1929 unternahmen die vier deutschen Wissenschaftler Fritz Loewe, Johannes Georgi, Ernst Sorge und Alfred Wegener eine Vorexpedition nach Grönland, die dem Erkunden von Aufstiegsmöglichkeiten aufs Inlandeis, der Erprobung von wissenschaftlichen Meßgeräten, dem Vertrautwerden mit Hundeschlitten sowie mit den topographischen Gegebenheiten Grönlands dienen sollte. 1930/31 erfolgte dann die eigentliche große deutsche Grönland-Expedition, in deren Verlauf Alfred Wegener tragischerweise sein Leben verlor. Dieser Expeditionsbericht ist von allen Grönland-Aufzeichnungen Wegeners der anschaulichste und spannendste, der am unterhaltsamsten geschriebene. Er ist damit für den interessierten Leser der ideale Einstieg in die eisige Welt Grönlands, die Alfred Wegener so faszinierte.
Es geht um die Vorbereitung der großen Grönlandexpedition zur Eisdickenmessung. Aber auch die Vorbereitung, die Suche nach geeigneten Aufstiegsmöglichkeiten zum Festlandseis und die Klärung der sonstigen Rahmenbedingungen ist zum Teil an der Grenze. Es gibt mehrere Situationen, die nur mit dem Glück des Tüchtigen überlebt werden. Es geht aber nicht um Abenteuer, sondern um ideale Vorbereitung und auch hier schon um wissenschafftliche Arbeit. Ein spannendes Buch mit vielen Fotos.