Der zweite Teil von „Joeleen” gefällt mir etwas besser, als der erste.
Wie auch schon der vorangegangene Band beginnt dieses Buch mit einem spannenden Prolog, der zeitlich noch vor dem Prolog des ersten Teils ansetzt, was mir sehr gut gefällt.
Es fiel mir leicht, wieder in die Geschichte einzusteigen, da es einen ziemlich nahtlosen Übergang gibt und nicht nochmal lange zusammengefasst wird, was im vorherigen Buch alles passiert ist, wie es manchmal in anderen Büchern der Fall ist.
Nach einem gelungenen Einstieg zieht sich die Geschichte aber leider sehr, da eher wenig passiert und erst ab der Hälfte steigt die Spannung wieder. Das Buch ist dann aber mit richtig guten Ideen gespickt, zum Beispiel über Joeleens Vorfahren, was wirklich interessant und gut durchdacht ist.
Es gibt einige unerwartete Wendungen, die mich überrascht haben. Den wahrscheinlich größten Plot twist fand ich allerdings ziemlich offensichtlich und er konnte mich deshalb logischerweise nicht so überzeugen. Zudem hat mich das Love Triangle irgendwann leider etwas genervt und ich hätte mir statt Streit zwischen zwei von diesen Dreien (ich will jetzt keine Namen nennen, um nicht zu spoilern) mehr Liebesszenen gewünscht.
Was mir gut gefällt, ist der meist angenehme Schreibstil der Autorin, der mich auch an den Stellen, an denen eher weniger passiert ist, zum Weiterlesen angeregt hat. Es gibt aber auch Szenen, die so spannend sind, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte und vor allem diese haben mich überzeugt!
2,5/5⭐️