Rainer Eisfeld und Wolfgang Jeschke zeigen in diesem opulent illustrierten Buch, wie die Wissenschaft im Lauf der Zeit die Phantasiewelten aus Literatur und Kino überholt hat - und wie wir immer noch unsere Wunschträume und Schreckensbilder auf den Roten Planeten projizieren.
Die Vorstellung, dass es Leben auf dem Mars geben könnte, fasziniert die Menschen seit über 300 Jahren. Nicht ausgeschlossen, dass sie in unbestimmter Zukunft Wirklichkeit wird: durch die Kolonisierung des Roten Planeten.
Für die Menschheit eine zweite Heimat auf unserem Nachbarplaneten zu errichten ist einer der schillerndsten Wunschträume. In der Science-fiction wird er immer wieder ausgemalt - ebenso wie das äußerste Schreckensbild: der Angriff der Marsianer auf die Erde.
Wunschträume, Schreckensbilder. In diesem Buch schildern Rainer Eisfeld und Wolfgang Jeschke spannend und nicht ohne gelegentliche Ironie, wie die Menschen seit 300 Jahren ihre Hoffnungen und ihre Befürchtungen auf den Mars gerichtet haben - und wie aktuelle Forschungen immer wieder neuen Spekulationen Auftrieb geben.