Fünfzehn Jahre ist es her, seit Helge Timmerberg im Annapurna-Massiv pilgerte. Damals vertraute ihm ein Yogi das Mantra gegen die Angst an. Ein Geschenk, das sich als überaus hilfreich erwies - gegen Helges Angst vor großen Hunden und vor Türstehern, vor Talkshow-Moderatoren und vor den Lesern seiner Bücher. Jetzt ist Timmerberg zurück in Kathmandu und muss den Yogi Kashinath wiederfinden. Er braucht Antwort auf die Frage, wie geheim das Mantra eigentlich ist. Darf er darüber schreiben, es mit anderen teilen, oder verliert es dann seine Wirkung? Wird er Kashinath, den Wandermönch und gepflegten Asketen, überhaupt noch einmal treffen? Die Suche nach dem Yogi treibt den Autor an und um. Sie mündet in ein starkes, ehrliches, pointenreiches Buch über Glückszustände, die Abwesenheit von Angst und das Versprechen absoluter Freiheit. Und darüber, welche Kraft wenige Worte entfalten können, wenn man fest genug an sie glaubt.
Helge Timmerberg ist ein deutscher Journalist und Autor. Sein Stil orientiert sich am Gonzo-Journalismus und dem New Journalism.
Artikel von Helge Timmerberg sind in zahlreichen Zeitschriften erschienen. 2007 trat Timmerberg eine Weltreise an. Er umrundete innerhalb von 80 Tagen die Welt und folgte dabei ungefähr der Route von Phileas Fogg aus dem Roman Reise um die Erde in 80 Tagen.
Das Buch hält leider nicht, was der Titel verspricht. Der Autor erzählt, teilweise auf recht unsympathische Weise und gespickt mit sexistischen Kommentaren, nicht enden wollend über seine Erlebnisse in einem Vorort von Kathmandu. Dann irgendwann in der zweiten Hälfte des Buches kommt der Plot-Twist, der keiner ist, weil die scheinbar plötzliche Erkenntnis vorhersehbar gewesen ist. An dem Punkt habe ich dann entschieden, mich nicht weiter zu quälen.