Auf dem Hellberger Hof regiert der Hass: Alle Familienmitglieder sind bis aufs Blut zerstritten - spätestens seit die dreijährige Angelina im Bach ertrunken ist, weil ihre Großmutter nicht richtig aufgepasst hat. Reporterin Ira Wittekind, die eigentlich mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt und einen Artikel über den Hof schreiben will, hat von Anfang an ein merkwürdiges Gefühl. Dann sterben zwei weitere Menschen. Und als Ira gemeinsam mit Kommissar Brück recherchiert, stellt sich schnell heraus, dass die Ursachen für die Streitigkeiten auf dem Hof eine Grausamkeit besitzen, die sie sich niemals hätte vorstellen können...
Dass es sich um die Fortsetzung einer Serie handelt, war mir beim Kauf des Buches nicht bewusst, da weder Cover noch Klappentext darauf hinweisen. Beides jedoch hat mich dazu bewogen das Buch mitzunehmen und zu lesen. Wie sich herausstellte, ist ein Vorwissen nicht nötig, auch wenn es natürlich eine weiterführende Geschichte gibt, die sich um das Leben der Hauptakteurin und Journalistin Ira Wittekind dreht, die auch in diesem Band wieder einen Krimifall auflöst. Allerdings war genau diese Hintergrund- oder Begleitgeschichte das, was mir am Buch am wenigsten gefallen hat. Ira Wittekind war mir wenig sympathisch, und ihre Hobby-Detektiv-Recherchemethoden schwankten zwischen waghalsig, rücksichtslos, plump und unglaubwürdig. Dabei war der Fall eigentlich ganz interessant, nur leider wollte ob der Elefantendame im Porzellanladen wenig Spannung aufkommen. Da hat die Chemie einfach nicht gestimmt.