Ursula Bruns war eine deutsche Autorin, Pferdesachverständige und Mitbegründerin und erste Schriftführerin des Deutschen Pony-Klubs.
Ursula Bruns studierte Kunstgeschichte und Germanistik. Bruns gründete 1958 die Zeitschrift Pony-Post und 1969, darauf aufbauend, Freizeit im Sattel. Die Zeitschrift wurde nach fünf Jahrzehnten verkauft und erschien als Pegasus – freizeit im sattel.
In ihrer Reitschule in Reken lernten viele Schülerinnen und Schüler den richtigen Sitz im Sattel, bekannt als Leichtes Reiten.
Für einen effektiven und pferdegerechten Reitunterricht erwachsener Freizeitreiter (speziell Reitanfänger oder Wiedereinsteiger) entwickelte Ursula Bruns mit Inge Behr (Erwachsenenpädagogin) ein pädagogisches Konzept als eine Art „Grundschule des Reitens“: die BB-Methode (Bruns/Behr-Methode). Dieses Ausbildungskonzept für Reiter und Pferd wurde in Zusammenarbeit mit Linda Tellington-Jones (TTEAM - Arbeit) und Rolf Becher (Chiron Springen) ergänzt.
Ursula Bruns gehörte zu den Pionieren in Sachen Offenstallhaltung. Sie hat in Deutschland das Freizeitreiten mit geprägt.
Ursula Bruns lebte lange Zeit in Spanien, zuletzt aber wieder in Deutschland in der Nähe von Reken. 2005 erhielt sie die „Goldene Nadel mit Brillanten“ des IPZV (Islandpferde-Reiter- und Züchterverband).