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Kastanienherzen

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Wenn man 17 Jahre alt ist, dann sollte das Leben aus Zukunftsplänen, Sorglosigkeit und Verliebtsein bestehen. Doch ein Jahr nach dem tragischen Tod ihrer Schwester Lexi kämpft Alea immer noch darum, sich in einem normalen Alltag zurechtzufinden. Zwischen Konflikten in der Familie und der ersten Liebe, entdeckt sie, was Lexis Freitod vorausgegangen ist.
Wie findet man ins Leben zurück, wenn die kleine Schwester ihr eigenes beendet hat?

128 pages, Kindle Edition

Published November 23, 2019

About the author

Melanie Macherey

3 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Elisa.
466 reviews10 followers
January 28, 2020
Einmal vorweg, ich habe mir das eBook gekauft, da mir die Autorin auf IG folgt und sie mir sympathisch ist und ich gerne SPler die Chance gebe, mich mit ihren Werken zu befassen.
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Diesmal habe ich weder Rezensionen noch den Klappentext gelesen, um wirklich blind auf das Buch zuzugehen.
Ehrlich gesagt, bin ich ein sehr sensibler Mensch und kann sehr vieles aus Alea's Leben nachvollziehen und mich in ihr wiedererkennen.
Melanie schreibt und erfüllt mich als Leserin mit einer Geschichte über den Verlust eines liebenden Menschens, Freundschaft, Familienstreitigkeiten, Angst und Verschlossenheit, aber auch das wunderschöne Seins der Liebe, die es auf dieser Welt gibt.
Sie schreibt realistisch, traurig und flüssig.
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Meine Meinung:
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"Meine Schwester war so von Schmerz überwältigt, dass sie nicht mehr leben wollte. Und niemand hat es gemerkt."
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Es ist schon schlimm genug, dass man mit 17 seine Schwester verliert. Nichtsdestotrotz ist die Trauer, der Verlust und der Schmerz groß und dieser übermahnt Alea. Sie versucht diesen Schmerz, das Entdeckte 'die Kastanien & Co.' vor allen in sich aufzusaugen, weil sie sich schuldig fühlt. Doch damit tut sie sich selbst und den anderen nichts Gutes.
Ihr bester Freund Marco und dessen Freund Timo versuchen sie immerzu aufzubauen und sie wieder in die 'Gesellschaft zu bringen', nennen wir es mal so. Auch kommt dann noch der Sohn der Direktorin ins Spiel, Liam.
Liam wird ihr rettender Anker, ihr Ventil.
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Kleiner Spoiler:
Die entdeckten Briefe im Dachboden waren für mich nervenaufreibend traurig. Also ich bin dann mal so sentimental geworden wie Timo.
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Fazit:
Ich denke, dass Melanie uns Lesern vermitteln will, dass gemeinsamer Schmerz viel besser zu handhaben ist, als die ganze Ballast selbst zu tragen und daran zu brechen. Unterstützung zuzulassen und nicht weiter in Depressionen zu verfallen.
Ein Buch über Suizid zu schreiben ist immer heikel und ich muss gestehen, dass ich sehr emotional darauf reagiert habe.
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🌟 5 /5 Sternen
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