Die 1947 geschriebenene und erstmals 1948 veröffentlichte Roman spielt auf einer fremden Welt unter einer erloschenen Sonne. Es existiert eine kleine Gemeinschaft, die in dieser Eiszeit zu überleben versucht; die Menschen sind wegen der Temperaturen durch dauerhafte Hüllen und Masken so umkleidet, dass weder der eigentliche Körper noch Gesicht noch Mimik erkennbar, kein körperlicher Kontakt möglich ist. Wie würde diese Gemeinschaft reagieren, wenn ihr angeboten wird, dass Wärme möglich, dass Hüllen und Masken fallen könnten? In dem schmalen Buch geht es recht konzentriert um soziale Aspekte, Wünsche und Hoffnungen, die stark verbunden werden mit der Frage, was wissenschaftliche Forschung ermöglicht und wie ihre Ergebnisse Anwendung finden. Hellmuth Lange bleibt bei den technischen Darstellung zwar vage und ist nicht wissenschaftlich-faktenfest. Aber worum es ihm geht, wird deutlich genug. Die Erzählweise fand ich etwas sperrig - aber wenn ich bedenke, wie Ivo sein Leben verbracht und welche Position er in der Gemeinschaft hat, könnte Hellmuth Lange sie durchaus bewusst für Ivo gewählt haben (ich kenne keine weiteren Werke dieses Autors, die ich vergleichsweise heranziehen könnte).