Jump to ratings and reviews
Rate this book

Sklavennatur Und Menschennatur Im Politischen Denken Des Aristoteles

Rate this book
Die Studie behandelt das f�r die Politische Philosophie des Aristoteles zentrale Motiv der Bezugnahme auf Natur und nat�rliche Gegebenheiten am Beispiel der Aussagen zur Sklaverei. Die in diesem Zusammenhang behauptete Ungleichheit unter den Menschen - die Konzeption einer Sklavennatur - scheint im Widerspruch zu zentralen Lehrst�cken von Aristoteles' allgemeiner Anthropologie zu stehen, insbesondere zu der These von der Vernunftbegabung des Menschen, zu seinem Streben nach Eudaimonia, das sich gerade in der Bet�tigung der Vernunft erf�llt, und zu der Bestimmung des Menschen als politisches Lebewesen. Unterbreitet wird ein Vorschlag, wie dieser Widerspruch aufgel�st werden kann: Die Menschennatur birgt eine Variationsbreite m�glicher Realisierungen. Sie umspannt die Extreme der Orientierung am Logos einerseits und des Lebens nach angeborenen Instinkten andererseits und weist ein gro�es Spektrum auf, das vom Animalischen zum G�ttlichen reicht. Dabei k�nnen Handwerker und arbeitende Freie durchaus hinter Sklaven zur�ckfallen, wie einzelne, Barbaren' zu Philosophen aufzusteigen verm�gen.

174 pages, ebook

Published September 2, 2019

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
0 (0%)
3 stars
0 (0%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
No one has reviewed this book yet.