Paul Mattick gilt heute [1974] als der wohl profilierteste Vertreter des Rätekommunismus. Im Zentrum seiner Arbeiten steht die Marxsche Wert- und Akkumulationstheorie. Aufgrund dieser politisch »linken« und wissenschaftlich »orthodox«-marxistischen Positionen haben die kritischen Auseinandersetzungen Matticks mit den Theorien marxistisch wie bürgerlich orientierter Wissenschaftler heute eine besondere Relevanz. In diesem Band sind Kritiken an bedeutenden Neomarxisten (Hook, Gillman, Baran, Sweezy, Mandel) und wichtigen Vertretern bürgerlicher Wissenschaft (Mannheim, Leontief, Myrdal, Samuelson, Born) vereinigt. Über den theoretischen Ansatz, von dem Mattick dabei ausgeht, informiert die 'Editorische Notiz', die der Aufsatzsammlung vorangestellt ist. Sie enthält auch Angaben über den Autor.
Inhalt:
Editorische Notiz ...7
I. Kritik der Neomarxisten ...11 Die Unvermeidbarkeit des Kommunismus (1935) ...13 Werttheorie und Kapitalakkumulation (1959), Mit Nachtrag ...72 Marxismus und »Monopolkapital« (1967) ...106 Ernest Mandels »Spätkapitalismus« (1973) ...132
II. Marxismus und bürgerliche Gesellschaft ...189 Mensch und Gesellschaft im Zeitalter des Umbaus (1941) ...191 Betrachtungen zur Input-Output-Ökonomie (1967) ...233 Myrdals Dilemma (1968) ...257 Samuelsons »Transformation« des Marxismus in bürgerliche Wirtschaftstheorie (1972) ...279 Marxismus und die neue Physik (1962) ...295
Paul Mattick, Sr. (March 13, 1904 – February 7, 1981) was a Marxist political writer and social revolutionary, whose thought can be placed within the council communist and left communist traditions.