Jump to ratings and reviews
Rate this book

Die Dreizehnte Fee

Rate this book
Die dreizehnte Fee erzählt vom Leben dreier Frauen, dreier Generationen, die aufeinander bezogen, auseinander hervorgegangen sind: eigenartig ineinander geschlungene Lebensbilder von Großmutter, Mutter und Tochter. Humorvoll und elegisch zugleich. Da ist Anna, die Jüngste, fast noch ein Kind, und Hanna, deren Mutter, die Vernünftige und Leidvolle, von ihrem Mann Verlassene. Sie muss auch für die Großmutter sorgen, die alte eigensinnige Marie Mandelbaum. Drei Frauen, die einander eine zärtliche Hölle sind, deren Leben geprägt wurde von Männergeschichten und Krieg. Katja Behrens hat mit ihrem ersten Roman ein Stück kollektiver Familiengeschichte zwischen Weimarer Republik und Gegenwart geschrieben.

188 pages, Paperback

First published January 1, 1996

Loading...
Loading...

About the author

Katja Behrens

29 books
Katja Behrens is a German author, translator, lector and editor. She became known especially due to her depiction of Jewish culture in Germany. She's vice president of the German PEN section.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
0 (0%)
3 stars
2 (100%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Roxana.
48 reviews2 followers
June 3, 2022
Bin zufällig auf ein antiquarisches Exemplar dieses Buches gestoßen und hatte entsprechend keine Ahnung auf was ich mich einlasse (Klappentexte waren in den 80ern irgendwie auch noch anders ..) es geht um drei Generationen von Frauen und wie es denen so erging von der Jahrhundertwende bis in die fünfziger Jahre. Die älteste ist Jüdin, die dreißiger Jahre kommen auch zur Sprache.
Positiv fand ich wie dieses Buch eigentlich ohne Dialog auskommt und die Figuren mit Satzfetzen in groben Zügen so dahinwischt - man aber trotzdem einen guten Eindruck bekommt, wie die Figuren drauf sind. Es geht nicht sehr in die Tiefe aber man hat die Marotten sehr deutlich vor sich.
Immer wieder werden Märchenbilder eingestreut, wenn sich die jüngste der drei vor ihrer Mutter und der Realität fürchtet und in Vorstellungen von Prinzessinnen und Hexen flüchtet.
Durch den schnellen Fetzen-Stil werden auch entsetzlichere Szenen recht schnell abgefrühstückt. Da hätte ich mir manchmal mehr Tiefgang gewünscht, aber andererseits sehe ich auch das Statement dahinter.
Auch einige Auffälligkeiten in Sachen Feminismus, wo ich manchmal anstand weil ich die Botschaft nicht begreife (Anna rennt als Kleinkind fremden Männern hinterher???)
CW: Nennung von N-Wort vor und andere rassistische Stellen.
Displaying 1 of 1 review