Endlich wird gemordet! Hotelmanagerin Annabelle hat gerade einen Superjob in Singapur ergattert, als sie das Alpenhotel ihrer Eltern retten soll. Fest entschlossen, den maroden Familienbetrieb zu verkaufen, reist sie in die verschneite Heimat – und findet eine Leiche im Straßengraben. Ist es einer der Investoren, die das verträumte Bergdorf touristisch aufmöbeln wollen? Welche Rolle spielt Andi, der charmante Sohn der Nachbarn, mit denen ihre Eltern eine alte Fehde verbindet? Als eine weitere Leiche auftaucht, beginnt für Annabelle ein Wettlauf um Liebe und familiäres Glück. Ein mörderisch komischer Roman über die Tücken des Familienlebens und die wahre Liebe am falschen Ort.
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre bisherigen Romane „Du mich auch. Ein Rache-Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebesroman“, „Gib’s mir Schatz. (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern. (K)ein Rentner-Roman“ und „Ich will es doch auch.(K)ein Beziehungsroman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.
Und die Moral von der Geschicht, ein bisschen morden schadet nicht? Nein, Frau Berg! Dem kann ich mich nicht anschließen! Darüber kann ich nicht lachen.
Gute 3,5 Sterne. Es gibt bessere Bücher von der Autorin, dieses hier plätschert vor sich hin, ist skurril und definitiv nicht realistisch. Aber alles gut. Leichte Kost wie erwartet.
Die Autorin selbst bezeichnet Puxdorf und seine Gestalten als "ein liebenswerter Komödienstadl", und damit trifft sie den Nagel eigentlich auf den Kopf! Denn beim Lesen fühlte ich mich ziemlich oft an Peter Steiners Theaterstadtl erinnert. Die habe ich als sehr früher Teenager Samstag abends mit Eltern und/oder Großeltern manchmal geschaut, sicherlich auch mal gelacht. Aber mein Humor ist es eigentlich nicht, sonst hätte ich an diesem Buch wahrscheinlich mehr Freude haben können.
Die Grundidee ist noch relativ plausibel. Annabelle kehrt in ihr verschlafenes Heimatdorf zurück, und soll den Eltern helfen das gähnend leere Familienhotel wieder auf Vordermann zu bringen, bevor sich raffgierige Investoren den Kasten unter den Nagel reißen.
Doch wird die ganze Geschichte dann absolut überspitzt dargestellt. Da gibt es zum Beispiel die beiden Dorf-Cops, von denen ich noch nicht mal sagen kann sie sind der Klischeekiste entsprungen. Denn solche Gestalten gehen weit über jedes Klischee hinaus, wenn sie unsere Romanhelden unvermittelt anblaffen "Gestehen Sie! Sofort!" Oder auch die Finanz- und Giftspritze Isabel Berenson, die sich keinesfalls wie eine Dame von Welt verhält sondern wie eine rotzige Göre.
Demgegenüber verhält sich die Protagonistin Annabelle noch recht normal, auch wenn es komisch anmutet, dass sie zwar bei einer Leichenbeseitigung hilft, aber sich zu keinem Zeitpunkt fragt wer der Mann ist, wieso er zu Tode kam und wieso vor allem ihre Familie so ein Interesse daran hat ihn verschwinden zu lassen! Vielleicht ist sie aber auch nur etwas begriffstutzig, denn sie fällt tatsächlich aus allen Wolken als sie kapiert, wieso ihre Eltern sie zurück ins verschlafene Puxdorf gelockt haben. Sie soll sich um das "Edelweiß" kümmern! Was!! Wie kommen die Eltern bloß auf die Idee?? Sie, ein Einzelkind - und somit Alleinerbin - mit der allerbesten Ausbildung in der Hotelbranche, soll mal das familieneigene Hotel übernehmen??
Da fallen dann kleinere Logik-Fehler kaum noch ins Gewicht (stören mich aber leider trotzdem). Dass Annabelle z.B. nur wenige Stunden bevor sie NYC für immer verlässt noch so unglaublich viele Vorräte in ihrem Apartment hat, um ihren Überraschungsgästen eine Vielzahl von kleinen Party-Snacks kredenzen zu können. Oder dass der Supermarkt in einer bayrischen Kleinstadt sofort alles stehen und liegen lässt, sobald eine Online Bestellung reinkommt, und sogar so 'exotische Produkte' wie grünen Spargel mitten im Dezember vorrätig hat. Dass das Ganze dann noch per Drohne verschickt wird, wundert mich dann schon gar nicht mehr.
~~~ACHTUNG: ~~~
Der Schreibstil ist auf ein breites Publikum ausgerichtet. Die paar Brocken bayrische Mundart, die von Max eingstreut werden, werden des besseren Verständnisses auch sofort übersetzt. Leider verpufft damit aber auch der witzige Effekt, den sie sonst vielleicht gehabt hätten. Wobei mir Max angesichts seines beleidigenden Umgangstons gegenüber Sepp sowieso total unsympathisch war. Er war es, der sich mit seiner rudimentären Ausdrucksweise als 'Depp' entlarvt hat, während sich der von ihm angeschnauzte Sepp immer normal auszudrücken wusste. Dann sind hier und da noch Witze der Kategorie '"Ich bin Atheist." "In welchem Zirkus?" fragte Oma Martha erstaunt.' eingebaut. Mein Lieblingssatz, den ich aber wirklich gut fand, kam schon nach den ersten paar Seiten. "Ja, genau, deine Klienten bauen Luftschlösser, und du kassierst die Miete dafür." sagt da jemand zur Psychotherapeutin Mary-Jo. Fand ich eine sehr gute Beschreibung für ihre Profession.
Das Cover ist niedlich, hat aber außer dem Schnee keinerlei Bezug zum Inhalt des Buches.
Ich kann zwar durchaus verstehen, dass es zahlreiche LeserInnen gibt, denen solch eine 'humorige volkstümliche Geschichte' gefällt, ganz egal ob realistisch oder nicht. Meinen Geschmack trifft es leider nicht.["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>["br"]>
Dies war mein erstes Buch von Ellen Berg und ich habe mich wirklich schwer damit getan. Die Geschichte spielt in einem kleinen verschneiten Dorf im tiefsten Bayern. Dort lebt Annabells Familie, die ein alt eingesessenes Hotel führt. Nach Jahren der Abwesenheit kehrt Annabell zurück und soll dem alten Haus, zu neuem Ruhm verhelfen. Doch schon auf dem Weg, stolpert sie über eine Leiche... Es fällt mir schwer das Buch in Worte zu fassen. Nach einigen Seiten hat mich die Geschichte größtenteils nur noch genervt. Viele Szenen waren viel zu albern und übertrieben, die Charaktere waren überzeichnet und waren nicht nachvollziehbar in ihren Emotionen und Handlungen. Die Auflösug hinkt auch an einigen Stellen. Insgesamt habe ich mich überhaupt nicht abgeholt gefühlt. Ich würde nicht sagen, dass es eine Zeitverschwendung war, aber ich würde es nicht weiterempfehlen. Vielleicht war es auch einfach nicht mein Humor. Am Ende schwanke ich zwischen 2 und 2,5 Sternen. Vielleicht kann mir ja jemand sagen ob sich andere Bücher der Autorin mehr lohnen. Momentan würde ich Abstand davon nehmen noch etwas von ihr zu lesen.
*Inhalt* "Endlich wird gemordet! Hotelmanagerin Annabelle hat gerade einen Superjob in Singapur ergattert, als sie das Alpenhotel ihrer Eltern retten soll. Fest entschlossen, den maroden Familienbetrieb zu verkaufen, reist sie in die verschneite Heimat – und findet eine Leiche im Straßengraben. Ist es einer der Investoren, die das verträumte Bergdorf touristisch aufmöbeln wollen? Welche Rolle spielt Andi, der charmante Sohn der Nachbarn, mit denen ihre Eltern eine alte Fehde verbindet? Als eine weitere Leiche auftaucht, beginnt für Annabelle ein Wettlauf um Liebe und familiäres Glück. Ein mörderisch komischer Roman über die Tücken des Familienlebens und die wahre Liebe am falschen Ort." (Quelle: Verlagshomepage)
*Erster Satz des Buches* ">Über-raaaa-schung!<, schallte es Annabelle entgegen."
*Infos zur Autorin* "Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre Romane „Du mich auch. (K)ein Rache Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman“, „Gib’s mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman“, „Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman“, „Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman“, „Blonder wird’s nicht. (K)ein Friseur-Roman“, „Ich schenk dir die Hölle auf Erden. (K)ein Trennungs-Roman, „Manche mögen’s steil. (K)ein Liebes-Roman“ und „Wie heiß ist das denn? (K)ein Liebes-Roman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge. Besuchen Sie die Autorin auch auf www.ellen-berg.de." (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich bin ein großer Fan der Bücher von Ellen Berg und lese daher meist auch die Neuerscheinungen.
-> Cover: Ich mag die lustigen, comic-artigen, Buchcover der Autorin sehr gerne und auch dieses gefällt mir wieder richtig gut - außerdem passt es wunderbar zur Geschichte!
-> Story + Charaktere: Wenn ich beschreiben müsste, wem Ellen Bergs Romane gefallen könnten, so würde mir dies ziemlich schwer fallen... warum? Weil ich mich selbst eigentlich nie zur Zielgruppe der Bücher gezählt hätte, sondern ganz zufällig dem Charme der Autorin erlag, als ich eines ihrer Bücher vor einigen Jahren mal zufällig gewann.
Bei "Ich küss Dich tot" war es wohl einfach die Liebe zu Ellen Bergs Büchern, die mich dazu trieb - denn seit ich einiges von ihr gelesen habe, lese ich schon keine Klappentexte mehr, bevor ich mich für eines ihrer Bücher entscheide. Dennoch bereue ich die Entscheidung keineswegs, denn dieses Buch bereitete mir wieder einmal diebisches Vergnügen.
Besonders gut gefielen mir die einzelnen Figuren des Buches, denn die Autorin neigt nicht nur dazu, stets sympathische (oder auch total unsympathische, aber dann welche mit Charakter!) Akteure zu schaffen, sondern vor allem welche mit Tiefgang. Während man in anderen Büchern vergeblich nach den (emotionalen) Verbindungen zwischen den Charakteren sucht, so wird hier jedes zarte Gespinst deutlich, ohne den Leser mit unnötigen Einzelheiten zu nerven.
Der Plot gefällt mir unglaublich gut, denn obwohl sich die Autorin dieses Mal aufs frostige Terrain des Mordes wagt, meistert sie diese Rutschpartie bestens. Die Rettung des Hotel Edelweiß im beschaulichen Poxdorf, welches sich gefühlt am anderen Ende der Welt befindet, hat oberste Priorität und man fiebert regelrecht mit. Wird es gelingen?
-> Schreibstil: Flüssig, gut verständlich und sehr humorvoll.
-> Gesamt: Ellen Berg schuf mit "Ich küss Dich tot" einen tollen Roman mit "Heimatcharakter" und liebevollen gestalteten Charakteren, die man allesamt ins Herz schließen muss (auch die, die man eigentlich hassen sollte)! Neben skurrilen Morden stehen Freundschaft, Zusammenhalt, Geheimnisse und auch Vorurteile ganz oben und machen das Buch zu einem lesenswerten Roman voller Veränderungen - ob gut oder schlecht, müsst ihr selbst entscheiden.
Der Roman startet gewohnt turbulent: Man lernt die Hauptperson Annabelle kennen, die noch in New York lebt, aber schon mehr oder weniger auf dem Sprung nach Singapur ist, um dort ein Luxushotel zu leiten. Als dann ein Hilferuf aus der Heimat eintrifft, macht sie sich auf den Weg ins winterliche Puxdorf. Und dort gehen die Probleme weiter. Denn es taucht eine Leiche auf. Hier muss ich gestehen, war ich etwas überrascht (auch wenn es der Klappentext schon verrät) - denn so viele Leichen gibt es in den Büchern von Ellen Berg nicht.
Wer jetzt aber einen Krimi erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Es gibt zwar noch mehr Tote, aber keine klassische Ermittlung. Trotzdem kann man miträtseln, wer dahinter steckt, was aber ehrlich gesagt nicht schwer zu erraten ist. Das fand ich aber nicht schlimm, da das nicht der Mittelpunkt der Geschichte ist.
Denn hauptsächlich geht es um das Hotel von Annabelles Eltern, das seine besten Zeiten hinter sich hat. Es muss also einiges geschehen, und die Protagonistin hat da auch schon konkrete Vorstellungen. Natürlich erwartet man als Leser, dass hier eine positive Lösung gefunden wird. Für mich ging aber alles ein bisschen zu glatt.
Überhaupt war ich diesmal - obwohl ich die Bücher der Autorin wirklich sehr mag - von der Geschichte nicht so begeistert. Alles war irgendwie sehr übertrieben, egal ob die Charaktere oder die Entwicklung, die die Story nimmt. So sind mir die Freunde von Annabelle einfach zu klischeehaft gewesen, die Hauptperson selbst war mir auch nicht so sympathisch, was auch an ihrem Liebesleben lag. Hier legt sie sich nicht wirklich fest und ist mir insgesamt zu wehleidig. Am schlimmsten fand ich allerdings die Polizisten, die bei den Morden in Puxdorf ermitteln. Sie sind so überzogen, dass sie mich gar nicht abholen konnten. In Bezug auf die eigentliche Geschichte geht mir alles zu glatt, es war dann ein bisschen unglaubwürdig.
Leider war ich also diesmal nicht so begeistert wie sonst. Trotzdem war das Buch eine nette Unterhaltung und der Schreibstil von Ellen Berg ist einfach super, da er sehr flüssig und lebhaft ist. Trotzdem vergebe ich insgesamt nur 3,5 Sterne.
Von dieser Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen, aber das Cover hat mich auf diesen Roman neugierig gemacht. Um es vorab zu sagen,ich wurde nicht enttäuscht. Es handelt sich um eine tragische Geschichte vor idyllischer Landschaft. Die Protagonistin Annabelle ,sowie sämtliche Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und ich kann Sie mir sehr gut vorstellen. Die Autorin haucht ihren Figuren Leben ein, indem Sie sie Mundart sprechen lässt , welches in den nachfolgenden Zeilen nebenbei erklärt wird.Es störte meinen Lesefluss nicht. Dieser Roman beherbergt skurrile Dorfbewohner ,die hier alle Klischees bedienen. Lokalkolorit und Humor finde ich in diesem Roman gut ausgeglichen. Auch wenn vieles vorhersehbar ist ,kam es doch zu unerwarteten Wendungen. Ich wurde nicht enttäuscht und habe mich gut unterhalten gefühlt. Gerne mehr von dieser Autorin.
,Für mich war das Buch etwas altmodisch es erinnerte an den Theaterstadl. Die Übersetzungen vom Urbayrisch ins Hochdeutsch waren überflüssig und störten den Lesefluss. Englische oder französische Ausdrücke oder Redewendungen werden ja auch nicht übersetzt und wenn doch dann im Anhang oder als Fußnote. Die Wiederholungen was für eine tolle Hotelmanagerin auf den Sprung nach Singapur die Heldin ist. waren nach dem fünften Mal dann nur noch nervig. Alle anderen Personen waren teilweise überzeichnet und daher unglaubwürdig. Aus einem der Gedanken hätte man mehr können: erfahrene Hotelmanagerin kehrt heim um das elterliche Hotel zu retten und gegen ein großes Resort zu kämpfen und ihr beschauliches Heimatdorf im Urzustand zu erhalten. Denn einiges war durchaus witzig in diesem Buch.
Diesmal ist es keine lustige Geschichte, sondern es geht mörderisch zur Sache. Leichen pflastern den Weg und man kann prima spekulieren, wer der Täter ist.
Natürlich kommt auch die Liebe in diesem Buch nicht zu kurz. Und auch hier stehen mehrere Optionen zur „Verfügung“.
Spannend, humorvoll und kurios nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die Autorin hat mich mit ihrem Werk mal wieder gefesselt und sehr gut unterhalten.
Es war eine reine Freude Annabelle, ihre Freunde und ihre Familie kennenzulernen und bei ihren Aktionen zu beobachten.
Es war ein nettes, mörderisches Winterbuch. Die Geschichte war leicht und locker, aber größtenteils recht albern und übertrieben. Teilweise habe ich die Geschichte nicht ganz abgekauft. Besonders die Auflösung am Schluss fand ich sehr fragwürdig. Es schien mir so, als wolle man nach den ganzen Vorfällen noch unbedingt ein Märchenbuchhappyend kreieren. Leider total unrealistisch umgesetzt.Trotzdem war die Geschichte größtenteils ganz unterhaltsam, wenn man die Charaktere nicht so ernst genommen hat.
Bin was enttäuscht! Kann mich den schlechteren Beurteilungen anschließen! Ich wollt’s vorher nicht glauben!
Ist mein zweites Buch der Schriftstellerin und es ist einfach zuviel, zu übertrieben! ( willst du Blumen… war zwar auch was drüber hat da aber gepasst)
Potenzial ja… aber zu nervig umgesetzt!
Auch die Auflösung des Falles am Ende war nicht überraschend und enttäuschend wie damit am Ende umgegangen wurde!
Wäre es kein Hörbuch zum nebenbei hören gewesen, hätte ich es bestimmt nicht beendet !!!
1) man merkt dass die Autorin nicht aus Bayern ist und deswegen alles was bayrisch ist als hinterwäldlerisch darstellt. Als geborene Bayerin tat ich mich mit einer derartigen Veräppelung von Sitten und meiner Heimat echt schwer.
2) laut der Autorin ist Mord anscheinend okay wenn es einen guten Zweck hat… tut mir leid aber da kann ich leider nicht zu stimmen. Egal ob Oma oder nicht, es sollte nicht als okay dargestellt werden.
3) alles in diesen Buch ist durchschaubar und ich habe mich nicht wirklich entertained gefühlt.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich liebe Krimis - und von Zeit zu Zeit mag ich auch Liebesromane. Ich dachte, ich gebe dem Buch eine Chance - der Klappentext klang ganz cool. Allerdings strotzt das Buch von Klischees und Stereotypen, die mir häufig auf die Nerven gingen. Auch wirkt die Hndlung oft unglaublich unrealistisch. War keine tolle Leseerfahrung.
Passend zum Wintereinbruch in Bayern hab ich mit diesem Buch begonnen und so manchen Tag pausiert... am Ende gebe ich 06/10 Punkte. Warum, erfahrt ihr in meiner Kurzrezension:
Read this for my German book club. It’s not a title I would have chosen, but it wasn’t horrible. But for me, it will go down in history as the very first German book that I could skim!!! Von dieser Geschichte habe ich viel geblättert!
Man könnte zusammenfassend sagen: Verehrer und Leichen pflastern ihren Weg. Diese Liebes-Familien-Krimi-Weihnachts-Alpen-Winter-Geschichte ist turbulent, spannend, teilweise sehr makaber, aber es trifft zum Glück nie die Falschen. Sie wird vorgelesen von Tessa Mittelstaedt, die mit ihrer großartigen Stimme alte und junge, bayerische und amerikanische, nette und ätzende Männer und Frauen zum Leben erweckt. Die Auflösungen der Rätsel sind für mich zwar vorhersehbar gewesen, eine Sache am Ende fand ich etwas unrealistisch und irgendwie gehen im Laufe der Story ein Hubschrauber und ein Snowmobil verloren, was vermutlich daran liegt, dass die Geschichte für die Hörbuchfassung gekürzt wurde, aber trotzdem hat mir das Hörbuch großen Spaß gemacht.
Ich küss dich tot: (K)ein Familien-Roman von Ellen Berg, erschienen im Aufbau Taschenbuch Verlag am 9. November 2018
Annabelle bricht gerade ihre Zelte in New York ab um ihren Traumjob in Singapur an zu treten als ein Hilferuf ihrer Mutter sie erreicht. Der Vater hatte einen Schlaganfall und sie allein schafft es nicht das Hotel zu managen. Annabelle bucht um und reist sofort nach Oberbayern in das verschlafene Nest Puxdorf wo sie schon einige Jahre nicht mehr zu Besuch gewesen ist. Als Hotelmanagerin plant sie schon auf dem Weg wie alles weiterlaufen soll als sie mehr oder weniger kurz vor der Heimat vom Taxi ausgesetzt wird da es kein Weiterkommen gibt. Der Ort ist eingeschneit. Durchgefroren, am Ende ihrer Kräfte findet sie einen Toten im Graben. Ohne Handynetz verschiebt sie den notwendigen Anruf bei der Polizei auf später. Die Polizei sucht dann vergeblich nach dem Toten. Der ist verschwunden. Dafür geht es ihrem Vater wesentlich besser als der Hilferuf hätte vermuten lassen. Dies ist nicht mein erster Ellen Berg Roman. Bisher fühlte ich mich auch immer sehr gut unterhalten und so freute ich mich auf einen Weihnachtsroman der humorigen Art mit etwas Mord garniert. Bekommen habe ich eine Geschichte, die sich eher am Trash TV der privaten Medien orientiert. Annabelle, gerade frisch getrennt von ihrem Dauerfreund dem Spitzenkoch, kann nicht nur ein Hotel im Handstreich führen, die Männer scheinen ihr auch reihenweise zu verfallen und sie schafft es mal eben aus der siffigen Küche mit saufendem Koch einen Gourmettempel der Extraklasse zu machen. Frau Berg hübscht dann das Ganze noch mit Sprüchen von Kühlschrankmagneten auf, was sie ja eigentlich immer tut, aber irgendwann hat man jeden Spruch schon mal verwendet und auf Mehrfachverwurschtung sollte man dann im gleichen Werk verzichten. Ganz verloren hat sie mich dann mit dem Ende der Geschichte. Nein, auch bei „Frauenunterhaltung“ sollte da etwas mehr Anlehnung an die Realität stattfinden. Gerettet hat das Buch der flüssige Schreibstil und die so schön in schwarz-weiss eingeteilten Charaktere. Sowas liest sich zur Entspannung eigentlich immer gut. Kann man lesen, muss man aber nicht. Kein Buch was ich bedingungslos weiterempfehlen würde.
Ellen Berg ist bekannt für ihre locker leichten Roman, mit etwas Krimi und viel Humor. Habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und habe mich sehr gefreut denn neuen Band lesen zu können. Aber dieser hat mich etwas enttäuscht, er hat mich diesmal nicht so mitgenommen wie die anderen, es wirkte vieles sehr ausgedacht und als ob es nicht wirklich passieren könnte, und genau das mochte ich an den Büchern von Ellen Berg, einen Charakter mit den man sich identifizieren kann und alles etwas nachvollziehbar ist, man mit dem Charakter mitzufiebern und die Geschichte zu fühlen.
Annabelle hilft ihren Eltern, dies war ein Lichtblick des Buches, da dies sehr viele Wendungen und ich ab und an Schmunzeln musste.
Der Schreib still war locker und leicht und auch der Humor war, wie immer nur die Geschichte war ein bisschen zu überspitzt.Hätte sich der Schreibstill geändert hätte ich es auch abgebrochen . Das Ende war unerwartet und überhaupt nicht meins, habe was anderes erwartet.
Ich werde aber dennoch denn nächsten Ellen Berg lesen.
Es war für mich kein, typischer Ellen Berg und es tut mir auch total weh, aber ich kann nur 2 Punkte geben.