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Wow, was für ein Thriller! So gehört sich das, so will ich das!
Thomas tat mir die meiste Zeit total leid. Da macht er sich eh schon Vorwürfe, dass er seiner Patientin nicht helfen konnte und dann steht kurz darauf die Polizei vor der Tür und ermittelt gegen ihn. Er habe sie nämlich missbraucht: So steht es auf dem Abschiedsbrief der Patientin. Und dass genau jetzt in die Praxis eingebrochen wurde, das glauben sie ihm auch nicht. Wer weiß, was er darin versteckt hat! Und dann ist da noch die Sache mit dem, nennen wir es mal belastenden Material, das irgendwie auf Thomas Laptop gelandet ist. Ganz ehrlich? Die Hälfte der Zeit war ich mir selbst nicht sicher, ob an den Vorwürfen der Polizei nicht doch irgendwas dran ist und Thomas uns nicht einfach belügt. Sicher sein kann man sich ja bei Büchern nie! Aber dann taucht die Sekte auf und Oh mein Gott!
Der Sektenführer Timon ist ja wohl einfach nur unglaublich! Er zieht die Fäden im Hintergrund und manipuliert scheinbar alles, wirklich alles! Egal um was es geht. Und das, während ihn der Großteil seiner Welt als "den Guten" wahrnimmt, den barmherzigen Samariter, der eine Stiftung für Waisenkinder gegründet hat.
Das einzige, das mich an diesen zwei Figuren gestört hat, waren die Namen. Die waren mir fast zu ähnlich. Und das ist hier natürlich dramatisch, denn die zwei Figuren sollte man echt nicht miteinander verwechseln!
Die nächste wichtige Figur des Buches ist Natascha, Thomas Tochter. Sie kann nicht glauben, was ihr Vater alles getan haben soll. Aber die Polizei sagt es, ihre Mutter sagt es und ihre Klassenkollegen sagen es - also muss es wohl stimmen. Ihr Leben fällt in sich zusammen! Das einzige, das ihr jetzt noch Halt gibt, ist ihr neuer Freund Marc. Marc, der sich für ihre Arbeit bei der Antifa interessiert und ihr ebenfalls eine Gruppe vorstellen will, die einfach unglaubliches tut! Und Natascha ist verliebt, sie trägt eine rosarote Brille, mit zu schwachen Gläsern - und sieht nichts. Dabei kam sie mir aber nie nervig oder dumm vor, wie das bei anderen verliebten Charakteren oftmals ist, sondern einfach....normal und nachvollziehbar.
Die letzte Figur ist Jessica, die Schwester der verstorbenen Patientin. Tja, über sie kann ich eigentlich gar nichts schreiben, ohne euch die ganze Spannung zu stehlen!
Die Story selbst war nachvollziehbar und machte Sinn. Großen Applaus dafür, denn bei vier verschiedenen Handlungssträngen (und teils noch mehr) ist das wirklich keine Selbstverständlichkeit. Dabei blieb sie immer spannend, was wahrscheinlich großteils daran liegt, dass alle Figuren ständig in Bewegung sind und sie alle ständig was tun.
Mein Fazit: Das müsst ihr lesen! Total spannend und einfach großartig! Dieses Buch bekommt auf meinem Blog den Approved-Stempel!