Wenn die Idee der Menschenrechte ein Charakteristikum der westlichen Kultur ist, wie kann es dann sein, dass die längste Zeit europäischer Geschichte von Sklaverei und Folter durchzogen ist? Hans Joas zeigt anhand der Rechtfertigung von Inhumanität im Westen, wie fragil der Fortschritt in Richtung einer Sakralisierung der Person ist, und warnt vor jedem kulturellen Triumphalismus, der sich auf die erreichten Fortschritte beruft.
Liest sich wie ein langer Essay, welcher in ein kurzes Buch gepackt wurde. Viele gute Denkanstöße und wertvolle Kritik am "Westen" - die Menschenrechte als sich andauernd weiterentwickelnde Idee und die Aufforderung zur stetigen Selbskritik bleiben, genauso wie ein paar spannende historische Fakten, in Erinnerung.
Clear, convincing, and shattering our complacency.
Very short, but pathbreaking argument subverting "Western" complacency, whether "Christian" or "Enlightenment"-based, about being the exclusive source and ground, in contrast to Eastern or African or Asian cultures, of human rights, inherent human dignity, and the sacredness of the person. In need of lots of supporting empirical and theoretical scholarly work.