Morris holt die Zeichen aus dem nebeligen Himmel der reinen Bedeutung zurück auf den Boden der Praxis und stellt die entscheidende Frage: Was tun wir eigentlich mit Symbolen? Sprache erscheint bei ihm nicht als abstraktes Zeichensystem, sondern als Werkzeug, mit dem wir Verhalten lenken, Erwartungen formen – oder uns selbst gründlich in die Irre führen. Wer dieses Buch liest, begreift, dass jedes Wort eine kleine Handlung ist, ein gezielter Eingriff in die Welt, der erstaunlich oft nur einem Zweck dient: am Ende recht zu behalten.