Die Azteken oder Mexica, wie sich selbst nannten, gehören zu den bekanntesten vorspanischen Kulturen Amerikas. Meist denkt man dabei zuerst an Menschenopfer und Kriege. Weniger bekannt ist, dass diese Hochkultur sich zum Beispiel durch Schrift und Kalender sowie Philosophie, Theologie und Dichtung auszeichnete. Als kleine, unbedeutende Gruppe von Einwanderern im Hochtal von Mexiko passten sich die Azteken schnell ihren Nachbarvölkern an und stiegen ab 1430 zur mächtigsten Herrschaftsmacht in Mittelamerika auf. Die spanische Eroberung der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán unter Hernan Cortés 1521 beendete diese kurze Herrschaftszeit. Die Azteken überlebten Unterdrückung und Ausbeutung während der Kolonialzeit und bilden heute als Nahua die größte indianische Ethnie in Mexiko. Der vorliegende Band befasst sich mit der Geschichte der Azteken, der ihrer Vorgänger- und Nachbarkulturen, schildert die Eroberung durch die Spanier sowie die sich anschließende Kolonialzeit bis in die Gegenwart. Den Leser erwartet eine spannende Begegnung mit einer der faszinierendsten Hochkulturen der Geschichte.
Es ist mir unbegreiflich, wie die Autorin es schafft, selbst die spannendsten Stellen absolut tröge hinzuschreiben. Das Thema ist eigentlich wirklich interessant, aber die langweiligen, rein deskriptiven Aufzählungen machen das Buch einfach öde! Auch wenn die Autorin schon in der Einleitung schreibt, dass das Buch nur eine Einführung in das Thema sein kann, hätte ich mir etwas mehr Einordnung und Vergleich zu anderen Kulturen, Sprachen, religiösen Vorstellungen gewünscht. So bleibt es eine trockene und (auch bedingt durch die Namen, die nach meinem Sprachgefühl unaussprechlich und immer gleich aussehen) schwer lesbare Kost.
(Und warum der Verlag sich entschieden hat, außer drei Karten keinerlei Abbildungen einzufügen - das verstehe wer will! Stattdessen beschreibt die Autorin berühmte Kunstwerke, ein Bild hätte da wahre Wunder gewirkt!)
Eine lieblose, unkreative und langweilige Aneinanderreihung von Fakten und Aufzählungen. Ich hab irgendwann abgeschaltet und nur noch überflogen, die Autorin hat es geschafft das ich mich bei einem Thema das ich seit meiner Kindheit liebe und spannend finde langweile. Danke für nichts, Wüstensand ist nicht so trocken.