Das Trauma des Untergangs des DDR-Sozialismus verarbeiten und gleichzeitig die Rolle der aufgeklärten Linken in den globalen Herausforderungen suchen, diesen Spagat versuchen die beiden Autoren in diesem Buch. Brie eher essayistisch. Klein hingegen versucht, bei den modernen Philosophen und Soziologen Anschluss zu finden, nutzbar zu machen, was nützlich ist. Richtig rund geworden ist das Buch nicht. In jener Zeit aber war es wichtig.