Jump to ratings and reviews
Rate this book

Wer nicht hören will, muß fühlen

Rate this book
Ein mysteriöser Knochenfund im Garten einer betagten Kundin bringt das Leben der Gärtnerin Rosa ganz schön durcheinander. Was weiß Luise Pauly, die harmlose alte Dame, von den verwitterten Knochen in ihrem Garten? Und weshalb verschwand Rosas Mutter vor über fünfundzwanzig Jahren? Neugierig begibt sich Rosa auf Spurensuche und fördert dabei ein viel zu lange gehütetes Geheimnis ihrer Familie zutage, das bis in die grausamen Wirren des Zweiten Weltkriegs zurückführt. – »Das ist eine intelligente Mischung aus Idylle und Schrecken, erzählt mit einer guten Portion Augenzwinkern.« (Journal für die Frau)

312 pages, Paperback

First published January 1, 2000

Loading...
Loading...

About the author

Susanne Mischke

83 books19 followers
Susanne Mischke is a German author and screenwriter.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
6 (23%)
4 stars
15 (57%)
3 stars
2 (7%)
2 stars
3 (11%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for gardienne_du_feu.
1,480 reviews12 followers
July 29, 2020
Friedhofsgärtnerin Rosa Ganni arbeitet auch gelegentlich für Luise Pauly, die ihren Garten nicht mehr alleine pflegen kann. Als sie ein Pfirsichbäumchen pflanzt, gräbt Rosa mit dem Erdreich auch ein paar Knochen aus. Noch bevor sie den Schädel findet, ist ihr klar, dass es sich dabei nicht um Tiere handelt. Doch Frau Pauly bestreitet, irgendetwas davon zu wissen.

In Rückblenden erfahren wir von Rosas Kindheit. Als Rosa fünf war, erlitt ihre Mutter eine Frühgeburt, der heißersehnte Junge starb einen Tag nach der Geburt. Einige Wochen später verschwand Hemma Ganni spurlos, Vater Enzo zog Rosa alleine groß.

Die Handlung springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, enthüllt Querverbindungen zwischen Rosa und Luise Pauly, beleuchtet den seelischen Absturz von Hemma Ganni nach der Frühgeburt - und plätschert trotzdem seltsam unspannend vor sich hin.

Die vermeintlichen und wahren Verwandtschaftsverhältnisse zwischen diversen Figuren sind nicht nur verwirrend, sondern wirken auch recht konstruiert, mit den Protagonisten wurde ich nicht richtig warm. Rosas Liebesgeschichte mit Frau Paulys Enkel fand ich nicht im geringsten überzeugend. Insgesamt habe ich für das nicht allzu dicke Buch fast eine Woche gebraucht und dabei ziemlich wenig Lesevergnügen empfunden.

Ich habe schon öfter kritisiert, dass Mischkes Krimis sich nach einer spannenden Handlung mit glaubwürdigen Figuren nicht vernünftig auflösten - das hier löst sich zwar auf, ist aber klischeebeladen, zäh und wahrlich kein Meisterwerk des deutschen Krimis.
Displaying 1 of 1 review