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Das Bild Zeigt Das Bild Selber Als Abwesendes
Die Lage der Bilder ist heute nicht mehr, wie zuvor uber Jahrhunderte, in erster Linie von Kunsten und Kunstgeschichte bestimmt, sondern zunehmend durch die Bedingungen der mediatisierten Weltinnengesellschaft und ihre Strategien einer visuell globalisierten Rhetorik. Die Abhandlungen des Buches erortern die gegenwartige Lage der Bilder im spannungsgesattigten Horizont von Asthetik, Medien, Kunst und visueller Kultur. Die bildenden Kunste, langst nicht mehr auf Bilder beschrankt, arbeiten heute an den Grenzen diverser Felder: Bildtheorien, historische Anthropologie der Medien, Alltagskultur, apparativ gestutzte Bildherstellungstechniken, erkenntniskritische Philosophie, 'disegno'/ Kunst des Entwerfens, Einheit und Rangstreit der Kunste ('Paragone'), Mentalitatsgeschichte, 'Lebenswelt'. Kunst uberfordern, ist die Devise. Den Fluchtpunkt der vorliegenden Abhandlungen zu einer dialektischen Bildertheorie bilden das Unmogliche und Unbekannte, auch Unzugangliche der Kunste.
411 pages, Paperback
First published July 1, 2007
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