Macht ist kein Gipfel, der bestiegen und besetzt werden kann, sondern eine permanente Gratwanderung. Nur wer im Gleichgewicht lebt, vermag auf Dauer zu führen und die Macht zu nutzen. Macht gilt als dunkles Phänomen. Wer sie anstrebt, setzt sich dem Verdacht aus, sie missbrauchen und andere manipulieren zu wollen. Aber die Geschichte der Menschheit zeigt: Macht ist eine ewig existierende Größe. Bernhard Moestl, ein vorzüglicher Kenner der ostasiatischen Philosophie, nimmt sich des Themas mit der ruhigen Klarheit chinesischer Weisheit an. Er zeigt, warum ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Macht der einzige Weg ist, sie auf Dauer zu behalten. Schritt für Schritt eröffnet er 13 Siegel und somit das Wesen der Macht, ihre Stärken, aber auch ihre Gefahren. Anhand zahlreicher anschaulicher Beispiele gewinnt der Leser das Verständnis für die wichtigste Anwendung von Macht: die Kunst der nachhaltigen, erfolgsorientierten und guten Führung.
Nach der Matura in Wien begann Bernhard Moestl eine Ausbildung zum Berufsfotografen, die er mit der Meisterprüfung beendete. Schon in seiner frühen Jugend verspürte er nach eigenen Angaben eine Faszination für die asiatische Philosophie und Kampfkunst. Seit 1991 ist er als Reiseleiter mit Schwerpunkt Osteuropa und Asien für verschiedene Veranstalter in Österreich und Deutschland tätig. Wesentliche Erfahrungen machte Moestl bei seinen Aufenthalten im Shaolin-Kloster in der chinesischen Provinz Henan. Dort lebte er mit den Mönchen und studierte ihre "Gedankenmacht". Heute ist er als Autor, internationaler Vortragsredner sowie Unternehmenscoach tätig. Er lebt in Brașov und ist Geschäftsführer der SC brainworx Europe SRL.