Wer hier eine Gebrauchsanweisung erwartet hat, liegt falsch. Auch scheint dieses sehr amüsant zu lesende, dennoch bierenst zu nehmende Sachbuch weniger für den gebeutelten Sachbearbeiter*in geschrieben, sondern vielmehr für die "Masters of Desasters" selbst. Welche üblen Folgen schlechte Personalführung hat, ist der Chefetage offensichtlich nicht ganz klar, und immer noch scheint es den guten Führungsstil auszumachen, Mitarbeiter*innen fertig zu machen und unzufrieden zu halten -- nicht nur zum Nachteil der Angestellten, sondern auch zum großen Schaden vieler Firmen. Letzteres wird immer wieder betont, was zu Redundanzen führt -- aber was soll's, die Chefs werden solche Bücher eh nicht lesen. Bei ihnen zieht immer noch die "Peperoni-Strategie", gut, wenn der Arbeitnehmer sie erkennt und gerüstet ist. Undbedingt lesen, und zur Kenntnis nehmen, dass Arbeit auch Spaß machen kann, ja, machen muss, und zwar nicht nur dem Boss, wenn die Firma erfolgreich sein will.