Das Verhaltnis von Gleichheit und Gerechtigkeit ist seit der Antike Gegenstand intensiver Debatten. Notorisch strittig ist beispielsweise, ob Gleichheit uberhaupt eine Rolle fur Gerechtigkeitsuberlegungen spielt, ob Gleichheitsforderungen auf die gerechte Verteilung bestimmter Guter oder etwa die gleiche Achtung aller Menschen zielen und welche Reichweite sie haben, ob sie also etwa globalen oder kulturspezifischen Anspruch haben. Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Beitrage des vorliegenden Bandes. Mit Beitragen von Julian Culp, Orsolya Friedrich, Johannes J. Fruhbauer, Bernward Gesang, Angelika Krebs, Jorg Loschke, Sebastian Schleidgen und Stephan Schlothfeldt.