Die in diesem Band zusammengestellten Beiträge bemühen sich um den Nachweis der Nähe zwischen bestimmten Ansätzen der soziologischen Theorie und Grundpositionen der Humanistischen Psychologie mit der Betonung der Selbstgestaltungskräfte des Individuums. Dabei kommen neuere Theorien des Konstrukivismus ebenso zu Wort wie die Ansätze des Symbolischen Interaktionismus. Mit einer ausführlichen Behandlung der Philosophie Stirners wird eine Zusammenschau früherer und gegenwärtiger Strömungen existentialphilosophischer Sichtweisen vom Verhältnis Individuum-Gesellschaft gewagt. Während der Bezug auf Positionen der Soziologie und der Humanistischen Psychologie zu neuen pädagogischen Konzeptionen des sozialen Lernens führt, skizziert er im hochschuldidaktischen Bereich Entwürfe einer persönlichen Soziologie, die den zahlreichen Ausblendungen subjektiver Erfahrungen im wissenschaftlichen Diskurs begegnen.