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Jahrbuch Fur Kommunikationsgeschichte 17 (2015)

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Britt-Marie Schuster und Manuel Wille zeigen an den Texten der "Staats- und gelehrten Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten", wie sich im 18. Jahrhundert der Sprachgebrauch von der so genannten Kanzleisprache zur Burgersprache wandelte. Yvonne Graf beschreibt die Verlegerdynastie der Familie Huck und ihre Generalanzeiger-Presse, zudem bietet sie eine detaillierte Ubersicht aller Zeitungen, an denen die Hucks finanziell beteiligt waren. Holger Boning setzt sich unter kommunikationshistorischen Gesichtspunkten mit Neuerscheinungen zum hundertjahrigen Beginn des Ersten Weltkriegs auseinander. Michael Nagel gibt einen Uberblick uber die deutsch-judische Presse vor und nach 1933, die sich in der Funktion fur ihre Leser notgedrungen von einer Erganzung zum Hauptmittel der Information und Meinungsbildung wandelte. Stefan Dietzel und Maja Eilhammer berichten uber das Dokumentationsvorhaben "Gelehrte Journale und Zeitungen als Netzwerke des Wissens im Zeitalter der Aufklarung" und zeigen Beispiele seiner Nutzung. Ausserdem werden uber 70 Neuerscheinungen zur Kommunikationsgeschichte rezensiert und mehr als 1300 Aufsatze aus internationalen Fachzeitschriften verzeichnet.

356 pages, Paperback

Published January 25, 2016

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Daniel Bellingradt

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