Ernahrung geht uns alle an. Was und wie wir heute essen und trinken, ist Ergebnis zahlreicher Faktoren, die uber Jahrhunderte hinweg auf unsere Gesellschaft eingewirkt haben. Je nach Raum, historischen Gegebenheiten, Klima und technischen Neuerungen entwickelten sich kulinarische Raume unterschiedlich. Anlasslich des "Tags der Franken 2018" hat die Bezirksheimatpflege Mittelfranken unter dem Titel "Festtagsschmaus und Einheitsbrei. Ernahrung in Franken von der Antike bis zur Gegenwart" u. a. eine wissenschaftliche Tagung abgehalten. Dabei ist man der Frage nachgegangen, wie Franken zu seiner kulinarischen Identitat gekommen ist, seit wann es diese gibt und wie Franken Laufe der Geschichte gegessen hat. Im vorliegenden Band sind die Referate der Tagung, erganzt um weitere Aufsatze, versammelt. Mit 19 Beitragen spannt das Buch einen Bogen von der Antike bis in die Gegenwart und liefert einen Uberblick uber wechselnde Ernahrungssituationen in verschiedenen Epochen und sozialen Schichten. Auch typisch frankische Speisen mit ihrem historisch-kulturellen Kontext werden in den Blick genommen.