Nur wenn Liebe im Vertrauen wurzelt, kann sie zum Himmel wachsenDie Hochzeitsfotografin Nina braucht eine neue Wohnung und einen neuen Mann. In dieser Reihenfolge. Seit sie wieder Single ist, lebt sie notgedrungen bei ihren Eltern, und das hält sie einfach nicht aus. Da trifft sie auf einer sonnendurchfluteten Lichtung im Wald auf den Schulsozialarbeiter Felix, der so gerne Bäume umarmt. Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Und er in sie. Alles ist perfekt. Sogar die riesige Narbe auf ihrem Bauch stört ihn nicht. Doch dann entdecken die beiden, welch schreckliches Geheimnis sie verbindet.
"Sternenblütenträume" ist für mich der zweite Roman von Ulrike Sosnitza und auch dieser konnte mich wieder sehr gut unterhalten.
Mir hat die Geschichte um Nina und Felix sehr gut gefallen und ich fand diese sehr glaubhaft und nachvollziehbar erzählt. Was den beiden passiert ist, fand ich thematisch sehr interessant und ich habe oft überlegt wie ich an Ninas Stelle reagiert hätte. Dieser Teil kommt mit einer passenden Portion Dramatik aus und hier wird zum Glück nichts übertrieben, obwohl ich mir an mancher Stelle ein wenig mehr Emotionen gewünscht hätte.
Nina und Felix fand ich beide sehr sympathisch und interessante Charaktere. Die beiden haben für mich auch wirklich gut zusammengepasst und ich fand ihre Verbindung sehr herzerwärmend.
Auch das Setting hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin beschreibt das Umfeld der beiden und die Landschaft wirklich toll und der Wald hat stellenweise etwas magisches. Dazu ist der Schreibstil der Autorin wieder sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich freue mich definitiv auf weitere Geschichten der Autorin.
"Sternenblütenträume" ist der vierte Roman der Autorin, der im Heyne Verlag erscheint und mein drittes Buch von ihr. Leider empfinde ich es als das bisher schwächste. Während mich "Hortensiensommer" und "Novemberschokolade" sehr gut unterhalten haben, hatte ich hier kleine Probleme mit dem viel zu vielen Missverständnissen, die einfach nicht aufgelöst wurden. Aber der Reihe nach....
Nina ist nach der Trennung von ihrem Freund wieder bei ihren Eltern eingezogen und arbeitet bei ihrem Vater im Fotogeschäft. Sie hat sich jedoch auf Hochzeitsfotografie spezialisiert und hat damit Erfolg. Nun braucht sie nur noch eine neue Wohnung, damit sie von zuhause wieder ausziehen kann. Bei einer ihrer Joggingrunden entdeckt sie eine traumhafte Lichtung im Wald. Ihr fotografisches Auge ist entzückt und während sie überlegt, wie sie die mystische Wirkung am besten einfangen kannt, steht plötzlich ein Mann vor ihr. Es ist der Schulsozialarbeiter und Übergangsmanager Felix, der genauso verzaubert von Nina ist, wie von diesem magischen Moment. Zwischen den beiden funkt es gewaltig und die Lichtung wird ihr weiterer Treffpunkt. Doch das Glück währt nicht lange, denn zwischen den Beiden steht ein grausames Geheimnis....
Der Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Dabei wechselt diese zwischen Nina und Felix. Damit haben wir einen guten Einblick in ihre Gefühlswelten. Das Geheimnis, welches die beiden auseinander bringt, hat mich überrascht und wurde von der Autorin gut gewählt. Der spätere Verlauf nach dem Zerwürfnis war mir dann allerdings zu sehr konstruiert und hinausgezogen. Das Hin und Her zwischen den beiden Verliebten ab diesen Zeitpunkt fand ich oftmals einfach nur mehr nervig. Es gab keine Kommunikation zwischen Nina und Felix mehr, die Probleme wurden aber immer größer und wären mit einem kurzen Gespräch aus der Welt geschafft worden. Das geht natürlich in einem Roman nicht, denn dann wäre die Geschichte auch schon wieder erzählt - das ist mir schon klar. Trotzdem war mir Vieles einfach zu aufgebauscht. Ich verstehe, dass es Zeit braucht bis es zum Happy End kommt, aber zu sehr hinausgezogen sollte es dann auch nicht sein.
Die bildhafte Beschreibung der Umgebung und vorallem der Waldlichtung fand ich hingegen wunderschön und sehr lebendig erzählt. Ich hatte die Landschaft vor Augen und konnte die Blumen riechen. Gefallen hat mir auch die Beschreibung von Felix Job als Übergangsmanager, sowie seine Wandlung vom ehemaligen reichen Vatersöhnchen in der Bankbranche zu einem sozial engagierten jungen Mann. Er hilft sozialschwachen Kindern und denjenigen, die noch keine Auswahl betreffend ihres weiteren Berufsweges getroffen haben. So lernen wir auch Marlon kennen, der im Fotostudio bei Nina und ihren Vater schnuppern und sich etwas Praxis holen darf. Diese Idee fand ich wirklich gelungen und auch mal etwas ganz Neues. Themen wie diese werden in Büchern oftmals viel zu wenig angesprochen, was ich schade finde. Auch Nina verfolgte ich gerne bei ihren Shootings während diverser Hochzeitsfeierlichkeiten.
Die Charaktere der beiden Hauptprotagonisten sind gut gezeichnet, agieren aber nicht immer stimmig. Sie entwickeln sich weiter und lernen aus ihren Fehlern. Die Nebencharaktere fand ich hingegen etwas zu schwarz-weiß gemalt und das Ende ein bisschen zu viel des Guten. Trotzdem ein netter Roman, der einige interessante neue Themen aufgreift und sich mit Vertrauen, Schuld und Vergebung aufseinandersetzt.
Schreibstil: Ulrike Sosnitza schreibt einfühlsam und lebendig, sowie sehr dialoglastig. Die bildhaften Beschreibungen der Pflanzen, Blumen und auch der Landschaft sind wunderbar eingefangen und haben der Geschichte etwas Besonderes verliehen. Das Cover ist, wie bereits die drei Vorgänger, ein absoluter Traum und einfach "zum Anbeißen"!
Fazit: Ein Roman, der einerseits neue interessante Themen aufgreift, auf der anderen Seite aber manchmal zu gewollt mit dem Missverständnis der beiden Hauptprotagonisten spielt. Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten, kommt aber an die beiden anderen Romane der Autorin, die ich gelesen habe, nicht heran. Dreieinhalb Sterne...gutes Buch, aber Durchschnitt.
Auf den neuen Roman „Sternenblütenträume“ von Ulrike Sosnitza habe ich schon voller Spannung gewartet. Und ich bin und war total begeistert. Unsere Protagonistin Nina ist mit großer Begeisterung Hochzeitsfotografin. Sie betreibt zusammen mit ihrem Vater ein Fotostudio und geht in ihrem Beruf vollkommen auf. Aber alles andere läuft einfach nicht rund. Nina, die nach einer Trennung wieder zuhause bei ihren Eltern wohnt, braucht dringend eine neue Wohnung einen neuen Mann. Doch eines Tages trifft sie im Wald auf einer sonnendurchfluteten Lichtung den Schulsozialarbeiter Felix, der die Natur ebenso liebt. Hier treffen zwei Seelenverwandte aufeinander und Nina verliebt sich Hals über Kopf in Felix. Felix ergeht es genauso. Ach, wie ist das Leben schön! Bis eines Tages beide von der Vergangenheit eingeholt werden, da ist nämlich ein schreckliches Geheimnis, das die beiden miteinander verbindet. Wow! Einfach genial! Dieses Buch ist, als würde man in eine wohlige Umarmung eintauchen. Schade, dass diese unterhaltsame, spannende Geschichte so schnell zu Ende ging. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich noch in der Natur, genieße das Waldbaden, höre das Zwitschern der Vögel, sauge sämtliche Geruche auf und genieße die Ruhe, die mich hier umgibt. Herrliche Beschreibungen der Autorin zaubern ein tolles Bild vor mein inneres Auge. Und dann lerne ich natürlich sympathische Protagonisten kennen, und zwar Nina und Felix. Zwei wunderbare Menschen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Man erfährt einiges über die Arbeit eines Fotografen und man spürt förmlich die Begeisterung mit der Nina, besonders Hochzeiten fotografiert. Auch Hut ab vor Felix, er hat ja auch einen Job, in dem jede Menge Fingerspitzengefühl gefragt ist, aber Felix ist einfach super. Nur als das Geheimnis ans Tageslicht kommt, das die beiden miteinander verbindet, ist es mir wie Nina gegangen, mir hat es förmlich den Boden unter den Füßen weggezogen. Und hier ist der tolle Spruch der auf der Rückseite des Buches steht angebracht: „Wenn Liebe im Vertrauen wurzelt, kann sie in den Himmel wachsen.“ Ich habe gehofft und gebangt, dass die Geschichte ein gutes Ende nimmt. Für mich ein ganz besonderes Lesevergnügen der Extraklasse. Das Buch wandert auf meine Lesehighlightliste 2020. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.
"Ich wollte an die Magie glauben. Ich wollte an alles glauben, an den Mann im Mond, den wir gemeinsam betrachtet hatten, und an die Unendlichkeit des Augenblicks. An unsere Sternenblütenträume." (Zitat Pos.1371)
Inhalt Nina, 32, ist Fotografin und nach einer gescheiterten Beziehung lebt sie vorübergehend wieder bei den Eltern, die sie deshalb schon Bumerang nennen. Eine Wohnung in Talburg zu finden, ist schwierig. Felix, ein ehemaliger Investmentbanker, arbeitet nun als Übergangsmanager und hilft Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Als Nina und Felix sich durch Zufall auf einer Waldlichtung treffen, scheint es der Beginn eines Märchens zu sein. Doch beide haben ein Geheimnis und als sich herausstellt, dass es sich um das selbe Ereignis in der Vergangenheit handelt, ändert dies alles.
Thema und Genre In diesem modernen Frauenroman geht es um Familie, das Spannungsfeld zwischen Eltern und erwachsenen Kindern. Ein wichtiges Thema sind Schuld, Neubeginn und natürlich die Liebe.
Charaktere Feliix hat wohlhabende Eltern. Er selbst ist aus der turbulenten Frankfurter Bankenwelt ausgestiegen und von seiner Tätigkeit im Sozialbereich überzeugt. Nina hat die hektische Welt der Werbefotografie bewusst verlassen und ist eine begeisterte Hochzeitsfotografin im Familienunternehmen. Generell ein fröhlicher, positiver Mensch, gerät die Protagonistin, als ein einschneidendes Erlebnis aus der Vergangenheit in der Gegenwart wieder aktuell wird, in eine Spirale aus Hass und Rachegefühlen, die jede Vernunft ausschließt. Diese Überreaktion macht sie zeitweise weniger sympathisch, da sie nicht bereit ist, die andere Seite wenigstens anzuhören.
Handlung und Schreibstil Die aktuelle Handlung wird fortlaufend abwechselnd aus der Sicht von Nina oder Felix in der Ich-Form erzählt. Zusammen mit den anderen Charakteren der Geschichte, den Erinnerungen und Rückblenden ergibt sich ein gut und flüssig zu lesendes Gesamtbild.
Fazit Ein Frauenroman mit einem ernsten Thema, wo besonders das Verhalten der Hauptbeteiligten zum Nachdenken anregt. Trotz der nicht immer stimmig agierenden Hauptprotagonistin eine angenehm zu lesende, interessante, stimmige Geschichte.
Solider Liebesroman mit einer interessanten Hintergrundgeschichte. Prinzipiell hat die Geschichte alles, was es braucht, sympathische Charaktere, denen man die Funken, die zwischen ihnen fliegen, auch abnimmt, Authenzität und ein ganz klein wenig Magie oder Mystik - gerade das Wald-Element find ich wunderschön herausgearbeitet. Warum gibt es dann trotzdem nur drei Sterne? Der Plot war mir ein bisschen zu konstruiert stellenweise und die Auflösung am Schluss fand ich zu ... abgeschmackt irgendwie (ohne Spoiler kann ich nicht viel mehr verraten). Alles in allem aber unterhaltsame Lektüre, das trotz nicht unbedingt immer leichter Thematik trotzdem locker daher kommt.
Sie hat keine Angst, obwohl sie ihn nicht kennt. Er wirkt erstaunt und entspannt. Und das ist sie auch. Hier, mitten im Wald auf dieser zauberhaften Lichtung haben sie zueinander gefunden, obwohl sie sich nicht gesucht haben.
Nina ist frustriert. Ihr Vater wehrt sich gegen jede Veränderung im gemeinsamen Fotostudio, ihre Dates enden meistens in einer ziemlichen Enttäuschung und auf dem Wohnungsmarkt lässt sich einfach nichts finden. Nach der Trennung von ihrem Ex René musste sie wieder bei ihren Eltern einziehen, die ihr altes Zimmer tatsächlich noch genauso gelassen haben wie es zu Schulzeiten war. Ein bisschen komisch ist das ja schon, aber irgendwie auch sehr gemütlich. Ihre Mutter betütelt sie von vorn bis hinten und Nina hat schon ein ganz schlechtes Gewissen. Fieberhaft schaut sie sich jedes Wohnungsangebot an und hofft doch irgendwann fündig zu werden. Leider fehlen ihr die nötigen Mittel für eine Bestechung, wie sie es bei der letzten Besichtigung erleben durfte. Wenn jetzt wenigstens ein neuer Mann in Aussicht wäre, aber die Männer wollen alle nur das Eine und das war Nina nicht bereit zu geben - aus verschiedenen Gründen.
Felix ist als Übergangsmanager voll in seinem Element. Er liebt es mir den Jugendlichen zu agieren, ihnen Wege aufzuzeigen und zu helfen, etwas aus sich zu machen. Viele seiner Schützlinge werden gemobbt, haben ein zerrüttetes Elternhaus oder einfach auch keine Lust auf Schule. Er ist erst seit kurzem an der Schule und hofft sehr, dass sein Zeitvertrag verlängert wird. Dafür hat er sich viel vorgenommen und hofft alle seine Sorgenkinder in eine gute Praktikumsstelle zu vermitteln.
Als Felix gemeinsam mit Marlon im Fotostudio Fröhlich auftaucht, traut er seinen Augen nicht. Vor ihm steht die zarte Fee aus dem Wald. Nun wusste er auch ihren Namen und war etwas verunsichert. Er wollte für seinen Schützling Marlon eine Praktikumsstelle erfragen und hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit ihr.
Ninas Herz hüpft ihr beinahe aus der Brust. Da steht er - der Mann aus dem Wald. Wie klein die Welt doch manchmal ist. Auch wenn ihr Vater eigentlich gegen einen Praktikanten ist, kann Nina ihn überzeugen. Denn Marlon ist tatsächlich richtig gut und hat mit seinem Handy schon viele aussagekräftige Bilder geschossen. Der Anfang wäre also gemacht.
Nun treffen Nina und Felix häufiger aufeinander, bis es zwischen ihnen so gewaltig knistert, dass sie die Hände gar nicht mehr voneinander lassen können. Da erfährt Felix Ninas Geheimnis und ist geschockt. Er kann ihr kaum noch in die Augen schauen und Nina versteht die Welt nicht mehr.
Der Wald, der sie zusammen führte ist ein Teil ihrer Vergangenheit. Ob er auch ein Teil ihrer Zukunft werden kann?
Sternenblütenträume ist genauso toll geschrieben wie die anderen Bücher von Ulrike Sosnitza und ich habe es richtig gern gelesen. Ich habe mit Nina mitgefiebert auf der Suche nach Mr. Right und der perfekten Wohnung und ich habe mit Felix gelitten. Beide sind starke Charaktere mit einer Schwäche - für den anderen. Der Beginn war so perfekt, so harmonisch, so schnell glückselig, dass es bald einen Umbruch geben musste. Und als der dann kam, war ich umso gespannter, wie sie wieder zueinander finden würden, wenn sie dies denn tun.
Ich mag eigentlich alles an Nina. Während des Lesens fand ich ihre Reaktion erst etwas heftig. Ich wäre vermutlich auf den Boden gesunken und hätte mich kaum rühren können. Aber ich denke es ist auch eine total menschliche Reaktion. Und auch Felix Beweggründe konnte ich komplett nachvollziehen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und ohne dieses, wären sie nicht zu dem geworden, was sie nun waren.
Die Seiten flogen nur so dahin und ich hatte wirklich Spaß beim Lesen. Vor allem auch die vielen Nebencharaktere fand ich super. Ich würde mal eiskalt behaupten, in Ulrike Sosnitza habe ich eine Lieblingsautorin gefunden und soll ich euch was sagen? Ihr neuestes Werk liegt schon auf meinem Tisch und strahlt mich an. Ich kann es kaum erwarten, damit zu beginnen.
Zauberhafte Geschichte voller Liebe und Romantik aber auch mit einer gewissen Dramatik
*Klappentext (übernommen) Nur wenn Liebe im Vertrauen wurzelt, kann sie zum Himmel wachsen
Die Hochzeitsfotografin Nina braucht eine neue Wohnung und einen neuen Mann. In dieser Reihenfolge. Seit sie wieder Single ist, lebt sie notgedrungen bei ihren Eltern, und das hält sie einfach nicht aus. Da trifft sie auf einer sonnendurchfluteten Lichtung im Wald auf den Schulsozialarbeiter Felix, der so gerne Bäume umarmt. Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Und er in sie. Alles ist perfekt. Sogar die riesige Narbe auf ihrem Bauch stört ihn nicht. Doch dann entdecken die beiden, welch schreckliches Geheimnis sie verbindet.
*Meine Meinung* "Sternenblütenträume" von Ulrike Sosnitza ist ein wunderschöner Roman über Liebe und Vertrauen, Familie und Freundschaft. Der Schreibstil der Autorin ist zauberhaft und auch sehr emotional. So komme ich schnell in die Geschichte. Abwechselnd erzählen die Hauptcharaktere Nina und Felix das Geschehen aus ihrer Sicht. Das gefällt mir sehr gut, so weiß ich genau, was die beiden bewegt und ich kann mich gut in sie hineinversetzen. Zu Beginn ist die Geschichte harmonisch und sie steuert auf ein Happy End, doch dann werden beide von der Vergangenheit eingeholt, es wird dramatisch und sehr emotional. Ulrike Sosnitza beschreibt die Geschehnisse und Emotionen sehr realistisch und die Geschichte der beiden berührt mich sehr.
Die Charaktere sind lebendig und facettenreich. Nina ist mir gleich sympathisch. Ich mag ihre hilfsbereite und fröhliche, die Liebe zur Fotografie verbindet uns zusätzlich. Ich bewundere sie für ihre Stärke, sich trotz eines schweren Schicksalsschlags nicht unterkriegen zu lassen. Auch Felix bewundere ich, seinen Mut und sein soziales Engagement. Ihn muss man einfach lieben. Die Verbindung der beiden ist einfach magisch, mir gefällt die Entwicklung der beiden sehr gut.
Die Landschaftsbeschreibungen gefallen mir sehr, sie sind bildhaft und laden zum Träumen ein. Gerade die Waldlichtung, wo sich die beiden kennengelernt haben, ist einfach nur schön. Beim Lesen kann ich die Sonne spüren, die zwischen den Blättern durchdringt, spüre und rieche den leichten Wind, der zwischen den Bäumen herrscht und natürlich kann ich auch das Zwitschern der Vögel hören. Gerade solche Bücher lenken mich gut von meinem stressigen Alltag ab.
*Fazit* Dieses Buch hat mir eine besonders schöne Lesezeit beschert und mich emotional sehr berührt. Ich habe mit den beiden Protagonisten gehofft aber auch gebangt. Hier geht es mit Mut und Schuld, Liebe und Vertrauen, Familie und Freundschaften. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.