«Regeln zur deutschen Rechtschreibung» vom 1. Januar 2001: Entwurf einer neuen Verordnung zur Bereinigung der Laut-Buchstabenbeziehung (Theorie und Vermittlung der Sprache)
Über dem Streit um die Gross-/Kleinschreibung wird oft vergessen, dass Kinder und Erwachsene die meisten Fehler im Bereich der Laut-Buchstabenbeziehung machen. Neben einem guten Rechtschreibeunterricht kann hier auch eine massvolle Reform helfen. Massvoll kein radikaler Eingriff, der das falsche Ideal einer lautgetreuen Schreibung anstrebt und der das Schriftbild zu sehr verändert. Nach dieser Richtschnur wird im ersten Teil eine Bereinigung der Dehnung (z.B. Doppelvokal), der drei gleichen Konsonanten (z.B. Ballettheater vs Ballettthron), des Doppelkonsonanten (z.B. Gespinst), einzelner Laut-Buchstabenbeziehungen (z.B. ai/ei, v/f) vorgeschlagen. Im zweiten Teil legt der Verfasser einen Teilentwurf für eine neue Verordnung zur amtlichen Regelung der Rechtschreibung die noch gültige Verordnung von 1901 ist nicht nur inhaltlich, sondern auch formal reformbedürftig.