Um 550 v. Chr. erschafft der Kleinkönig einer Region südöstlich des Zweistromlandes mit Schwert und Diplomatie eines der bedeutendsten Weltreiche der Geschichte: Persien. Mehr als 2000 Jahre beherrschen mächtige Dynastien ein gewaltiges Imperium zwischen Asien und Europa, gebieten von prächtigen Residenzstädten aus über einen schillernden Vielvölkerstaat, bekämpfen in zahllosen Schlachten ihre Erzfeinde, die Griechen und Römer. Immer wieder werden einheimische Herrscher von Eroberern verdrängt - doch einmal an der Macht, pflegen die Invasoren die alten persischen Traditionen und tragen sie weiter durch die Zeiten. Selbst als muslimische Beduinenkrieger das Reich unterwerfen, ist dies nicht das Ende: Eine persisch-islamische Mischkultur entsteht, die in der Metropole Isfahan ihren Höhepunkt erlebt - ehe die letzte Dynastie des alten Persien um 1722 verglüht.