Der Band widmet sich der historischen Semantik poetologischer Selbstbezeichnungen der deutschen Literatur des Mittelalters ( âventiure, schrift, rede, buoch, tihtaere etc.). Er begreift ihre viel berufene Vagheit als Chance, zentralen Aspekten der mittelalterlichen Literaturauffassung sowie historischer Werk- und Autorkonzepte über ihre zeitgenössische Bezeichnungspraxis näher zu kommen.