Maria Bachmanns autobiografische Geschichte ist der bewegende Blick einer Kriegsenkelin, die in der süddeutschen Provinz aufwächst und dort, wie viele ihrer Generation – statt Zuversicht, Geborgenheit und Selbstvertrauen – hauptsächlich Begrenzung und Schweigen vorfindet. Die beliebte Schauspielerin schreibt ehrlich über ihre Kindheit, ihre Eltern, die in den Traumata des Zweiten Weltkriegs gefangen sind, und über ihren Befreiungsweg zur Selbstbestimmtheit. Die ergreifende und mutmachende Geschichte einer Reifung und Aussöhnung, sowie ein faszinierender Einblick in die Seele der Nachkriegskinder. »Maria Bachmann ist es gelungen, ihrer beklemmenden Kindheit zu entkommen und eine innere Heimat zu finden. In einem leidenschaftlichen und mutigen Selbstporträt voller Zuversicht schildert sie ihren Weg in ein befreites Leben.« Stefanie Stahl »Maria Bachmann schreibt das Schwere leicht und angenehm zu lesen. Man bleibt dran an dieser Frau. Stark.« Hartmut Engler»Maria Bachmanns Weckruf holt die Leute aus dem Dämmerschlaf und nimmt sie mit in ihr Rebellentum. Sehr geil!« Udo Lindenberg
Dieses Buch ist unfassbar gut geschrieben. Es ist unterteilt in thematische Bereiche und reflektiert sehr genau alle Geschehnisse. Es ist relevant nicht nur für die Generation Maria Bachmanns sondern auch für meine Generation,die Kinder der Kinder, jene die die Schmerzen ihrer Eltern zu verstehen versuchen. Obwohl diese Erzählung autobiografisch ist, so hat man nicht das Gefühl Interesse an Maria als Person haben zu müssen um sich für ihre Geschichte zu interessieren, da ihre Geschichte repräsentativ für eine ganze Generation steht.
Ich glaube die best geschriebenste Autobiografie die ich je gelesen habe! Das Buch ist so spannend, authentisch und dynamisch, dass ich oft vergessen habe, das es non-fiction ist, da man als Leserin extrem mitgerissen wird. Mir gefällt auch sehr, wie eindrücklich und detailreich Maria Bachmann ihre Kindheit und Jugend beschreibt und auch immer wieder reflektiert, wie das Erlebte sich jetzt in ihrem Leben als Erwachsene ausdrückt und inwiefern es sie einschränkt und woran sie arbeiten muss. Das hat mir auch sehr weitergeholfen und Mut gemacht, da ich mich doch immer wieder in ihr wiederfinde.