Fragen machen in jedem Fall Lust auf die Fortsetzung.
Das Buch hat alles, was ein gutes Fantasybuch braucht: starke und vielseitige Charaktere, ein fantasievolles Setting und ein interessantes Magiesystem. Das Potential für ein Highlight ist auf jeden Fall da, allerdings gibt es von mir "nur" 4 Sterne.
Wie in vielen Fantasybüchern gibt es auch hier etliche fremde Namen, deren Aussprache schon eine Herausforderung darstellt. Ich habe mich aber recht schnell daran gewöhnt und zu den besonders schwierigen Wörtern hat die Autorin netterweise einen Aussprache-Guide auf Instagram hochgeladen. Super finde ich, dass die Geschichte aus drei Perspektiven (Kea, Zadjan, Nakush) erzählt wird. Da die drei Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten stammen, hat jede Perspektive ihre eigene Sicht auf die Geschehnisse. Zwischen den drei Hauptfiguren gibt es außerdem ein Liebesdreieck, welches nach meinem Empfinden aber sehr angenehm gestaltet wurde. Die Liebesgeschichte steht eigentlich zu keinem Zeitpunkt im Vordergrund und die Charaktere gehen miteinander sehr erwachsen um. Auch an der Handlung habe ich nichts zu meckern: es war durchgehend spannend und die Wendungen konnten mich einige Male überraschen.
Warum dann nur 4 Sterne? Das kann ich gar nicht so richtig sagen, aber bis zum Ende ist der Funken nicht ganz übergesprungen. Objektiv betrachtet finde ich "Das Juwel der Finsternis" sehr gut. Aber die Begeisterung, die andere Bücher bei mir auslösen, kam bei diesem Buch leider nicht auf. Wen der Inhalt (oder das wundervolle Cover) anspricht, sollte es trotzdem auf jeden Fall probieren, denn an sich ist es ein tolles Buch.
Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar.
“Das Juwel der Finsternis” entführt seine Leser:innen in eine spannende Fantasywelt mit tollem Worldbuilding und authentischen Charakteren. Es gab zahlreiche spannende Wendungen und als Leser fragt man sich immer wieder, wer den nun auf der guten und wer auf der schlechten Seite steht. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich kann das Buch nur empfehlen!
Kea ist eine Sklavin und lebt mehr oder weniger unterirdisch, gefangen. Sie kennt nichts anderes, doch hat sie eine Gabe. Sie kann Gedanken in andere setzen. Sogenannte Funken.
Doch eines Tages soll sie, mit anderen, bei der Königsfamilie ausgebildet werden. Natürlich dient es nur einem bestimmten Zweck ... Zurück lässt Kea lediglich Nakush, einen jungen Mann, den sie durch Zufall kennen lernte und den sie liebt.
Erwartungen:
Im Sommer hab ich das Buch "Run" von Mara gelesen und seitdem bin ich begeistert von diesem Buch. Deshalb waren die Erwartungen schon hoch.
Charaktere:
Äh, ja. Viele Namen. Viele nicht so leicht-so-zu-schreiben-Namen.
Kea: Sie ist eine Sklavin und wird selbst bei der Königsfamilie oft nicht anders angesprochen. Sie ist aber mutig, wenngleich ich sie manchmal schütteln wollte.
Nakush: Anfangs echt nett, wurde er nach und nach richtig nervig.
Palis: Ihn lernt sie am Hof der königlichen Familie kennen und unternimmt auch mal was mit ihm - mehr oder weniger. Aber er hat einen gewissen Ruf weg ...
Zadjan: Der Sohn der Königin. Möchte kein König werden und macht alles, um dem auch zu entkommen. Doch eines Tages geschieht etwas mit ihm und er ändert plötzlich seine Meinung.
Ganz zum Leidwesen des Bruders Casson. Er gerät ständig in Gefahr und wird dann von seinem Bruder Prinz Zadjan gerettet. Ansonsten bereitet er sich auf die Rolle des Königs vor, denn der Vater wurde ermordet.
Stil:
Es ist sehr gut geschrieben, flüssig und eingehend. Es hat echt Spaß gemacht.
Fazit:
Eine tolle Urban Fantasy Geschichte, die in einer scheinbar anderen Welt handelt. Die Welt ist düster, aber detailliert aufgebaut. Sie ist lebendig und doch weiß man nicht, zu welchem Volk man tatsächlich gehören sollte. Natürlich nicht zu den Sklaven. Aber die Shedis haben auch so einige Geheimnisse.
Die Charaktere sind gut ausgebaut, auch wenn mir Kea manchmal ziemlich auf den Keks ging. Besonders als etwas geschehen ist und sie gemerkt hat, dass etwas ganz und gar nicht stimmen kann. Genau da wollte ich sie schütteln und rütteln, und sagen: Mädchen, mach den Mund auf.
Es wechselt auch mal zwischen dem königlichen Hof (Altrouner) und Shedis - das Volk der Gedankenformer, die von den Altouner unterdrückt werden.
Es waren so viele Namen, die teilweise nicht einfach zu lesen waren. Manchmal musste ich zurückblättern, weil ich nicht ganz hinterher kam mit den Personen, aber irgendwann konnte ich mich daran gewöhnen und es ging wirklich besser.
Es ist ein rasanter Roman, der schließlich viele Fragen offen lässt, die hoffentlich im zweiten Teil beantwortet werden.
"Das Juwel der Finsternis" ist der Start einer Dilogie und war ein absoluter Genuss. Ich fand sehr schnell in die Geschichte hinein, auch wenn ich mir sehr sicher bin, dass ich einige der Namen absolut falsch ausspreche. Aber das stört mich nicht, da ich das Buch ja niemanden vorlesen muss und merkwürdig klingende Namen gehören in der Fantasy ja auch irgendwie dazu.
Zu Beginn lernte ich Kea und ihre Lebensumstände kennen und habe schon auf den ersten Seiten Sympathien und Antisympathien entwickelt, die aber im Laufe des Lesens immer mehr hinterfragt wurden. Der Erzähler blickt nämlich nicht nur Kea über die Schulter und in den Kopf, sondern auch Nakush und Zadjan. Die Amoral gewisser Handlungen wird dadurch zwar nicht besser gemacht, aber aus Sicht der Charaktere nachvollziehbar. Und genau das liebe ich an diesem Buch.
Aber nicht nur das. Die ganze Geschichte beinhaltet ein riesengroßes Rätsel und wir Leser bekommen immer nur klitzekleine Puzzlestückchen. Es machte mir wirklich großen Spaß zu spekulieren und Ideen zu entwerfen. Nur um ein paar Kapitel weiter meine Gedanken neu ausrichten zu müssen.
Dazu kommen noch die toll ausgearbeiteten Charaktere. Alle umgibt ein Geheimnis und Stück für Stück offenbart sich dieses. Aber am Ende des ersten Bandes ist noch keines so weit aufgeklärt, dass ich als Leser das Kommende erahnen könnte. Ebenfalls ist zu sagen, dass es bis auf zwei Personen niemanden gibt, den ich prinzipiell als böse betiteln will. Sie sind alle grau und ich kann ihre Entscheidungen in den allermeisten Fällen wirklich nachvollziehen. Zumindest wenn sich der Schleier der Geheimnisse schon etwas angehoben hatte.
Selbst die Dreiecksbeziehung, die ich durch den Klappentext angenommen hatte, nervte mich überhaupt nicht. Zum einen weil eine Person gar nicht in der Nähe der anderen ist und ich damit keine nervigen Eifersuchtsanfälle mitbekommen musste. Und zum anderen weil die Gefühle Kea wirklich toll dargestellt wurden. Ihre Verwirrung deswegen und auch das Hinterfragen dieser.
Die Welt in der Kea lebt, die verschiedenen Völker und vor allem die Magie sind sehr interessant. Durch die Erzählweise konnte ich mir alles wunderbar vorstellen und mir persönlich fehlte es nicht an Beschreibungen.
Fazit: Eine absolut wunderbare Geschichte mit spannenden Charakteren, tollen Wendungen und einem großen Rätsel, welches mich zum Miträtseln einlud.
4,5 Sterne Statt über den Verlauf der Geschichte hinweg die LeserInnen immer weiter aufzuklären, wird man vom Juwel der Finsternis immer weiter ins Dunkel geführt. So bleibt man am Ende des Buches ausreichend verwirrt und mit dem starken Drang, die Fortsetzung zu lesen, zurück.
Was hat mir gut gefallen? Die Charaktere. Natürlich waren alle Hauptcharaktere, wie in eigentlich jedem Fantasy-Buch, vorhersehbar schön. Die Charaktere hier hatten jedoch Makel – oder besser gesagt Dinge, die sie wirklich einzigartig und weniger perfekt machen. Keas Erscheinungsbild beispielsweise ist nicht „fehlerfrei“ – was ich sehr gut finde, da sie ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist, dass man auch mit Einschränkungen stark, bewunderns- und liebenswert sein kann. Auch Zadjans Charakter ist nicht ohne Schwächen, außerdem konnte ich sowohl seine als auch Nakushs Verhaltensweisen und Entscheidungen nicht immer gutheißen. Aber genau das sind für mich wichtige Punkte bei gut geschriebenen Charakteren. Auch die Welt fand ich gut gestaltet, auch wenn sie nichts berauschend Neues war. Tatsächlich hätte ich sie mir noch etwas größer, bunter gewünscht, was nicht bedeuten soll, dass sie unzufriedenstellend war. Sehr interessant in dieser Welt ist das Volk der Shedi, welches Gedanken beeinflussen kann und von der Kraft der Sonne abhängig ist. Wie genau diese beiden Umstände zusammenhängen, wird meiner Meinung nach leider nicht ausreichend erklärt, dabei hätte mich das wirklich interessiert. Auch Magiebegabte unterscheiden sich auf sehr interessante Weise: da gibt es die sehr mächtigen Hexer und die Begabten, welche auch auf ihre Weise mächtig sind, dafür aber einige Hilfsmittel bei der Ausführung ihrer Magie, beispielsweise „Magieträger“, benötigen. Diese Unterscheidung fand ich sehr interessant.
Was hat mir nicht so gut gefallen? Tatsächlich wenig. Die Gefühlsduselei und Keas innere Zerrissenheit, wem den nun ihr Herz gehört, fand ich ziemlich anstrengend. Auch die Stellen, an denen auf diese Zerrissenheit aufmerksam gemacht wurde, fand ich mitunter unpassend gewählt. Unwichtig in Anbetracht der Ereignisse, die sich außerdem abspielten.
"Das Juwel der Finsternis" durfte ich im Zuge einer Lovelybooks Leserunde lesen und ich bin echt froh es darüber entdeckt, zu haben. Die Welt, die Mara Lang erschaffen hat, will ich nun noch mehr kennenlernen und freue mich schon auf den 2. Teil und Abschluss der Dilogie. Am Anfang wird die Geschichte, nur aus Kea's Sicht erzählt aber später kommt dann auch noch ein paar weitere hinzu. Dies fand ich sehr passend, weil am Anfang befindet man sich nur in den Mienen mit Kea und später am Hof lernt sie mehr Leute kennen und die anderen Sichten haben mir einen besseren Überblick über das Geschehen gegeben. Die Welt in die Kea dann eingeführt wird, ist eine Mischung aus nicht magischen und Magie und wo sie immer noch den Status einer Sklavin behält. Dieser Fakt war schon ziemlich hart, weil ihr ganzes Volk entweder versklavt oder im verborgenden lebt. Da haben sich natürlich Fragen aufgetan, wieso, warum sich ihr Volk nicht wieder erhebt und ob es sich im Laufe des Buches ändern wird. Aber auch um ihre Herkunft liegt ein Geheimnis und nur manches erfährt man in diesem ersten Buch. Weswegen man danach unbedingt weiterlesen möchte. Die meisten Leute aus dem Palast, fand ich nur zu einem gewissen Grad sympathisch, weil doch die meisten von ihnen Kea immer wieder darauf hingewiesen, dass sie nur eine Sklavin ist und jederzeit ersetzt werden kann. Da kommt dann sehr schwer Sympathien auf auch, wenn ich beide Prinzen doch ganz cool finde. Von dem Verlauf der Geschichte hat sich zwar vieles so entwickelt, wie ich es vermutet habe aber auch ich wurde von manch einer Wendung überrascht. Gerade dieser magieverseuchte Wald fand ich genial!
Fazit
Eine Geschichte die einlädt zum Miträtseln. Mitfiebern und wo man nicht jedem vertrauen sollte. Kann dieses Buch nur empfehlen, die so etwas mögen und auch nichts gegen eine Dreiecksgeschichte haben.
Bei dem Roman "Das Juwel der Finsternis "von Mara Lang handelt es sich um eine abenteuerliche, romantische und zugleich unglaublich fantasievolle Geschichte. Sowohl die Charaktere als auch die zugehörigen Namen, die Landschaften und Kreaturen wurden mit viel Hingabe gezeichnet. Während der Geschichte gibt es immer wieder viele wirre Einblicke in die einzelnen Geschehnisse, die beim Leser einerseits Verwirrung stiften andererseits auch viel Raum für eine weitere fantasievolle Entwicklung schaffen. Trotz der unterschiedlichen Hauptprotagonisten und der verschiedenen persönlichen Geschichten gab es keine unverständlichen oder zeitlichen Sprünge. Schade ist, dass die Karte der "Guénnelande" am Ende des Buchs und nicht am Anfang ist. Die Länge der drei Teile ist gut gewählt, vorteilhaft wäre vielleicht auch eine detaillierte Einteilung in Kapitel gewesen. Aus persönlicher Sicht gibt es nun nach Abschluss der drei Teile noch viele ungeklärte und verwirrende Fragen, was mich als Leser auf eine weitere Buchreihe hoffen lässt, vor allem weil gerade das letzte Drittel mit sehr vielen neuen und spannenden Informationen überzeugen konnte. Der Spannungsaufbau des Romans ist mit Fortschreiten der Geschichte enorm gestiegen. Das könnte vor allem auch daran liegen, dass es im letzten Drittel des Buches zunehmen blutige und unerwartete Ereignisse gibt die fen Spannungsbogen enorm aufdehnen. Eine gelungene Fantasy Reihe.
Bei „Das Juwel der Finsternis“ von Mara Lang ist mir zuerst das schöne Cover aufgefallen. Nach einem Blick auf den Klappentext war schnell klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Der Einstieg war - wie bei Fantasy leider häufig - zunächst etwas verwirrend. Es dauerte ein wenig bis ich mich in mitten der fremden Welt und den vielen Namen ein wenig orientiert hatte. Dann begann das Leseabenteuer. Mara Lang schafft es einen zunächst sanften dann immer weiter zuspitzenden Spannungsbogen zu bilden. Trotzdem war für mich einiges zu stark bereits im Vorfeld angedeutet. Die Geschichte ist aus drei wechselnden Perspektiven geschrieben und obwohl ich kein Fan von Liebesdreiecken in Büchern bin, hat sich dieses nicht aufdringlich angefühlt. Kea war eine unheimlich starke und mutige Protagonistin, aus deren Sichtweise ich am liebsten gelesen habe. Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Dilogie, somit war das Ende nicht wirklich abgeschlossen und es bleiben so einige Fragen offen.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und war nun gespannt auf das neue Buch. Mara Lang entführt uns in diesem ersten Band ihres Zweiteilers in eine fantastische Welt mit interessanten Charakteren. Die drei Völker kämüpfen hier um die Vorherschaft in den Guénnelanden (der Begriff klingt für mich persönlich sehr "bretonisch"). Die Shedi sind Gedankenformer und bewirken ihre Zauberkraft durch Licht, jedoch können Kristalle vor ihrer Macht (ein wenig) schützen. Die Sklavin Kea arbeitet zu Beginn in Minen, um Zorkat, diesen Schutzkristall, abzubauen. Doch dann wird sie in den Palast befohlen, um in der Kunst des Gedankenformens unterwiesen zu werden.
Eine interessante Welt, gut ausgebaute Charaktere und es bleiben noch so einige Fragen für die Fortsetzung offen. Jedoch fehlte mir manchmal das gewisse Etwas, darum "nur" 3,5*. Dennoch bin ich auf den Abschluss gespannt.