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Die jüngsten Tage

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Jonathan Buck steht am Bahnsteig nach Berlin, er wartet auf den Zug. Die Mutter seines Jugendfreundes Strippe will ihn dringend sprechen, und es gibt keine Ausflucht mehr. Denn Strippe ist tot, und seine Mutter will von Jonathan hören, was war und was jetzt werden soll. Das Einzige, was Jonathan will, ist neben Elena im Bett liegen, d'Annunzio lesen, rauchen. Kalte Tomatensuppe löffeln, sich an früher erinnern, an die Berliner Nachwende-Jugend, als alles möglich schien. An Strippes Seite.
Vor dreißig Jahren, im Vakuum der Wendejahre, haben sie Sinnlichkeit gesucht und neue Idole. Sie wollten Helden sein im Aufstand der Gefühle. Strippes Tod zwingt Jonathan Gericht zu halten, über sich, die Zeit und seine Träume.
Tom Müller erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die immer an die Grenzen ging, erzählt von Aufbruch und Übermut, die kein Maß kannten. "Die jüngsten Tage" ist cool und voller Emphase: eine Reise zwischen Hamburg und Berlin, Kindheitsabenteuern und Gegenwartseskapade, italienischen Dichtern und deutschen Zügen. Mehr Schmerz, mehr Witz, mehr Aufruhr war selten. Ein herausragendes Debüt.

Hardcover

Published September 1, 2019

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Tom Müller

16 books

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Profile Image for Sarah Hörtkorn.
118 reviews9 followers
February 14, 2021
Über Ideologien, die Jugend, ein Flair zwischen Italien und Hamburg und das Zurückkehren. Interessante Lektüre...
Profile Image for Mark Swatek-Evenstein.
Author 1 book8 followers
November 16, 2019
Ein Buch, das nicht hält, was das Cover verspricht. Ein Buch, in dem zwar einige ansprechende Geschichten erzählt werden, gut beobachtet, fein formuliert, aber keine ansprechende Geschichte. Vielmehr stehen anekdotenhafte Episoden nebeneinander und für sich, so dass der Eindruck entsteht, als sei es dem Autor gar nicht um die im Klappentext gepriesene Erinnerung an den verstorbenen Freund und die Nachwendejugend gegangen, sondern nur um die Flucht vor dem eigenen Altern. Das ist für sich genommen natürlich auch nicht verwerflich, ergibt aber eben auch noch keinen Roman.
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