In der Nacht seines 21. Geburtstags ist Cecil entschlossen, in den Fluten des Charles’ seinem Leben ein Ende zu bereiten. Es ist mehr dem Zufall, aber auch seinem unbändigen Überlebenswillen zu verdanken, dass er davon Abstand nimmt. Doch damit beginnt für ihn nicht automatisch ein neues Leben und welchen Weg er nehmen soll, weiß er genauso wenig. So ist es die Begegnung mit Marvin und Seth, die ihn vor eine Entscheidung stellt, die sein Leben für immer verändern wird.
Im Buch 3 werden die dunklen Geheimnisse von Cecils Vergangenheit gelüftet. Die Fassaden von Kultur und Zivilisation, die über den Abgründen und Schluchten menschlicher Gier, Rücksichtslosigkeit und Zerstörungswillen gebaut wurden, zerbrechen und geben den Blick auf eine Welt frei, die einem Albtraum gleicht.
Im Teil 3 der Reihe, escape, geht es um die die Vergangenheit von Cecil. Bis auf die Rückblenden beinhaltet es den gleichen Zeitraum wie etwa die zweite Hälfte von Teil 2, eben aus Cecils Sicht. Nach der ersten Rückblende habe ich mich gefragt, wie es möglich sein kann, nach solch entsetzlichen Erlebnissen noch so gefasst, kontrolliert und selbstbewusst zu sein.. im weiteren Verlauf des Buches beantwortet sich dies jedoch und der Leser erhält einen Blick hinter die Fassade. Ich mag den Schreibstil von Alex R. Crane. Es gelingt leicht in das Szenario einzutauchen und mir die Geschehnisse bildlich vorzustellen. Die Welt in der Cecil lebt ist mir (erfreulicherweise) gänzlich fremd. Dennoch erscheinen mir seine Entscheidungen und Reaktionen in Anbetracht seiner Erfahrungen in der Vergangenheit nachvollziehbar. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und ich freue mich auf die folgenden Teile, in der Hoffnung, dass alle Fragen wie wir von hier zu der Situation in Teil 1 kommen dort beantwortet werden. Näher möchte ich meine Gedanken dazu hier nicht ausführen um Niemand zu spoilern.