Ein Frauenmörder versetzt Bremen in Angst und Schrecken – psychologische Spannung in Bestform von Krimiautorin Barbara Wendelken.
Blond, jung, tot – die Morde an zwei Joggerinnen in Bremen stellen Hauptkommissar Nikolai König und seine Kollegen vor ein Rätsel. Was treibt den »Drosselmörder«, wie die Presse ihn nennt, an? Warum platziert er die blonden Haare in den Mündern der Toten?
Unerwartet bekommt der Fall für Nikolai eine bedrohlich persönliche Seine Ex-Freundin Finja Michaelis wird Zeugin eines weiteren Mordes. Obwohl das Vorgehen des Täters anders war als bei den beiden Joggerinnen, glaubt Nikolai, dass es eine Verbindung gibt. Als Psychologin könnte Finja sogar zusätzliche Hinweise geben. Aber dann verschwindet die Frau, die Nikolai immer noch liebt, spurlos …
"Mach was Böses" von Barbara Wendelken hat mich sowohl von der Inhaltsbeschreibung als auch vom Cover her angesprochen. Ich gestehe, ich habe ein wenig gebraucht, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Aber dann hat mich das Buch doch in seinen Bann gezogen. Die Story um den "Blonde-Joggerinnen-Mörder" ist spannend aufgebaut, recht kurzweilig geschrieben, und hat eine sympathische Protagonistin. Der Schreibstil ist nicht alltäglich, zumindest meiner Meinung nach. Geschickt werden mehrere Verdächtige aufgebaut und man ist längere Zeit nicht sicher, wer der Serienkiller denn nun ist. Zudem es noch ein weiteres Mordopfer gibt. Auch die eingebaute Liebesgeschichte ist plausibel dargestellt. Ich habe das Buch gerne gelesen und wurde gut unterhalten. Von der Autorin würde ich durchaus weitere Bücher lesen.