Vom Bahnhofsviertel bis zum Kühkopf: Krüger & Krüger zeigen die Mainmetropole in all ihren Facetten.
Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt ...
Klappentext: Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt ... Meinung: Der Kriminalroman von Krüger & Krüger plätschert zu Beginn der Story etwas langsam und geruhsam dahin wie das Wasser am Main an einem ruhigen windstillen Sommertag. Aber dann nimmt die Geschwindigkeit des Flusses und die Story immer mehr Fahrt auf und es kommt zu einem spannenden, reißerischen und furiosen Ende. Der Prolog hatte mir vom Schreibstil her so gar nicht gefallen. Doch dann ändert sich dieser sofort ab dem ersten Kapitel. Die Sprache ist sehr genau und so bildlich, dass ich das Gefühl hatte, bei der Geschichte mitten drin zu sein. Innerlich lief ein kompletter Krimifilm ab. Als mittelhessischer Pendler kenne ich den Frankfurter Hauptbahnhof, von der Frankfurter Messe zum Bahnhof ist es zu Fuß nicht weit und vom Bahnhof in die Innenstand kann man auch ganz gut gehen. Daher waren mir die örtlichen Beschreibungen durchaus vorstellbar. Hinzu kommt der im Buch vorkommende hessische Dialekt, so dass viel Lokalkolorit zum Vorschein kommt. Darüber hinaus vermögen die Autoren eine leichte und humorvolle Sprache zu verwenden, die mir oft ein Schmunzeln entlockt hat. Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz, diese stellt sich zwar erst später ein, dafür aber ist sie umso stärker ausgeprägt je weiter es dem Ende zugeht. Dieser Spannungsverlauf entschädigt den recht ruhigen Beginn. Spannung allein macht ein Buch aber nicht gut. Hinzukommen muss ein exzellenter Plot sowie signifikante Ermittler mit Wiedererkennungswert. Und der Krimi hat Beides. Das namenlose Opfer ist ein zunächst unbeschriebenes weißes Blatt Papier, auf dem sich nach und nach die Lücken durch akribische Polizeiarbeit schließen. Rotlichtmileu, Bahnhofsviertel, Seligenstadt und das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue sind die vorkommenden Schauplätze. Kriminalhauptkommissarin Karola Bartsch habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die an Amaxophobie (Angst, Auto zu fahren) leidende Ermittlerin hat ihre Stärken und Schwächen und hat nebenbei auch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. In diesem Rahmen spielt ein weiterer Handlungsstrang eine weitere / interessante Rolle. Dort geht es um die Aktivistengruppe FAA (Free All Animals), in der auch eine Person aus dem früheren Umfeld von Karola Bartsch agiert. Die beiden weiteren Kommissare Lotte und Jannik sind ebenfalls gut gezeichnet wie der „Chef-kommt-auf-Ski“ Komtschewski, der Leiter der Spurensicherung mit seinen Gehilfen, dem „schrecklichen Sven“, sowie Staatsanwalt Wollbricht. Eine weitere zentrale Rolle spielt der für mich aber eher noch blasse ehemalige Polizist Karsten Bartsch, der Bruder von Karola. Fazit: Ein sehr gelungener zweiter Frankfurt-Krimi des Autorenduo Krüger & Krüger mit einer interessanten Story und guten Ermittlern. Dem Buch gebe ich, da mir anfangs ein wenig die Spannung fehlte, vier von 5 Sternen.
>>EBBELWOI UND SCHRÄGE VÖGEL - Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt ...<< „Frankfurt am Mord“ von Krüger & Krüger war seit langem mal wieder ein richtiger Krimi, den ich gelesen habe und wie nicht anders aus dem Emons Verlag zu erwarten, kam ich auch hier auf meine kosten. Neben dem zunehmend spannenden Fall besticht dieser Krimi wie ich finde unheimlich durch seinen Lokalkolorit, was sich insbesondere durch den in den Dialogen gesprochenen frankfurter Dialekt auszeichnet. Auch die Umgebung wird hier richtig toll gezeichnet, obwohl ich nicht aus der Gegend rund um Frankfurt komme, konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. So manche Ermittlungsarbeiten gestalten sich in vielen Krimis auch oft eher zäh, hier hatte ich das Gefühl direkt zwischen den Ermittlern zu stehen und so gestaltete sich „Frankfurt am Mord“ für mich rundum zu einem gelungenen Krimi!
In Frankfurts Rotlichtviertel wird eine Leiche gefunden und das auch noch direkt vor einem Bordell. Doch hängt der Mord wirklich mit dem Rotlichtmilieu zusammen oder steckt jemand anderes dahinter. Diese Fragen muss die Kommissarin Karola Bartsch klären und ist dabei auch auf die Hilfe ihres Bruders Karsten (auch ein ehemaliger Polizist) angewiesen. Da ich selbst letzten Herbst in Frankfurt war, war ich sehr gespannt auf das Buch und hoffte auch einige Orte wieder zu erkennen. Die erste Hälfte des Buches hat sich für mich allerdings etwas gezogen und auch mit den Hauptcharakteren konnte ich irgendwie nicht ganz warm werden. Erst die zweite Hälfte fand ich dann spannend und auch die Entwicklung des Mordfalls konnte mich dann doch noch überzeugen. Trotzdem sind mir auch bis ans Ende die Charaktere nicht wirklich ans Herz gewachsen, weil ich mich nicht wiederfinden konnte in ihnen. Einzig die Lotte, ebenfalls eine Ermittlerin, fand ich sehr sympathisch. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass dies bereits der zweite Band ist und die Charaktere ja deswegen schon bekannt sein sollten. Ich habe aber den ersten Fall nicht gelesen. Insgesamt fand ich das Buch daher ganz okay, aber leider konnte es mich nicht gänzlich überzeugen, deswegen 2.5/5 Sternen.
Kriminalhauptkommissarin Karola Bartsch und ihr Team ermitteln rund um einen Mord im Rotlichtmilieu. In einer Regentonne hinter einem Bordell hängt kopfüber eine männliche Leiche. Rotlichtmilieu, zwielichtige Gestalten, klingt nach einem recht klaren Fall... allerdings nur im ersten Moment.
Mein Fazit: Ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit sympathisch hessischem Flair! Ich habe während des Lesens immer wieder schmunzeln müssen, vor allem die vielen Charaktere sind echt gut gemacht! Egal ob die Protagonisten oder die vielen Nebencharaktere (echt viele, da muss man den Überblick behalten)! Dazu noch der tierische Aspekt, der hat mir sehr gefallen! Ich hab anfangs allerdings einige Zeit gebraucht, bis ich im Buch drin war. Der Schreibstil ist für einen Regionalkrimi teilweise etwas überladen, daran muss man sich gewöhnen. Für mich als Thriller Leserin hätte es auch noch spannender sein können, auch wenn das letzte Drittel echt Schwung hatte!
Worum geht’s? Eine Leiche im Rotlichtviertel, die scheinbar keinerlei Verbindung zu anderen Personen hatte. Ein Fall. der raus aus der Stadt ins Naturschutzgebiet führt. Verworrene Spuren, die lang kein einheitliches Bild auf den Fall geben. Und ein echtes Katz-und-Maus-Spiel!
Mir ist es anfangs leider recht schwer gefallen, in die Geschichte zu finden. Für mich waren es am Anfang zu viele Personen- und Ortswechsel in den Startkapiteln, der ständige Wechsel war für mich sehr verwirrend. Welches ist der Hauptstrang? Was sind Nebenschauplätze? Und wer sind diese ganzen Menschen überhaupt? Ab Seite 100 war ich dann endlich wirklich in der Geschichte drin und mitten im Fall selbst zwischen Pinguin, Ebbelwoi, Eintracht und hessischem Dialekt. Besonders letzteren fand ich durchweg wunderbar, einfach weil das pure Heimat ist. Auch die Naturverbundenheit des Buches fand ich toll. Frankfurt und „drumrum“ - ein tolle Schauplatz!
Mein Fazit? Ein eher bodenständiger Krimi, der vor allem durch das Lokalflair und das Puzzle, das sich nach und nach zusammensetzt, punktet. Kein absoluter Pageturner, aber ein sehr solider Krimi für gemütliche Abende zuhause.
Krimis sind ja eigentlich nicht so meins. Die erinnern mich immer an Tatort - was ich auch total ungern schaue. 😅 Mir sind Psychothriller ohne #Ermittlungsarbeiten viel lieber. Trotzdem schnupper ich gerne immer mal wieder in jedes andere Genre rein. Zum Glück, denn "Frankfurt am Mord" hat mich super unterhalten. Der Klappentext: Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt ... Meine Meinung: Ich bin - mal abgesehen vom Prolog - schnell in der Geschichte gewesen und hatte das Buch fix durch. Die Geschwister Bartsch waren mir beide auf ihre Art sympathisch. Hier handelt es sich schon um den zweiten Fall der beiden, den ersten muss man aber nicht zwingend gelesen haben. Dass wir uns in #Hessen befinden - sowohl in der Stadt, als auch in der Natur - zieht sich durch das ganze Buch. Ich fand das super witzig. Den Fall selbst fand ich jetzt nicht so spannend, aber es hat trotzdem richtig Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen. Einfach weil die Protagonisten solche Originale sind. Ich kann mir vorstellen, dass gerade Frankfurter und alle, die sich dort auskennen, noch mehr Spaß an dem Buch haben
Toller unterhaltsamer Regionalkrimi, mit hessischem Flair!
Klappentext: Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt... Meine Meinung: „Frankfurt am Mord“ ist ein Kriminalroman, der in Frankfurt spielt. Am Anfang hatte ich etwas Probleme, in die Geschichte reinzukommen, da das Buch langsam startet und mir die Spannung noch etwas gefehlt hat. Es kamen auch ein paar Längen vor, die für mich den Lesefluss etwas gestört haben. Die Dialoge sind zum Teil auf hessisch geschrieben, das hat mir gut gefallen und ich hatte auch keine Probleme den Dialekt zu verstehen. Ich fand den Humor in der Story auch recht unterhaltsam. Kriminalromane sind für mich eher ein etwas schwierigeres Genre, allgemein Bücher wo Ermittler eine Rolle spielen. Aber bei diesem Buch muss ich sagen, hat mich die Erzählweise, der Schreibstil und die Mischung zwischen Spannung, Humor und der Countdown zum Ende der Geschichte hin schon angesprochen. Die Hauptcharaktere waren mir sympathisch und der Spannungsbogen hat sich im Verlauf der Geschichte immer weiter gesteigert. Zum Ende hin war es eine rasante Verfolgungsjagd und es wurde wirklich richtig interessant und mitreißend beschrieben und hatte auch einen Überraschungseffekt. Mein Fazit: „Frankfurt am Mord“ ist ein facettenreicher, mit durchaus spannenden Momenten, flüssig geschriebener Regionalkrimi. Wo ein Pinguin auch noch eine Rolle spielt, wer dazu mehr wissen möchte, der sollte das Buch zur Hand nehmen und lesen 📖😀 Leute, die gerne Kriminalromane lesen, sollten sich das Buch auf jeden Fall mal genauer anschauen 😊 Ich gebe dem Buch ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 🌟
Mein Eindruck: Zitat (S. 19): „Komtschewski spitzte die Lippen wie ein junger Kuckuck. Sollte er lachen? Sollte er weinen? Nein, einfach fluchen: „No, never ever! Verpiss you an make you from the Acker!“
Krimis lese ich ja selten, aber der Klappentext hat mich hier sehr gereizt und außerdem… Es spielt in Frankfurt, an dem ich heute noch sehr hänge, auch wenn ich schon dort schon seit langer Zeit nicht mehr lebe.
Der Einstieg in das Buch fiel mir erst mal etwas schwerer, da ich mich erstmal an den Schreibstil der beiden Autoren gewöhnen musste. Aber nach ein paar Seiten war das gar kein Problem mehr und das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, so dass ich fast durch das Buch gerauscht bin. Auch die bildliche Darstellung gefiel mir gut. Ich konnte mir die örtlichen Begebenheiten sehr gut vorstellen, zumindest die, die ich noch nicht kannte und noch nicht selbst gesehen habe und hatte dabei das Gefühl, wieder mitten in Frankfurt zu stehen, die Straßen entlangzulaufen oder mit der S-Bahn zu fahren.
Warum ich nur fast durch das Buch gerauscht bin? An einigen Stellen hatte das Buch für mich die eine oder andere Länge, die den Lesefluss etwas gedrosselt hat. Zu viele und zu detaillierte Beschreibungen haben hin und wieder dafür gesorgt, dass ich dann diese Stellen irgendwann überflogen habe. Hier wäre weniger wahrscheinlich mehr gewesen.
Karola Bartsch war mir zwar sympathisch und sie spielte ihre Rolle gut, aber hier fehlte mir irgendwie etwas, was mich komplett von ihr überzeugt hätte. Irgendwie war sie mir zu schwammig, auch wenn der Leser einiges von ihr erfuhr. Ich weiß leider nicht so recht, wie ich das besser beschreiben soll…
Charlotte dagegen fand ich klasse, aber auch Alexandru und Komtschewski waren mir auf Anhieb sympathisch und kamen mir auch nicht so schwammig vor wie Karola. Alexandru mochte ich von den dreien ganz besonders, auch wenn er in der Geschichte einen „Bad Boy“ spielt. Aber er ist ein Bad Boy mit Herz und Verstand.
Auch die Einarbeitung des hessischen Dialekts fand ich gut umgesetzt und es hat Spaß gemacht, die Hessen mal wieder in ihrem Element zu erleben. Bei mir kam auf jeden Fall Heimatgefühl auf.
Fazit: Ein spannender Krimi, der zwar hin und wieder Längen aufweist, aber den Leser auch zum Lachen bringen kann. Leser, die nichts gegen ein paar kleinere Längen einzuwenden haben und gerne Regionalkrimis lesen, kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Klappentext: Ein Toter im Rotlichtviertel: Was für Hauptkommissarin Karola Bartsch als einfacher Fall beginnt, entwickelt sich zu einem gnadenlosen Katz-und-Maus-Spiel. Verzweifelt wendet sich Karola an ihren Bruder Karsten, der als naturverbundener Ex-Bulle mit seiner Kneipe eigentlich genug Probleme am Hals hat. Die Spuren führen nicht nur mitten hinein ins kriminelle Milieu der Großstadt, sondern auch hinaus ins Grüne, wo ein maskierter Mörder sein Unwesen treibt... • Meinung: Anfangs lief die Geschichte etwas langsam an, es gab mehrere Handlungsstränge und zu viel Personen, ich war dezent überfordert muss ich gestehen. Nachdem ich dann aber in das Buch rein kam und langsam in die Mitte des Buches angelangt war führten schon die ersten Handlungsstränge zusammen, es ergab alles gleich viel mehr Sinn und wurde zunehmend spannender. Man kam dem Mörder Seite für Seite näher und konnte kaum erwarten bis sich alle Handlungsstränge auflösen! Auf Ende hin haben wir nicht das typische "Polizisten schnappen Mörder und sperren ihn ein"-Muster sondern wie im Klappentext schon erwähnt das Katze-und-Maus-Spiel. Der Mörder hielt Karola und ihr Team auf Trapp und ließ es ihnen nicht so einfach ihn zu bekommen. Aber dennoch kommt es dann zu einem unerwarteten Ende. Ganz zum Schluss hat man noch eine Aussicht auf 3 Wochen nach dem Abschluss des Falls. Ich liebe es wenn Bücher so Enden! Was ich auch an diesem Buch liebe sind die Textpassagen, die auf Hessisch sind, Karsten zb redet oft hessisch und ich selber als "nicht-kenner" dieses Dialektes hatte schon die eine oder andere Schwierigkeit das zu lesen, was den ohnehin guten Schreibstil nochmals aufgelockert hat! Insgesamt lässt sich sagen, dass das Buch 4 von 5 🌟 verdient hat!
Hauptkommissarin Karola Bartsch soll einen Mord im Frankfurter Rotlichtviertel aufklären. Zunächst gibt es keinerlei Hinweise. Karola und ihr Team stehen vor einem Rätsel und sie wendet sich hilfesuchend an ihren Bruder Karsten. Dieser führt, nachdem er die Polizeilaufbahn hinter sich gelassen hat, eine Kneipe und braut seinen eigenen "Ebbelwoi". Die Ermittlungen führen Karola und Karsten schnell ins grüne Umland.
Bei "Frankfurt am Mord" handelt es sich um den zweiten Fall der Geschwister Bartsch. Anfangs tat ich mich etwas schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Aber relativ schnell nimmt die Story an Fahrt auf. Die Perspektive wechselt zügig und die teils kurzen Absätze machen das Lesen sehr angenehm und abwechslungsreich. Es werden mehr oder weniger drei Handlungsstränge parallel erzählt, was dem Krimi richtig gut getan und die Story anspruchsvoll gemacht hat. Man erfährt auch einiges von der Gegend rund um Frankfurt. Ungefähr ab der Hälfte wollt ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend war es. Bis zum Ende wirklich fabelhaft erzählt.
Nach anfänglichen Zweifeln konnte mich das Buch schnell für sich gewinnen. Der Spannungsbogen baut sich mehr und mehr auf um in ein überzeugendes Finale zu gipfeln. Genau so muss sich ein Krimi für mich lesen. Karola und ihr Bruder Karsten waren mir sofort sympatisch, vor allem weil beide auch ihre Schwächen haben. Insgesamt bin ich positiv überrascht von diesem zweiten Teil und möchte gerne noch mehr Fälle der Beiden verfolgen. Am besten bei einem schönen Glas "Ebbelwoi".
Das Buch "Frankfurt am Mord" wurde von Krüger & Krüger verfasst und erschien 2019 im Emons Verlag.
Die Autoren lassen uns hier einen Fall erleben, der scheinbar ganz leicht zu lösen ist. Im Rotlichtmillieu beginnt er und besticht dann durch einige doch sehr gute Wendungen. Die Charaktere sind detailliert beschrieben und das Lokalkolorit hervorgehoben. Die Wortwahl und der Sprachstil war zu Beginn etwas Gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit konnte man flüssig und rasch durch das Buch hindurchlesen.
Vor ein paar Wochen als Buddyread beendet und wow was für Spannung im Buch Frankfurt am Mord aufkam.
Am Anfang kam ich mit den immer wieder wechselnden Abschnitten der Protagonisten nicht klar. Aber das hat sich dann doch sehr schnell gelegt. An die teils hessischen Begriffe hat man sich schnell gewöhnt und sie waren dann doch auch recht einfach zu entziffern. Nur keine Angst, so sehr viele waren es auch nicht.
Was mir hier am Buch auch sehr gefallen hat, war das man sehr gut miträtseln konnte wer denn nun der tatsächliche Mörder war. Erst wirklich auf den letzten Seiten gab es die wirkliche Auflösung. Ein Pluspunkt den ich hier vergeben kann.
Bei diesem Buch handelt es sich um Band 2 um die Protagonistin Karola Bartsch. Ich fand das man das Buch auch gut ohne den ersten Band lesen konnte. Der Fall an sich ist hier abgeschlossen worden. Sicher fehlt mir ein wenig das Vorwissen zu den Personen, das jedoch störte mich beim Lesen nicht.
Die Autoren haben jedenfalls unterschiedliche Charaktere geschaffen. Da haben wir einerseits Karola, die man meist mit Drahtesel gelesen hat. Oder ihren Bruder der eine Art Kneipe betreibt. Aber auch Karola ihr Team lernt man hier kennen. Jeder eine andere Persönlichkeit, das hat mir gefallen. Personen mit Ecken und Kanten, jeder der irgendein Päckchen zu tragen hatte. Wie du und ich, Personen aus dem Umfeld.
Der Schreibstil des Autorenduos hat mir zugesagt. Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Die Kapitel waren nie zu lang, unterteilt durch die verschiedenen Sichten der einzelnen Charaktere. Man lernte auch ein klein wenig die Gegend von Frankfurt kennen, besonders in diesen Buch den Kühkopf. Hier hatte ich doch mal nach gegoogelt und die Bilder zeigen ein idyllisches Plätzchen in der Natur.
Der Fall selbst kam hier auch nie zu kurz. Die Ermittlungen liefen hoch her um den Täter zu finden. Mir hat es Spaß gemacht mit Karola und ihrem Team auf Ermittlungen zu gehen.
Wenn auch ihr einen Krimi gerne liest, der in der hessischen Hochmetropole Frankfurt am Main spielt, dann kann ich euch dieses Buch empfehlen. Es hat mir angenehme und spannende Lesestunden beschert.