Intervallfasten endlich noch leichter – die passenden Rezepte zum Abnehmen und gesund werden!
Wer auf seinen Körper hört, ihm Gutes tun will und so gesund und nachhaltig fit leben will, der kommt an Dr. med. Petra Bracht nicht vorbei. Die Ärztin ist Expertin im Bereich gesundes Leben und hat mit dem Trend Intervallfasten das Leben von vielen Menschen verändert. Passend zu ihrem bei GU erschienenen Buch „Intervallfasten“, gibt es jetzt ein Kochbuch, um die neue Diät noch effektiver durchzuziehen.
Kochbuch für Anfänger
Wer sich für das intermittierende Fasten interessiert, der weiß oft nicht, wie er starten soll. Dieses Buch ist auch für Beginner perfekt geeignet, denn es bietet einen ausführlichen Theorieteil, in dem man alles über Intervallfasten lernen kann und einen detaillierten Rezeptteil mit kreativen, veganen Mahlzeiten. Die Rezepte sind einfach nachzukochen und machen satt. Wer sich also bisher oft vegetarisch und gemüsereich ernährt, wird hier viele neue Eindrücke finden. Außerdem gibt es tolle Erweiterungen, um die Rezepte vegetarisch abzuwandeln. Auch gibt es Tipps für Achtsamkeit, zum Thema Detox und Anleitungen zum Entgiften.
Rezepte für das Frühstück
Beim Fasten und Abnehmen geht es darum, langsam und erfolgreich abzunehmen und sich weiterhin gesund zu ernähren. Frau Dr. Bracht empfiehlt nicht nur die vegane Ernährung, sondern auch einen langsamen Start in den Tag, zum Beispiel mit:
Smoothies und Shakes aus Obst, Gemüse und Pflanzendrink Porridge, Pudding und Frühstücksbowls mit Superfoods Müsli, Muffins und Brot aus Vollwertgetreide
Energie tanken mit der zweiten Mahlzeit
Kohlenhydrate und viel Gemüse bilden die Basis für einen gesunden Stoffwechsel, wenn es an die zweite Mahlzeit des Tages geht. Gerade wenn es darum geht, Kalorien aufzunehmen, sollte das am besten zur Mitte des Tages passieren. Verschiedene Salate mit den Bausteinen
begeistern ebenso wie warme Mahlzeiten aus den gleiche Komponenten.
Eiweiß mit der dritten Mahlzeit
Nicht nur für das Entschlacken, auch als Fat-Burner eignen sich die leichten Abendessen mit ihrem hochwertigen Eiweiß. Auch das gelingt mit veganer Ernährung. Hier werden viele Hülsenfrüchte serviert – sei es im Eintopf, in der Pasta oder in der Buddha Bowl. Alle Rezepte sind bunt, entzündungshemmend und helfen beim Entschlacken.
Süße Sünden
Natürlich dürfen auch einige Desserts und Energiekugeln nicht fehlen. Das Kochbuch erklärt nicht nur Essenspausen und die 20:80 Regel, sondern zeigt auch auf, welche Lebensmittel in einer gesunden Ernährung inkludiert sein dürfen. Das bedeutet nicht, dass man auf jeglichen Zucker verzichten muss. Deshalb schmecken Süßkartoffel-Schokopudding, Hafercookies und Bananenbrot auch in der healthy Variante einfach grandios.
DAS Kochbuch für alle, die sich einer Stoffwechselveränderung unterziehen wollen – ohne Sport, ohne Stress und ohne Verbote.
Ich bin ein großer Fan von Roland Liebscher-Bracht und seinen Trainingsvideos. Schon einige Male haben seine Tips mir geholfen mich besser zu fühlen. Und da ich immer auf der Suche nach veganen Rezepten und Ideen bin, sprach mich das Buch hier von seiner Frau Dr. med. Petra Bracht auch sofort an!
Schon auf den ersten Seiten wird mir klar, das Buch hat mich gesucht und gefunden! Sehr gut und übersichtlich wird auf den ersten Seiten das Fasten ansich erklärt, und vorallem welche immensen Vorteile diese Ernähunrgsform auf den menschlichen Körper hat. Es ist so einleuchtend und wenn man die Zeilen durch hat fragt man sich, warum man seinem Körper Jahrzehntelang etwas anderes angetan hat und fühlt sich schuldig.
Ich wollte sofort loslegen und habe direkt zum Rezeptteil geblättert und angefangen zu kochen. Kochen ist normal nicht meins, ich kann dem Prozess nichts abgewinnen und esse lieber, als dass ich zubereite, aber die Rezepte sind überschaubar und nicht zu umfangreich.
Die einzelnen Rezepte sind sortiert nach den vorgeschlagenen Tageszeiten für die sie aufgrund ihrer Zusammensetzung am besten geeignet sind. Sie sind sehr gut erklärt und einfach nachzukochen. Sehr schön finde ich, dass jedes Rezept ein Farbfoto dabei hatte, so konnte man sich das fertige Essen gleich schonmal anschauen. Auch gibt es am Ende jeden Rezeptes eine Erklärung zu besonderen Inhaltsstoffen und ihre Wirkung auf unseren Körper.
Ganz toll finde ich den interaktiven Aufbau des Buches. Ich habe auf einem alten tolino Shine HD2 gelesen und konnte wirklich super bequem durch das Buch springen. Jedes Rezept hat einen Punkt im Inhaltsverzeichnis, so dass man einfach direkt dort hinspringen kann. Bei sämtlichen Erklärungen im Buch sind auch solche „Sprungmarken“, dass man einfach und schnell nochmal etwas nachlesen kann ohne lange umständlich hin und her blättern zu müssen. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen und die Benutzung enorm erleichtert.
Wirklich und ungelogen so wahr ich hier sitze, schon am ersten Tag mit dem ersten Gericht war mein MONATELANG andauerndes Reflux Problem vorbei! Einfach weg, als wäre es nie dagewesen! Ich kann es selbst nicht glauben. Seit mehreren Monaten konnt ich keinen Kaffee, keine Getränke mit Kohlensäure und eigentlich NIX mehr essen ohne danach wirklich schlimmes Sodbrennen zu bekommen. Futsch und weg!
Ob das Intervallfasten DER Weg für MICH ist, das weiss ich nicht, durch meine Essstörung bin ich da ziemlich festgefahren. ABER ich habe in den 5 Tagen nun schon gemerkt auf mich und meinen Körper zu achten und merke sehr schnell wann ich satt bin. Und ich höre dann auf! Ich MAG das Gefühl mittlerweile wenn der Magen abends leer ist wenn ich mich hinlege und nicht wie sonst vollgefuttert. Ich mag den Gedanken, dass ich meinem Körper helfe sich selbst zu reparieren wenn ich jetzt eben NICHT noch was rumleckere (wie sonst immer)
Das sind Denkansätze, die ich so nicht kenne und die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Das Essen aus den Rezepten schmeckt richtig gut und sättigt! Und ich freue mich sehr, dass ich endlich ein Buch habe wo ich jedes Rezept mag UND essen kann!
Ich bin nachhaltig beindruckt wie ihr sehen könnt und kann das Buch UND ihr Buch wo es nur ums Intervallfasten geht Wirklich empfehlen! Liebevoll zusammengestellte Rezepte und Informationen!
Intervallfasten ist in aller Munde. Schon allein bei dem Begriff gibt es verschiedene Methoden, das 1/1 (einen Tag essen, einen Tag fasten), das 5/2 (zwei Tage die Woche fasten, den Rest normal essen) oder eben auch das 16/8 Intervall (man darf jeden Tag essen in einem Zeitfenster von höchstens acht Stunden, während man 16 Stunden fastet.
Nun denn, das wollte ich ausprobieren, das habe ich die letzten drei Wochen ausprobiert.
Zum Theorieteil: Es wird recht einfach und ausführlich erklärt, dass durch gesundes Essen, bevorzugt pflanzenbezogen, und regelmäßiges Fasten nicht nur der Gesundheit Gutes getan wird, sondern man sogar verschiedene Krankheiten heilen oder wenigstens eindämmen kann. Diese Aussagen kann ich nicht beurteilen, da ich pumperlg'sund bin, wie man in Bayern sagt. Weiterhin wird behauptet, man nehme ab, ohne auf Kohlenhydrate verzichten zu müssen und/oder halte sein Gewicht.
Zur Praxis: Tatsächlich habe ich in den letzten Wochen etwa drei Kilo verloren. Die Frage ist nun: Kam das wirklich vom Fasten oder weil einfach die angegebenen Mengen der hier vorgestellten Rezepte unterhalb der Kalorienmenge lagen, die ich verbrauchte? Man muss nämlich auch wahrheitsgemäß feststellen, dass diese Mengen gerade für zwei Personen oftmals recht mager ausfallen.
Zur Kritik: Einerseits ist das Buch ein guter Einstieg ins Intervallfasten. Man bekommt einfache Anleitungen und die vorgestellten Rezepte sind leicht herzustellen. Die Beschwerde einer Rezensentin, dass es eine Schweinerei ist, nur vegetarische und/oder vegane Gerichte zu entdecken, kann ich nicht nachvollziehen. Beziehungsweise verstehe ich das Problem nicht. Was ich jedoch genauso kritisieren muss, ist die Tatsache, dass wirklich viele exotische (auch teure) Zutaten verwendet werden und das teilweise in Kleinstmengen. Das bedeutet, die vorher so vollmundig angepriesenen regionalen Zutaten und die Zeiten, in denen sie reif sind und deren Nutzung wurden nicht so umgesetzt, wie ich es mir gewünscht hätte. Hier hätte deutlich mehr Augenmerk auf den ökologischen Fußabdruck gelegt werden müssen.
Fazit: Man kann das Buch nutzen, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, sollte sich dann jedoch selbst tiefer mit der Materie beschäftigen, wenn man vorhat, das Intervallfasten durchzuziehen.
Dieses vegane! Kochbuch zum Intervallfasten setzt sich aus einem theoretischen Teil mit Informationen rund um das Fasten und Ernährung im Allgemeinen und einem praktischen Rezepteil zusammen.
Die theoretischen Informationen sind gut aufbereitet, auch für Anfänger verständlich und übersichtlich gegliedert. Sie sind für mich der gelungenere Teil des Buches, denn auch für eine dauerhafte Ernährungsumstellung finden sich hier hilfreiche Tipps.
Mit dem Rezepteil hadere ich allerdings deutlich. Nicht weil die Gerichte nicht schmecken, was ich ausprobiert habe fand ich nicht schlecht, sondern wegen anderer Aspekte. Zum einen weil es sich ausschließlich um vegane Rezepte handelt. Ich esse gerne und viel vegetarisch/vegan, so das es für mich kein Problem darstellt. Ich finde allerdings das es schon auf dem Cover ersichtlich sein müsste, das es sich nur um vegane Rezepte handelt. So ist für manche Käufer die Enttäuschung sicherlich vorprogrammiert, was ich nachvollziehen kann.
Desweiteren stören mich teilweise die Mengenangaben. Für meinen Mann, der körperlich hart arbeitet den ganzen Tag, sind die Portionsgrößen ungeeignet. Sicherlich helfen sie durch die geringe Größe beim Abnehmen, aber Hunger sollte ja eigentlich nicht der Fall sein.
Das deutlichste Manko in meinen Augen sind allerdings die Zutaten. Fast jedes Rezept enthält viele Bestandteile, die sehr weit weg angebaut werden müssen. Mandeln, Cashew, Kokos, Datteln, Chia, Cranberrys und vieles mehr ist alles andere als saisonale und regionale Kost, auf die die Autorinnen aber angeblich großen Wert legen. Zudem werden die exotischen Zutaten oft nur in kleinen Mengen gebraucht. Das macht die Rezepte für mich eher uninteressant, da ich lieber mit heimischen Produkten koche. Dazu kommt die mangelnde "Nachhaltigkeit" mit der geworben wird. Ökologisch Nachhaltig ist anders.
Fazit: Der Infoteil ist gut umgesetzt, die Rezepte lassen (für mich) zu wünschen übrig.
Intervallfasten ist seit einigen Jahren schon in aller Munde. Ich nahm mir vor Monaten schon vor, mich mit dem Thema mehr auseinander zusetzen, da ich noch immer auf der Suche nach einer für mich gut funktionierenden Ernährungsweise bin, um gesund abzunehmen und fitter zu werden. Doch wie es so oft im Leben ist, verdrängte ich das Thema. Zumindest bis mir dieses Buch in die Hände fiel. Anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass die Ernährung eine sehr persönliche Angelegenheit ist. Aus diesem Grund ist meine Rezension auch sehr persönlich geworden und ich habe viele Kritikpunkte angesprochen, die für jemand ganz anderen vielleicht sehr hilfreich sein könnten.
Dr. med. Petra Bracht (Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren) und Mira Flatt schrieben das Buch gemeinsam. Beide Autorinnen erklären in eigenen Kapiteln, weshalb sie sich für die Methode des Intervallfastens entschieden haben. Das Prinzip des Intervallfastens ist in der Theorie denkbar einfach, folgt man der 16/8-Methode: 16 Stunden fasten und ein Zeitfenster von 8 Stunden, in dem man zwei bis drei Mahlzeiten zu sich nimmt. Hierbei sind die 16 Stunden Essenspause das Mindestmaß. Nach der Theorie des Intervallfastens folgen etliche kleine Absätze über Vitamine, Ballaststoffe oder auch Nachhaltigkeit. Diese haben mir wirklich gut gefallen und ich konnte noch die ein oder andere halbwegs neue Information aus diesen kurzen Absätzen gewinnen. Auch Tipps um dem Heißhunger auszuweichen, findet man, wobei diese Dinge hinlänglich bekannt sein sollten.
Wie auch andere Rezensenten habe ich es überlesen, dass es sich bei den abgedruckten Rezepten um rein vegane Rezepte handelt. Ich probiere gerne viel aus und habe schon etliche vegane Rezepte nachgekocht. Für eine rein pflanzenbasierte Ernährung möchte ich mich zum derzeitigen Stand aber nicht entscheiden. Dass ich den Klappentext nur sehr dürftig überflogen habe, da ich mich generell für das Thema interessiere und vom Titel schon so eingenommen war, und diesen etwas fehlinterpretiert habe, kann man dem Buch nicht anlasten, weshalb dieser Punkt nicht in meine Bewertung einfließt. Ich wollte nur andere interessierte Leser darauf aufmerksam machen. Es wäre vom Verlag in meinen Augen etwas geschickter gewesen, vegan mit in den Titel aufzunehmen um eben solche Missverständnisse gleich zu umgehen. Kritik möchte ich bei dem Thema lieber zwar auch an der Stelle doch auf andere Art und Weise üben. Der Großteil der Bevölkerung ernährt sich nicht vegan. Dieses Buch ist auf eine sehr bestimmte Zielgruppe zugeschnitten und bedient dadurch nicht die breite Masse. Ich hatte mir Rezepte gewünscht, die sich leicht in meinen Alltag integrieren lassen und die - zumindest in Teilen - zu meiner gewohnten beziehungsweise alltäglichen Ernährungsweise passen. Mahlzeiten durch vegane Rezepte zu ersetzen, fällt mir nicht schwer. Meine Ernährung jedoch komplett vegan umzustellen hatte und habe ich nach wie vor nicht vor. Aber das ist auch kein Muss, das gefordert wird! Somit nehme ich viele tolle Rezepte mit, die ich definitiv in meine Wochenpläne integrieren werde, doch es wird im Buch leider wenig Rücksicht genommen auf andere Ernährungsarten. Schade, ein Mix aus veganen und zumindest vegetarischen Gerichten wäre mir viel lieber gewesen.
Aufgegliedert ist der Rezeptteil des Buches in vier Bereiche: Erste Mahlzeit („Frühstück“), Zweite Mahlzeit (kohlenhydrate-lastig), Dritte Mahlzeit (Eiweiß) und „Süße Sünden“. Der Frühstücksteil war für meinen Geschmack viel zu Smoothie-lastig. Für jemanden, der abnehmen möchte, eignen sich diese Rezepte leider nicht so gut. Es macht viel mehr satt, wenn man die Zutaten der Smoothies getrennt zu sich nimmt. Somit viel für mich ein großer Teil der Frühstücks-Rezepte weg. Wer jedoch gerne mit Smoothies experimentieren möchte, da diese sich nun wirklich gut zum Mitnehmen eignen, der wird hier definitiv fündig werden. Sehr interessant fand ich die Rezepte zu selbstgemachten Nuss- und Pflanzendrinks. Vielleicht werde ich von diesen auch in der Zukunft einmal eines ausprobieren. Doch im Moment greife ich lieber auf im Supermarkt erhältliche Packungen zurück. Aus dem Frühstücks-Teil nehme ich aber auf jeden Fall die Rezepte für Bircher Müsli und auch die Erdbeer-Basilikum-Bowl mit.
Die Rezepte für die zweite Mahlzeit fand ich durchweg gut. Viele der Zutaten sind wahrscheinlich nicht in jedem Küchenschrank zu finden, doch einmal gekauft, halten sie sich lange und finden oft Verwendung in den Rezepten. Nur bei einigen wenigen Zutaten hatte ich Probleme, diese zu besorgen, da diese gerade nicht die Saison für diese ist oder meine Supermärkte diese nicht vorrätig hatten. Ein paar Rezepte – vorwiegend die mit Grünkohl – werde ich später im Jahr definitiv einmal ausprobieren.
Die Eiweiß-Rezepte der dritten Mahlzeit konnten mich eher weniger vom Hocker reißen. Wirklich innovative und neue Rezepte fand ich in diesem Abschnitt nicht, doch ein, zwei Rezepte habe ich mir für die kommenden Wochen vorgemerkt, unter anderem ein Curry mit Süßkartoffeln und Erbsen. In einen möglichen Essensplan für meine Intervallfasten-Reise werde ich aus dem Kapitel für den Beginn weniger Rezepte einplanen. Doch es ist gut zu wissen, dass ich zur Not in einer ideenarmen Zeit auf das ein oder andere zurückgreifen kann.
Die süßen „Sünden“ fand ich wiederum ganz gut und viele der Rezepte werde ich hier zu Hause integrieren, da ich mit einer wahren Naschkatze als Freund gesegnet bin. Somit finden wir beide einen guten Kompromiss (der Kokosmilchreis kam auf jeden Fall schon super an!). Viele dieser Rezepte interessieren mich sehr. Kekse mit Avocado habe ich zum Beispiel noch nie gebacken und diese finde ich wirklich sehr spannend.
Die Wirkungsweisen der einzelnen Lebensmittel kann und möchte ich nicht bestreiten, fehlt mir doch dazu definitiv das Wissen für diese. Auch eine wissenschaftliche Abhandlung über das Thema Ernährung habe ich in diesem Buch nicht finden wollen und auch nicht erwartet. Für meinen Geschmack war bei diesem Buch einfach etwas zu viel Geschwurbel dabei. Ob goldene Milch nun mein „inneres Feuer aktiviert“ oder eben nicht , mir sträuben sich bei solchen Formulierungen einfach die Nackenhaare. Ein solides „tut dem Körper gut, weil [...]“ beziehungsweise eine nüchternere Betrachtungsweise hätten mir an vielen Stellen einfach gereicht. Im Laufe des Buches nahmen diese Formulierungen jedoch deutlich ab und lassen sich vermehrt nur im ersten Drittel des Buches finden.
Alles in allem hat mir das Buch durchaus weiterhelfen können und hat mir das Thema Intervallfasten näher gebracht.
Ich finde es seltsam, dass in dem Buch ausschließlich vegane Rezepte stehen. Der Grundgedanke ist zwar gut, aber eine rein vegane Ernährung ist nicht automatisch die gesündeste. Schließlich ist nachgewiesen, dass auch Milchprodukte und Fleisch gesundheitliche Vorteile haben. Komplett darauf zu verzichten, halte ich für fragwürdig.
Außerdem geht sie auch noch auf Trennkost ein. Das Buch soll sich doch um Intervallfasten drehen und nicht um vegane Ernährung oder andere Ernährungsweisen. Man sollte beim Thema bleiben, anstatt alles Mögliche mit hineinzunehmen.
Was ich äußerst amüsant finde, ist, dass die Co-Autorin Mira Platt ausführlich von ihrer persönlichen Erfahrung erzählt. Sie berichtet, dass sie früher Fast Food, Milchprodukte, Fleisch gegessen hat und auch mal eine Schmerztablette genommen hat – wahrscheinlich war sie auch nicht sonderlich körperlich aktiv. Dann hat sie auf eine vegane Ernährung umgestellt und plötzlich schreibt sie all ihre positiven Veränderungen ausschließlich dieser Umstellung zu, ohne zu hinterfragen, ob es nicht einfach eine generelle, gesündere Lebensweise gewesen sein könnte, die zu diesen Verbesserungen geführt hat.
Stattdessen vermittelt sie in ihrem Buch den Eindruck, dass Veganismus die einzig gesunde Lösung sei. Das finde ich in diesem Kontext ziemlich lächerlich, denn schließlich geht es in dem Buch um Intervallfasten und nicht darum, Veganismus zu glorifizieren. Hätte sie einfach auf Fast Food, übermäßigen Medikamentenkonsum und einen ungesunden Lebensstil verzichtet und stattdessen Sport gemacht, hätte sie vermutlich auch mit einer ausgewogenen Ernährung – inklusive Fleisch und Milchprodukten – die gleichen positiven Effekte erzielt. Aber wie es eben oft so ist: Menschen, die von einem Extrem ins nächste springen, neigen dazu, ihre neue Lebensweise als die einzig wahre zu verkaufen. Vorher alles falsch gemacht, und jetzt auf “Psycho-Vegan” – das passt ins Bild.
Zum Buch: Intervallfasten ist gesund. Es hilft bei vielen, zum Teil chronischen Beschwerden. Hier findet man allerlei vegane Rezepte zum Frühstück, für eine warme Mahlzeit, als Salat und süße Mahlzeiten, hier als Sünden tituliert.
Meine Meinung: Das Buch ist gut eingeteilt, wie alle Koch- und Gesundheitsbücher des Gräfe und Unzer Verlages. Zuerst kommt eine theoretische Einführung, die einen Einblick auf die Wirkungen des Fastens gibt, dann kommt hier der Praxisteil, die Rezepte. Aufgeteilt in erste, zweite und dritte Mahlzeit finden sich verschiedene, vegane Rezepte. Als letzte gibt es noch die süßen Sünden, naschen auf gesunde Art. Die Rezepte sind gut beschrieben, lassen sich gut nachvollziehen nur mir den Zeitangaben habe ich meine Probleme, ich brauchte immer länger. Und da beginnt für mich das Problem, das Buch bzw. die 16/8 Methode ist meiner Meinung nach weder Familienfreundlich noch Schichtdiensttauglich. Bzw. wenn diese beide Varianten aufeinander treffen. Dazu fehlte mir der Kaffee, immer nur Wasser ist langweilig. Was ich damit sagen will, ich finde es eine großartige Möglichkeit das Prinzip des Intervallfastens und der gesunden, veganen Ernährung, aber für mich ist es nur zusätzliche Arbeit da weder Umsetzung noch Rezepte meiner Familie entgegenkommen und für mich alleine ist es mir dann doch zuviel (zusätzliche) Arbeit.
Trotzdem ist das Buch gut geschrieben und sicher auch für umsetzbar. Mir der Zeit Find es man bestimmt eigene Kreationen der Rezepte, denn man mag ja nicht alles und kann es nicht nur essen weil es gesund ist. Wer aber Vegan isst für den ist das Buch eine sehr gute Alternative.
Als Einstieg in die Materie des Intervalfastens ist das Buch ganz gut, und ich habe auch vor weiter im Intervall zu fasten. Der theoretische Teil unterstreicht was man mit dem Fasten erreichen kann und was dafür benötigt wird: nämlich auch während der Zeit die man nicht fastet gesund zu essen. Es werden auch viele angebliche Wohltaten der veganen Ernährung im Interval aufgezählt, leider oder genauen Verweis auf die wissenschaftlichen Studien, für mich als Biologin ein großes Manko. Im Kapitel "Leseempfehlungen" wir nur auf andere Bücher verwiesen, die meisten davon auch von Petra Bracht. Die Rezepte eignen sich gut als Inspiration für vegane Mahlzeiten, allerdings sind die angegebenen Mengen für mich immer zu klein. Interessant finde ich auch dass im theoretischen Teil darauf hingewiesen wird dass die vorgeschlagene Ernährung vor allem dann auch nachhaltig ist wenn die Lebensmittel regional bezogen werden, in den allermeisten Rezepten finden sich allerdings Bananen, Avocados, Datteln oder andere Zutaten die einfach nicht lokal zu finden sind. Kleiner Pluspunkt: zwischen den Rezepten finden sich immer wieder Informationen zu bestimmten Nahrungsmitteln und ihrer Wirkung auf die Gesundheit -allerdings auch hier ohne Quellen. Zusammenfassend: dieses Buch hat mit die Lust gegeben Intervalfasten auszuprobieren (was auch schon positive Effekte zeigt) ich würde dieses Buch allerdings nichts als einzige Informationsquelle nutzen oder blind alle Ratschläge befolgen.
Von der 16-stündigen Essenspause über das Fastenbrechen bis zur letzten Mahlzeit des Tages. Phase für Phase wird erklärt, was im Körper passiert und wie der Stoffwechsel zu verschiedenen Tageszeiten durch die richtige Ernährung optimal unterstützt werden kann.
Meine Meinung:
Das Konzept wird wirklich gut und verständlich erklärt. Sehr gut haben mir auch die Erklärungen zu den Vorgängen im Körper gefallen., die auch für den Laien gut verständlich sind. Auch die Erläuterungen zu einzelnen Lebensmitteln waren sehr interessant. Was für mich eher nicht so interessant war, sind die Rezepte, die mich wirklich nur ganz vereinzelt angesprochen haben. Aber das Konzept funktioniert ja auch ohne vegane Küche. Für Veganer sicherlich eine Bereicherung.