Ein neuer Fall für Kommissar Häberle:In einem Dorf auf der Schwäbischen Alb gibt es erheblichen Ärger. Ausgerechnet der Ortsvorsteher will einen riesigen Schweinestall bauen und zieht sich damit den Unmut der Einwohnerschaft zu. Während die Zugezogenen den Gestank fürchten, fühlen sich die Landwirte in ihrer eigenen betrieblichen Entwicklung behindert. Massive wirtschaftliche Interessen prallen aufeinander: Bauern bangen um ihre Zukunft, andere streben nach mehr Tourismus und die Betreiber von Windkraftanlagen versprechen sich zudem reichlich Rendite.Als eines Tages in einer nahen Höhle - dem so genannten "Mordloch" - die Leiche eines Dorfbewohners gefunden wird, muss Kommissar August Häberle erkennen, dass die Welt in der kleinen Gemeinde alles andere als in Ordnung ist ...
Im großen Ganzen ist "Mordloch" dem früheren "Himmelsfelsen" auffallend ähnlich in seiner Struktur: Ein Mord der ungeahnte Kreise zieht und dabei ungewollt organisiertes Verbrechen in der Kleinstadt aufdeckt.
Die Geschichte hat weitestgehend Spaß gemacht zu lesen, die Tatsache das der Fall wieder einmal viel im Umland meiner Heimatstadt angesidelt war gibt Bomm's Romanen einen besonderen Unterhaltungswert für mich als Leser.
Nur der recht unnötige Subplot um sexualisierte Gewalt und dessen hähnebüchene Auflösung haben hier den Lesepaß arg getrübt, ganz knappe drei Sterne noch trotzdem.