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Daddy Cool: Wie ich als Vollzeitpapa lernte, den härtesten Job der Welt zu machen. Eine Liebeserklärung an alle Mütter

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Gregor Haake lässt seine Karriere sausen und wird Vollzeitpapa. Der Job des Familienmanagers - in den meisten Familien immer noch von den Müttern ausgefüllt - kann so schwer nicht sein. Doch Pustekuchen: das richtige Kita-Outfit ("Mama legt mir immer drei Kleider zur Auswahl raus!"), exotischer Hautausschlag ("Schauen Sie sich diese perfekt geformte rote Girlande an.") und verminte Elternabende ("Wir brauchen noch einen Elternsprecher ...") zeigen ihm schnell seine Grenzen auf. Dieser Job ist die Hölle. Wie auch Männer darin die Hitze aushalten und warum es an der Zeit ist, die Väter ran zu lassen, zeigt Daddy Cool in diesem wunderbar komischen Buch.

208 pages, Paperback

Published April 29, 2019

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Karschtl.
2,259 reviews63 followers
June 14, 2019
Gregor Haake legt seinen Beruf als Journalist auf Eis und wird Vollzeit-Papa. Weil man für diesen Knochenjob aber am Ende des Monats trotzdem nichts verdient, schreibt er nun eben darüber.
Leider beschränkt sich Haake auf allgemeingültige Aussagen, die nicht nur mich als 2fache Mutter in keinster Weise überraschen, sondern die selbst LeserInnen ohne Kinder längst wissen: Kinder essen kein Gemüse, wollen ein Haustier, Mädchen sind in Klamottenfragen zickig und anderen Mütter am Spielplatz eine wahre Goldgrube. Das sind die gängigen Lebensweisheiten, die selbst in vielen Filmen oder Serien ständig auftauchen. Wenn denn wenigstens witzige Anekdoten herausspringen würden. Doch auch diese Chance lässt Gregor Haake ungenutzt vergehen und erwähnt nur hier und da in wenigen Sätzen Konkretes aus seinem Familienleben und schreibt sonst eher sehr allgemein.
Schade, Bücher dieses Genres habe ich nämlich allein im vergangenen Jahr von Janine Kunze und Maximilian Reich schon amüsanter und interessanter gelesen.

"Daddy Cool" ist also weniger eine Ansammlung von heiteren Erlebnissen aus dem Reich der Kindererziehung (was meine Erwartungshaltung war) als vielmehr ein ausführliches Plädoyer an (potentielle) Väter, sich an der Betreuung des Nachwuchses auch mal länger als nur 1-2 Elternzeit-Monate zu beteiligen. Nach anfänglicher Skepsis, ob sich dieser Rollentausch mit seinem männlichen Ego vereinbaren lässt, liebt Gregor Haake nämlich mittlerweile seinen Job als Familienmanager sehr.

Daher bringt er diese 'Werbung' für den Job auch sehr gut rüber (die journalistische Vorbildung wird wohl auch geholfen haben), und ich kann Haakes Anliegen nur 100% unterstützen. Sofern es ökonomisch Sinn macht (denn auch diesen Aspekt spricht der Autor zu Recht an - das Gehalt der Frau muss schließlich ausreichen um in diesem Fall eine 4köpfige Familie zu unterhalten, und das ist einfach nicht in vielen Familien möglich!) dann kann ich ebenfalls nur sagen "Männer, traut euch!".
Profile Image for Tikali.
115 reviews6 followers
August 12, 2020
Mein Mann hat es abends vorgelesen. Unser Fazit: War ok. Generell weniger lustig und unterhaltsam als erwartet, weil es doch recht klischeebehaftet und oberflächlich blieb. Aber es gab uns Anlass über verschiedene Themen zu sprechen, daher gibt's 3 Sterne!
Profile Image for Liara Frye.
16 reviews
May 6, 2019
Kurz gesagt: Das Buch hat viel Spaß gemacht zu lesen. Ich kann es nur empfehlen!
Lang gesagt: Der Autor erzählt charmant und offen von seinem Alltag - der, seit er entschieden hat, Vollzeit-Papa zu werden, alles andere als langweilig ist. Gregor hat eine 6-jährige Tochter und einen pubertierenden Teenager zum Sohn. Da kommen schon ganz witzige, gestresste und süße Augenblicke zum Vorschein. Ich finde es toll zu sehen, dass Väter genauso gut den Haushalt schmeißen und sich um die Kinder kümmern können wie Mütter - eben, weil es selbstverständlich sein sollte (was es oftmals noch nicht ist). Dabei geht Gregor ganz anders an alles heran als seine Frau. Er vermittelt auf seine Weise die wichtigen Werte und bleibt sich selbst dabei treu. Als Leser*in erfährt man nicht nur, was Gregor mit seiner Familie erlebt, man bekommt auch einen Einblick in das - manchmal komplizierte - Drumherum. Wie lange dauert es, bis sich die Leute daran gewöhnen, dass ER die Kinder zum Arzt/in die Schule bringt? Bleibt überhaupt noch Zeit für Gregors große Leidenschaft und wie ist das mit dem "Die Frau muss zum Mann aufsehen können" bei einem solchen "Rollentausch"? Für alle werdenden Mütter/Väter ist das Buch bestens geeignet, aber auch für normale Menschen ohne Kinder wie mich. ;)
Fazit: Ein tolles Buch mit einer wichtigen Message!
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