Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis' Bruder ist ein Schreikind. Sein Gebrüll wird zur familiären Belastung – bis er schließlich für immer verstummt. Was ist geschehen? Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen Ellis und ihrer Mutter ein verstörendes Intrigenspiel, bis Ellis erkennt, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Sie beschließt, abzurechnen. Bedingungslos ..
Zu Beginn ist das Buch anstrengend zu lesen, die wechselnde Erzählweise machte es mir schwer dran zu bleiben. Was ist Realität, was ist Fantasie die Frage stellte sich mir immer wieder… und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt dranzubleiben. Die Schriftstellerin versteht es einen bis zum Schluss zu fesseln. Eine klare Empfehlung für einen großen Psychothriller .
Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis' Bruder ist ein Schreikind. Sein Gebrüll wird zur familiären Belastung – bis er schließlich für immer verstummt. Was ist geschehen? Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen Ellis und ihrer Mutter ein verstörendes Intrigenspiel, bis Ellis erkennt, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Sie beschließt, abzurechnen. Bedingungslos ..
Meine Meinung:
Das Buch wechselt zwischen davor und danach und ist in 3 Bereiche unterteilt. Die Geschichte geht um Ellis, die von ihrer Mutter schlecht behandelt und meiner Meinung psychisch missbraucht wird, sodass sie sich eine eigene Welt aufbaut. Als Leser weiß man gar nicht was echt oder nicht echt ist. Ich möchte auch nicht zu sehr auf die Story eingehen, da bei knapp 290 Seiten inhaltlich nicht viel sagen kann ohne zu spoilern. Teilweise sehr erschreckend und hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Warum da niemand eingegriffen hat. Inhaltlich hat es mir wirklich gut gefallen. Sprachlich puh.... Ich hatte anfangs echt Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Außerdem ist die Erzählsicht neutral bis zu distanziert, dass es nicht möglich war eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen noch das man mitfühlen kann. Natürlich ist die Geschichte einerseits schockierend und man weiß, dass es nicht richtug, aber für mich kam da kaum was an. Insgesamt ein interessantes Buch, aber meiner Meinung nach ist der Schreibstil schwierig und ungewohnt, sodass mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte
>>Ellis ist ein phantasievolles Kind. Leise und einsam bewegt sie sich durch die Villa der Eltern. Denn ihre Mutter erträgt keine Nähe. Und keinen Lärm. Ellis’ Bruder ist ein Schreikind. ... – bis er schließlich für immer verstummt. Was ist geschehen? Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen Ellis und ihrer Mutter ein verstörendes Intrigenspiel, bis Ellis erkennt, dass es mehr als eine Wahrheit gibt...<< „Porzellankind“ von Myriane Angelowski ist ein Thriller, der mich zu Beginn sehr gefesselt hat. Ich wollte verstehen was passiert ist, wollte Ellis verstehen, denn sie ist ein sehr sonderbares Kind und das ändert sich auch im erwachsenen Alter nicht. Ich habe mich als Leser des öfteren in Ellis wirren Gedanken und Ansichten verloren und den roten Faden ebenso. Es war eine sehr eindringliche, schockierende Geschichte, die mich ansich wirklich gefesselt hat! Letztlich muss ich aber auch sagen, dass insbesondere die Zeitsprünge für mich persönlich auch zu Verwirrung geführt haben und dadurch mein Lesefluss recht häufig ins stocken kam. Auch hätte ich mir gewünscht am Ende ein klareres Bild von Ellis zu haben, das war leider nicht so. Sie blieb durchweg für mich als Person verzerrt, wirr... einfach zu unklar auf eine Weise. Fazit: Insgesamt war „Porzellankind“ von Myriane Angelowski aber ein interessanter Thriller, der mir ganz gut gefallen hat.
Ich weiss nicht ob ich einfach nicht schlau genug für das Buch bin aber ich war von Anfang an ein bisschen irritiert. Ich wusste nie um wen es eigentlich, wer welche Motive hatte. Musste mich extrem konzentrieren um überhaupt im Buch drin zu bleiben (musste auch hin und wieder ein paar Seiten zurückblättern). Alles in allem war es gut, aber nicht so gut wie der Klappentext es verspricht, schade.
Intelligent, Undurchschaubar, Spannend Ellis ist ein Mädchen das viel in seiner Fantasiewelt lebt. Ihre Mutter erträgt keine Geräusche und keine Nähe. Liebe kann sie ihrer Tochter nicht geben. Als Ellis dann noch ein Brüderchen bekommt ist es mit der Ruhe im Haus vorbei. Der Junge schreit fast den ganzen Tag und lässt sich nicht beruhigen. Doch eines Tages verstummt sein Schreien. „Porzellankind“ ist mein erstes Buch von Myriane Angelowski und ich bin total begeistert. Die Autorin versteht es nur durch Worte Gänsehaut zu erzeugen. In diesem Buch gibt es so gut wie kein Blutvergießen, doch die Spannung ist von Anfang bis Ende da. Die Geschichte fängt ganz harmlos an. Es erzählt von einer Familie die in einer Villa wohnt. Das Mädchen zieht sich in eine Fantasiewelt zurück und isst sehr gerne Kekse, Kuchen und Leckereien. Da die Eltern sich wenig um sie kümmern nimmt das Dienstmädchen sich dem Kind an. Als Leser kann man zwischen Realität und Fantasie oft nicht unterseiden. Die Mutter ist eine sehr empfindsame Person. Sie hat Glasknochen und damit oft Verletzungen und Brüche. Des Weiteren kann sie auch keine Nähe und keine Geräusche ertragen. Ich habe mich oft gefragt wer die Durchgeknalltere ist, Mutter oder Tochter. Im 2. Teil des Buchs ist Ellis erwachsen und leitet eine Balletttruppe. Sie lebt immer noch bei ihrer Mutter zu Hause. Das Verhältnis scheint aber immer mehr zerrüttet zu sein. Sie scheint auch einen Freund zu haben mit dem sie sich manchmal trifft. Aber auch hier ist nicht alles so wie es scheint. Zwischendurch gibt es immer noch eine Erzählung von einer Person die Puppenstuben baut in denen Kinder tot sind. Es hat etwas gedauert bis sich mir die Zusammenhänge erklärt haben. Lange war ich im Ungewissen was die Spannung natürlich steigerte. Ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen, dachte ich doch immer auf der nächsten Seite erklären sich mir die Zusammenhänge. Die Ungewissheit dauerte aber ist kurz vor dem Ende. Dann hat sich alles zusammengefügt. Es war alles stimmig und gut durchdacht. Mehr möchte ich nicht verraten. Der Schreibstil von Myriane Angelowski ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. „Porzellankind“ ist für mich mit Sicherheit nicht das letzte Buch der Autorin was ich gelesen habe. Klare 5 Sterne und somit eine Leseempfehlung für alle Freunde der Spannung.