Charles Edouard Jeanneret, der sich später Le Corbusier nannte, stammt aus dem Schweizer Jura. Am 6. Oktober 1887 wurde er in La Chaux-de-Fonds geboren. Der Vater emaillierte Ziffernblätter für die lokale Uhrenindustrie, die Mutter kam aus einer Kaufmannsfamilie. Über Le Corbusiers Leben ist vergleichsweise wenig bekannt. Es vollzog sich, so scheint es, vor allem in seiner Arbeit. Die Biographie, soweit bisher zugänglich, liefert äußere Daten, aber zum eigentlichen Verständnis des Schaffens trägt sie nur wenig bei. So individuell, ja subjektiv, Corbusiers architektonisches Werk später auch geworden ist - die Person, der es seine Entstehung verdankte, scheint sich immer mehr verschlossen zu haben.
Mit großem Interesse habe ich mich Norbert Huses Werk über Le Corbusier genähert, in der Hoffnung, einen tieferen Einblick in das Leben und Wirken dieses einflussreichen Architekten zu erhalten. Huses Ansatz ist zweifellos gründlich recherchiert und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit verfasst, was dem Leser zunächst eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema verspricht.
Leider muss ich gestehen, dass die Lektüre für mich persönlich eine unerwartet zähe Angelegenheit war. Obwohl der Autor zweifellos über ein immenses Wissen verfügt, empfand ich die Darstellung streckenweise als außerordentlich langatmig. Die detaillierten Ausführungen, die sicherlich auf Genauigkeit bedacht sind, verloren sich für meinen Geschmack zu oft in einer Weitschweifigkeit, die es erschwerte, den roten Faden zu erkennen und die Begeisterung für das Subjekt aufrechtzuerhalten.
Die Intention des Autors, ein umfassendes Porträt zu zeichnen, ist unverkennbar. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen eine straffere Struktur und eine lebendigere Erzählweise gewünscht, um die Faszination, die Le Corbusiers Schaffen zweifellos in sich birgt, besser zu vermitteln. So blieb bei mir am Ende der Eindruck zurück, ein zwar informatives, aber leider auch sehr langweiliges Buch gelesen zu haben.
Ich vergebe daher einen Stern in Anerkennung der geleisteten Recherchearbeit und des respektvollen Umgangs mit dem Thema, bedauere aber, dass die Präsentation des Stoffes für mich persönlich wenig fesselnd war
「La herramienta humana estaba siempre en la mano del hombre, pero hoy totalmente renovada y formidable, escapa momentáneamente a nuestro dominio. La bestia humana permanece jadeante y sin aliento ante la herramienta que no sabe asir; el progreso le parece tan odioso como laudable; en su espíritu todo es confusión y se siente esclava de un orden de cosas dementes, y no tiene el sentimiento de una liberación, de un alivio, de una mejora」
Veľmi dlho to trvalo! Mám akúsi nižšiu koncentráciu pri podobných, nie až tak veľmi osobných a viac odborných biografiách. Táto kniha je určená dôsledným ľuďom. Je to „výcuc” z Corbusierových odborných publikacii, ktorý je „ľudskejšie” podaný.