Gaius Ofonius Tigellinus, Spr�ssling eines sizilianischen Vaters, Verbannter, Pferdez�chter, politischer Empork�mmling und seit 62 n. Chr. Gardepr�fekt unter Kaiser Nero (54-68 n. Chr.), gilt nach Sueton und Tacitus als der Inbegriff eines verkommenen und b�sartigen Machtmenschen, der �ber Jahre hinweg als enger Freund, erster Berater und willf�hriger Handlanger, unheiligen Einfluss auf Nero und dessen Entscheidungen aus�bte. So gelegen ist sein Name untrennbar mit den zahlreichen blutigen Ereignissen der neronischen Epoche verbunden. Der Autor stellt Ofonius Tigellinus in den Mittelpunkt der Abhandlung und l�sst anhand der �berlieferten Quellen seine Lebensgeschichte und sein Wirken lebendig werden. Dabei spannt sich der erz�hlerische Bogen �ber sechs r�mische �Imperatores Romani�, von Tiberius bis zu seinem unr�hmlichen Ende unter Kaiser Otho.