"Ich beichte, Padre, weil ich sündigen werde. Ich werde einen Mann töten. Möchten Sie wissen, wer das Opfer sein wird?" - "Wer?" - "Sie, Padre."
Die Beichte eines Unbekannten stellt Padre Martín vor ein unlösbares Dilemma: Behält er sie für sich, ist er dem Tod geweiht. Bricht er sein Schweigen, verstößt er gegen das Beichtgeheimnis. Kurz darauf findet er einen Mitbruder ermordet in der Kirche auf. Der zuständige Inspektor begreift schnell, dass Padre Martín mehr weiß, als er zugibt. Widerwillig beginnen die beiden zu kooperieren. Der eine, um seinen Fall zu lösen, der andere, um sein Leben zu retten ...
Una novela cautivadora que me ha tenido enganchada desde el primer capítulo. Un cura al que le confiesan que le van a matar y unos crímenes con un modus operandi muy particular. Os la recomiendo, no os defraudará.
Uff, dieses Dilemma! Stellt euch vor, ihr erwartet nichts Böses und plötzlich sagt euch ein Fremder, den ihr nicht wirklich sehen könnt, dass er euch ermorden wird. Ihr habt keine Ahnung wann oder warum. Was würdet ihr tun? Also ich würde auf jeden Fall ab zur Polizei, allerdings stehe ich auch nicht unter dem Beichtgeheimnis! Padre Martin geht es da ganz anders: Entweder er schweigt und wird qualvoll ermordet oder er bricht das Beichtgeheimnis und wird zum Ausgestoßenen. Lesen irgendwelche Leute diesen Blog, die sich mit dem Christentum so wirklich auskennen? Wäre man in einem solchen Fall wirklich machtlos? Oder könnte man da irgendwas machen? Ich sah jedenfalls keinen wirklichen Ausweg für Martin, was die Geschichte total spannend für mich machte.
Padre Martin war mir sehr sympathisch und tat mir leid. Er steckt in einem moralischen und religiösen Dilemma und hat keine Ahnung, wie er dieses lösen kann und soll. Klar weiß er, dass er eigentlich zu Polizei gehen sollte - aber dann wäre sein Leben nie wieder so, wie es früher war. Er wäre dann kein Priester mehr und das möchte er auf keinen Fall riskieren. Also leidet er Todesangst und hofft, dass einfach alles schnell vorbei ist. Doch so schnell erlöst ihn der Unbekannte nicht: Zuerst möchte er Padre Martins Leben noch so richtig zur Hölle machen!
Der Inspektor war mir unsympathisch. Er ist zu jedem unfreundlich und am allermeisten zu sich selbst. Warum das so ist, wird gar nie so wirklich erklärt. Auf jeden Fall legt er aber ein gehöriges Desinteresse an allem und jedem an den Tag. Das fand ich nicht wirklich passend in seiner Position. Außerdem bläst er den Leuten um sich herum ständig Zigarettenrauch ins Gesicht. Gehts noch? Das ist grauenhaft! Aber gleichzeitig sieht er sich natürlich als Opfer seiner Umwelt. Immerhin kann er ja nichts dafür, wenn sich mal wer gegen ihn wehrt, oder? Kurz gesagt: Mit ihm wurde ich nicht so richtig warm. Erst gegen Ende besserte sich das ein bisschen.
Der Schreibstil total gut. Mit der Lektüre war ich sehr schnell durch und man spürte mit jedem Satz, dass das Buch im Süden spielt. Bei mir kam da eine totale Sommerstimmung auf! Ich weiß, dass dieses Buch in Madrid spielt, aber ich sah trotzdem ständig nur Palermo vor meinem inneren Auge. Die Geschichte fand ich spannend, gerade wegen dem Dilemma, in dem Martin steckt. Das Motiv des Täters habe ich ziemlich schnell durchschaut, aber es ist nachvollziehbar und gut beschrieben, deswegen werte ich das nicht als negativ oder so. Die allgemeine Umsetzung war leider nicht immer perfekt, vor allem da gegenüber dem Inspektor meiner Meinung nach halt einfach die Sympathie fehlte. Padre Martins Perspektive konnte aber Gott sei Dank so einiges retten!
Me gustó la forma narrativa de este autor, además de que es un tema que me resulta muy entretenido. Me sentí engañada cuando me di cuanta de que el principal sospechoso no era el asesino pero supongo que tiene que ver con mí prejuicio sobre el autor del crimen. El verdadero culpable definitivamente si tiene un perfil para ser un asesino serial
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Das Cover ist sehr gelungen, ein richtiger Hingucker. Der Protagonist ist ein mittelmäßiger, eigenbrötlerischer und schlecht gelaunter Polizeiinspektor. Die Schreibweise ist sehr einfach, Sätze sind etwas zu lang. Die Sprache ist teilweise etwas vulgär, was mir nicht gefällt. Eine etwas gehobenere Ausdrucksweise hätte dem Buch nicht geschadet. Die Fakten werden sachlich dargestellt, bildhafte Darstellungen fehlen gänzlich. Die Dialoge sind eher langweilig, auch kommt bei mir während des Buches keine richtige Spannung auf. Der Ermittler ist merkwürdig, ich finde keinen Zugang zu ihm. Seine Schlussfolgerungen sind für mich meist schwer nachzuvollziehen, offensichtliche Ermittlungsfragen ignoriert er oder stellt sie viel zu spät. Der fehlende Respekt seinen Kollegen gegenüber stört, auch als einer der beiden ihm das Leben rettet, kostet ihn das nur ein Achselzucken. Er ist verantwortungslos (fährt betrunken mit dem Auto, raucht wo es ihm passt und lässt seine Zigarettenkippen überall liegen) und unsymphatisch. Erst zum Schluss steigt die Spannung, die Dialoge bleiben zwar sarkastisch, jedoch (leider zu spät) gewürzt mit einer humorvollen Note. Fazit: Das Buch war für mich mühsam zu lesen, die Geschichte hat mich nicht gepackt, der Protagonist war mir viel zu unsymphatisch. Die Schreibweise hat mich nicht angesprochen, auch die Aufklärung kam nicht wirklich überraschend.
Me ha gustado mucho. Se lee muy bien y te mantiene en vilo, que es de lo que se trata. Normalmente según leo thrillers me voy imaginando todo como si fuera una película, pero en este caso me lo he podido imaginar como algo más creíble, quizá por ser el autor, personajes y lugares españoles, que hace que todo sea como más "cercano".