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Die Welt Im Dienst Des Glaubens: Erdteilallegorien in Dorfkirchen Auf Dem Gebiet Des Furstbistums Augsburg Im 18. Jahrhundert

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Nach dem Konzil von Trient galt es aufseiten der katholischen Kirche nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit dem Bild zu argumentieren. Im Zuge dessen wurden Kirchen zu einer permanenten Schau- und Lehrbuhne umgestaltet. In den Dienst dieser barocken Medienoffensive wurde eine Ikonografie gestellt, die in der hofischen Welt des 16. Jahrhunderts entstanden war. Diese Ikonografie der vier Erdteile erlangte ihre Blute im 18. Jahrhundert an den Wanden und Decken suddeutscher Dorfkirchen. Im sogenannten Erdteilallegoriengurtel, in dessen Zentrum das Furstbistum Augsburg liegt, findet sich die grosste Dichte dieser Bildwerke. Aber wie gelangten die Erdteilallegorien in die Dorfkirchen? Was fur eine Funktion erfullten sie? Mittels einer furstbistumsgeschichtlichen Kontextualisierung zeichnet die Autorin diese Popularisierung als ein Bild kultureller Transferprozesse nach. In einem dynamischen Zusammenspiel verbanden sich unterschiedliche kulturelle Einflusse durch Kunstler, Patronatsherren, Pfarrer, Bruderschaften und zirkulierende Medien. Als Visualisierung zeitgenossischer Diskurse wurden die Erdteilallegorien Teil der Sprache des Volkes.

628 pages, Hardcover

Published April 4, 2017

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Marion Romberg

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