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À la garde

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À 97 ans, la mère de l'auteur annonce qu'elle va mettre fin à ses jour
s. La date et l'heure sont fixées. Pendant les quinze jours qui précèd
ent cette mort programmée, l'auteur adresse une lettre quotidienne à s
on père, pasteur décédé six ans plus tôt. Né à Genève et de tradition
calviniste, ce père admet volontiers qu'on peut perdre la foi, mais mo
ins volontiers qu'on manque de réponse face au scandale de la mort. Da
ns l'abondante littérature pastorale depuis Gide, la figure du pasteur
est celle d'un être tourmenté et peu sympathique. L'auteur rend homma
ge à son père pour avoir su exercer un ministère si différent. Ainsi,
la culture calviniste qu'il lui a transmise apparaît pour le fils comm
e l'apprentissage en douceur d'un monde sans Dieu ni Maître.

119 pages, Paperback

Published August 14, 2019

5 people want to read

About the author

Daniel de Roulet

42 books3 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Maria.
258 reviews29 followers
October 18, 2023
Weiss gar nicht, ob ich das als Buch betiteln kann, ist es nicht mehr ein Essay, über den Tod der Eltern und das Alleinezurückbleiben und alles, was einem mit auf den Weg gegeben wurde, ob man es nun angenommen hat oder nicht, alle Ratschläge, alle Weisheiten, den Glauben, die Weltanschauung, die Hoffnung, den Charakter.
Und das Sterben, die letzte Entscheidung, ein Plädoyer für einen selbstbestimmten Tod und für ein Gehen, welches man wählt, für ein Ende von einem Ausharren.
Profile Image for René Paquin.
422 reviews16 followers
December 2, 2019
Un des auteurs que j'ai le plus de plaisir à lire! Ce dernier récit, sombre et réfléchi, qui parle de la mort programmée, m'a paradoxalement peu touché, contrairement au livre de Lawrence Hill sur le même sujet qui se déroule aussi en Suisse, Un geste dicté par l'amour.
Profile Image for Bücherbummlerblog.
139 reviews8 followers
December 28, 2022
97 Jahre alt ist Daniels Mutter, als sie beschließt, ihrem Leben mit “EXIT”, einem Verein für Sterbehilfe, ein Ende zu setzen. Schwer ist es geworden, die Schmerzen lassen sich auch mit Morphium nicht mehr kontrollieren, Aussicht auf Besserung gibt es keine. Zwei Wochen sind es bis zu dem Termin. Zwei Wochen, in denen Daniel seinem schon sechs Jahre früher verstorbenem Vater einen Brief schreibt. Einen Brief, in dem er über seine Mutter spricht, aber auch über die Vergangenheit, Glaubensfragen und natürlich den Tod.

Wie soll man einen Brief besprechen? Wäre “Brief an meinen Vater” von Daniel de Roulet ein Roman, dann würde ich mich jetzt versucht fühlen einzuwenden, dass mir das ganze Szenarium nicht glaubwürdig erscheint. Dass ich nicht wüsste, warum ein Sohn, der in wenigen Tagen für immer Abschied von seiner Mutter nehmen muss, seinem Vater schreibt. Und in diesen Briefen auch keine konkret fokussierten Fragen angeht. Themen, die in der Situation kaum relevant scheinen, anschneidet. Sie, fast halbherzig, dreht und wendet und wieder fallen lässt. Was will uns der Autor denn damit denn bitte schön sagen, würde ich fragen, und dabei ein klein wenig ungehalten dreinblicken.

Aber “Brief an meinen Vater” ist kein Roman. Hier hat sich ein Sohn, der zufällig auch noch Schriftsteller ist, hingesetzt, und die Verbindung zu seinem Vater, einem Pastor, gesucht, um seine Gedanken zu ordnen, oder vielleicht auch einfach nur loszuwerden. Seine Art, große Themen wie Sterben, Tod und Religion zu behandeln. Und damit bin ich all meiner Einwände entledigt. Realität kann ich nicht kritisieren, Realität ist, was sie ist, wie sie ist.

Aber muss man mit einem so persönlichen Schreiben wirklich an die Öffentlichkeit gehen? Daniel de Roulet scheint generell nicht abgeneigt, seine privateren Seiten mit der Welt zu teilen. So soll er auch einen Brandanschlag auf eine Villa Axel Springers verübt und sich in einer publizierten Schrift dazu bekannt haben - klugerweise erst, als die Tat verjährt war. Was ich aber an “Brief an meinen Vater” sehr angenehm fand, ist, dass das Buch nichts voyeuristisches an sich hatte. Weder hat man als Leser das Gefühl, in einen Bereich einzudringen, der eigentlich zu privat ist, noch hat der Autor sich oder seine Familie so weit entblößt, dass es einem Ausschlachten der Situation auch nur annähernd nah kam. Wie de Roulet diese feine Balance zwischen tiefem Einblick und respektvollem Abstand gehalten hat, fand ich beeindruckend.

“Brief an meinen Vater” ist ein dünnes Büchlein mit großem Inhalt. Ein Büchlein, das wegen seiner Thematik nicht immer einfach zu ertragen ist. Allgemeingültige Antworten und Erkenntnisse liefert es keine, kann es keine liefern. Aber Aspekte, die für jeden von uns von Relevanz sind, und eine unmittelbare persönliche Nähe, die auch kostbar ist. Und damit erklärt sich womöglich, warum es herausgegeben wurde. Und sollte.
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