Sie dachten, sie hätten gewonnen. Sie glaubten, es wäre vorbei. Doch die Dunkelheit ist ihnen näher, als sie ahnen.
Rahel hat mit ihrer neuen Rolle am Königshof zu kämpfen. Leonard kann ihr dabei keine große Hilfe sein. Er muss Vergangenes bewältigen und arbeitet bis zur Erschöpfung daran, die Untaten seines Vaters wieder gut zu machen. Doch die Erwartungen des Reiches lasten schwer auf ihm. Da bricht ein schrecklicher Fund alte Wunden wieder auf und zwingt Leonard zu einer bitteren Entscheidung. Zu allem Überfluss ist sein Widersacher Ivald noch immer auf der Flucht und plant bereits den nächsten Schachzug. Denn auch er kennt die Worte der Prophezeiung.
Der Kampf um den Rosenthron hat gerade erst begonnen.
Die Geschichte steigt genau da ein, wo Band 1 aufgehört hat und obwohl viele Geheimnisse aufgedeckt wurden, gibt die Prophezeiung neue spannende Rätsel auf. Der Schreibstil ist wieder sehr ausschweifend in den Beschreibungen und damit dieses Mal auch etwas zuviel. Als Jugendbuch hat es eine gewisse naive, verspielte Art, die mir auch stellenweise etwas zu dick aufgetragen war. Irgendwie kam ich einfach nicht mehr so gut rein wie in den ersten Band ... Dafür gibt es wieder schöne Ideen auch in Bezug zu bekannten Märchen und einen spannenden Abschluss.
Buchname: Schattenthron II: Der Prinz mit dem flammenden Herz Autor: Angelika Diem Seiten: 432 (Print) Verlag: Machandel Verlag Sterne: 4,5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in goldenen Buchstaben im mittleren Bereich. Es sieht einfach märchenhaft aus mit den schönen türkisen Verzierungen am Rand und in der Mitte dem Bären. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen) Sie dachten, sie hätten gewonnen. Sie glaubten, es wäre vorbei. Doch die Dunkelheit ist ihnen näher, als sie ahnen.
Rahel hat mit ihrer neuen Rolle am Königshof zu kämpfen. Leonard kann ihr dabei keine große Hilfe sein. Er muss Vergangenes bewältigen und arbeitet bis zur Erschöpfung daran, die Untaten seines Vaters wieder gut zu machen. Doch die Erwartungen des Reiches lasten schwer auf ihm. Da bricht ein schrecklicher Fund alte Wunden wieder auf und zwingt Leonard zu einer bitteren Entscheidung. Zu allem Überfluss ist sein Widersacher Ivald noch immer auf der Flucht und plant bereits den nächsten Schachzug. Denn auch er kennt die Worte der Prophezeiung.
Der Kampf um den Rosenthron hat gerade erst begonnen. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich. Das Buch wurde aus der Sicht von Rahel geschrieben. Dazwischen kommen gute Rückblicke auf die Vergangenheit des Königs. Die man aber deutlich unterscheiden konnte. Es war von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Rahel. Sie ist die Verlobte von Leonard Der Hauptprotagonist ist Leonard. Er ist König Ich fande beide Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Desweitern gibt es noch Rieke, Eugenia (Mutter von Leonard) und noch ein paar andere. . Meiner Meinung nach sind alles Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen.
Meinung: Oh wow :) Was für eine tolle Fortsetzung von Teil 1. Es war eine wunderbare Begegnung mit den ganzen Charakteren aus Band 1 und ein paar Neuen ;-) Das Buch war sehr lebendig geschrieben. Angelika hat eine sehr tolle Welt erschaffen, die sie sehr bildhaft beschrieben hat. Es war super spannend, so dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Konnte teilweise echt nicht mehr aufhören zu lesen. Ich hatte beim Lesen ein absolutes Märchenfeeling. Es gab sehr schöne Bezüge auf Band 1 und ein tolles Wiedersehen mit ein paar alten Hasen ;-) Ich persönlich fande das Buch total klasse. Einfach märchenhaft und zum Träumen. Es hat mir total gut gefallen, dass das Buch so gut ausgearbeitet war. Ich konnte mir bei jeder Seite bildlich vorstellen wie die Protagonisten und die Umgebung aussehen haben. Außerdem habe ich immer mal wieder beim Lesen auf der Pinterestseite von Angelika Diem nachgeschaut und die Bilder passen wie die Faust aufs Auge. Es war eine sehr spannende Lektüre mit tollen Fantasymomenten. Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.. Aber auch nur, weil ich den ersten Teil ein bisschen besser fand.. Aber den Teil kann ich auch nur wieder sehr empfehlen.
Das Buch ist der zweite Teil einer Dilogie. Band 2 beginnt ziemlich genau dort, wo Band 1 geendet hat: Rahel ist die Verlobte von Prinz Leonard und gemeinsam müssen die beiden sowie ihre Schwester Rieke und Leonards Mutter Eugenia versuchen das Land nach der Schreckensherrschaft von Gisir und Ivald wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Dabei stellt sich heraus, das Ivalds Einfluss noch viel schlimmer ist als bisher befürchtet, denn er hat die Seelen von Kindern mit einem Zauber vergiftet. Außerdem ist er immer noch auf der Flucht und so wird Rahel zweimal fast Opfer eines Giftanschlags. Um sie in Sicherheit zu bringen und mehr über Wandler herauszufinden, machen Leonard und sie eine Rundreise durch das Land. Dabei treffen sie auch tatsächlich auf einen weiteren Wandler.
Und den Rest soll jeder für sich selbst lesen.
Wieder verbindet die Autorin hier Fantasy mit Elementen klassischer Märchen (Beispiel: vergifteter Kamm) zu einer wunderschönen Gesamtkomposition, die trotz der klassischen Märchengeschichte des armen Mädchens, das sich den Prinzen angelt, doch einige Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen bereit hält. Am Ende ist man fast traurig die wunderschöne Märchenwelt verlassen zu müssen.
Aufregende und gelungene Fortsetzung der (Liebes-)Geschichte im Märchen-Stil für Jugendliche …
Der Jugendroman „Schattenthron II: Der Prinz mit dem flammenden Herz“ von Angelika Diem ist am 12. Oktober 2018 im Machandel-Verlag erschienen und spielt in einem Königreich.
Rahel ist nun offiziell die Verlobte des Königs und muss sich mit ihrer neuen Rolle erst anfreunden. Zu hoch sind die Erwartungen an sie als zukünftige Königin. Auch Leonard kann ihr die erforderliche Unterstützung nicht geben, denn er muss etwas gegen Ivald und seine Leute unternehmen, die im Königreich für Unruhe sorgen, Dörfer überfallen, rauben und morden. Daneben gilt es, das Geheimnis der Wandler zu entschlüsseln und die Menschen vor dem Bösen zu retten. Vor Rahel und Leonard liegt eine aufregende und auch anstrengende Zeit, die geprägt ist von dem inneren Konflikt beider, ob der jeweils andere wirklich der/die Richtige fürs Leben ist und den an sie gestellten Erwartungen aller gerecht werden können.
Das Cover des zweiten Bandes gefällt mir genauso gut wie das, des ersten. Es passt wirklich ausgesprochen gut zu der Geschichte und wird dem Genre meines Erachtens absolut gerecht.
Gleiches gilt für den Klappentext, der mich auch gleich wieder neugierig gemacht hat (obwohl ich ehrlicherweise sagen muss, dass der Cliffhanger am Ende des ersten Bandes meine Neugier bereits geweckt hatte). Er führt meiner Meinung nach sehr schön die Konflikte ein und baut direkt Spannung auf.
Gut drei Stunden brauchte ich für dieses Buch, das mich am Ende zufrieden und glücklich zurücklässt.
Rahel ist immer noch eine selbstbewusste, mutige, junge Frau, die jetzt aber die Verlobte des Königs ist. Durch ihre neue Rolle und die Erwartungen, die an sie gestellt werden, hat sie aber ganz schön mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Sie ist sehr besorgt um ihre Mitmenschen und ihre Familie und tut alles, um ihnen zu helfen. Überhaupt glaubt sie grundsätzlich an das Gute im Menschen. Rahels Ziel ist deutlich herausgearbeitet und ihr Denken und Handeln richtet sich nachvollziehbar daran aus. Was die Tiefe der Figur Rahel angeht, gefällt sie mir deutlich besser als im ersten Band. Dafür empfinde ich sie aber leider als wenig aktiv. Rahel muss kaum kämpfen. Wieder erledigt sich fast alles um sie herum, d.h. andere lösen ihre Konflikte/Probleme. SPOILER ANFANG Gisela wird von Rohan „entgiftet“; Feodora wird von Rikkard davon abgehalten, dass sie Rahel tötet; Jerome wird von Leonard im Wald niedergestreckt etc. SPOILER ENDE Auch in der Beziehung zu Leonard lässt sich Rahel unterbuttern. Das finde ich ein wenig schade, denn ich wünsche mir starke, weibliche Protagonistinnen. Trotzdem ist mir Rahel total sympathisch und ich habe mit ihr mitgelitten und mich mit ihr mitgefreut.
Leonard hat sich im Vergleich zum ersten Band doch etwas verändert. Natürlich muss auch er sich in seiner neuen Rolle als König erst finden, insbesondere weil er sein Volk und seine Familie beschützen will. Doch manchmal (auch wenn es ein Märchen ist) verfällt er mir persönlich zu sehr den tradierten Rollenmustern und lässt den Machthaber einfach zu stark raushängen. Es scheint, als nimmt er Rahel dann auch nur noch als „schwache“ Frau war. Komischerweise bringt er Rieke und seiner Mutter mehr Vertrauen und Respekt entgegen. Trotzdem mag ich ihn immer noch, vor allem in seinen „guten“ Momenten, wenn er seinen wahren Charakter zeigt und liebevoll und auf Augenhöhe mit Rahel umgeht.
Die Nebenfiguren fand ich im zweiten Band deutlich besser gelungen als im ersten. Sie haben ein Ziel, arbeiten daraufhin und sind um einiges nachvollziehbarer. Das hat mir sehr gut gefallen.
Ein wenig irritiert war ich, wer nun der Protagonist / die Protagonistin ist. Der Titel ließe auf Leonard schließen. Das würde auch Rahel’s geringe Aktivität erklären, doch weite Teile werden aus ihrer Sicht erzählt.
Die Settings waren wieder abwechslungsreich, wundervoll beschrieben und passend zum Genre. SPOILER ANFANG Besonders beeindruckend fand ich, als Rahel und Leonard auf den weißen Hirsch treffen und ihm in die verlorene Stadt folgen. SPOILER ENDE
Die Handlung des Buches hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es wird ein stetig ansteigender Spannungsbogen mit gelungenen Konflikten und überraschenden Twists aufgebaut, so dass man als Leser/in immer dabei ist und das Buch nicht aus der Hand legen kann. Jedoch hätte ich mir gerade für die Protagonistin länger andauernde Konflikte gewünscht, die sie noch mehr herausfordern und in die Enge treiben. Viele wurden für meinen Geschmack zu schnell gelöst. Die Subplots gefielen mir auch. Insbesondere der um Rieke und Rohan.
Das Ende fand ich sehr gelungen. Erst der große Kampf und dann das gefühlvolle Happy End.
Aber wie liest sich das Buch nun?
Es sind 3 längere Abschnitte mit insgesamt 33 Kapiteln, die meist aus Rahel’s Sicht in der ICH-Form im Präsens und zum Teil in der 3. Person Singular in der personalen Erzählform ebenfalls im Präsens geschrieben sind. Das gefällt mir persönlich sehr, um sich gut in die Figuren einfühlen und eindenken zu können.
Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und bildreich. Die Dialoge sind dem Genre entsprechend gestaltet und lebendig. Die Gefühlsebene ist aus meiner Sicht besser dargestellt als im ersten Band. Ich hätte mir aber das gesamte Buch mit so vielen Emotionen wie am Ende gewünscht.
Besonders gefallen hat mir die Szene zum Happy End. Was Rahel und Leonard sich da sagen, hat mich berührt und war sehr gefühlvoll.
Mein Fazit nach 432 Seiten:
„Schattenthron II: Der Prinz mit dem flammenden Herz“ zeigt, wie wichtig es ist, an die Liebe zu glauben und vor allem über mögliche Missverständnisse offen zu reden, um sich nicht seinen Selbstzweifeln hinzugeben, die dann alles kaputt machen könnten.
Wer einen aufregenden und abwechslungsreichen (Liebes-) Jugendroman mit Fantasy-Elementen sucht, der auch die Themen „Selbstbewusstsein“ und „Umgang mit neuen Rollen“ bearbeitet, der dürfte mit diesem Roman gut beraten sein.
Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung (4/5 Sternen), weil es eine aufregende und abwechslungsreiche Geschichte ist, die sich von anderen Romanen dieses Genres durch ihre Besonderheit des Märchen-Stils abhebt. Ein Sternchen ziehe ich ab für die fehlende Aktivität der Protagonistin und die sich zu schnell lösenden Konflikte durch Dritte.
Insgesamt ist es aber wieder ein sehr gelungener Roman, den ich nur weiterempfehlen kann.
Vielen Dank an Angelika Diem für diese Geschichte.
Rahel hat es geschafft - oder so sollte man glauben. Sie ist Leonards Verlobte und wird in absehbarer Zeit Königin. Ihre Schwester Rieke ist die stellvertretende Regentin nach Leonards Mutter. Alles sollte gut sein. Doch das ist es nicht:
Leonard sitzt alles andere als fest auf dem Thron und muss nicht nur mit seiner Entscheidung, sich für Rahel als seine Zukünftige zu nehmen, sondern auch mit der Tatsache auseinandersetzen, dass er seinen eigenen Vater getötet hat. Rahel hat soviel zu lernen, dass sie kaum Zeit mit den anderen verbringen kann. Und dann ist da noch das schlichte Geheimnis, dass sie alle antreibt: haben alle Wandler magische Kräfte und woher stammen sie? Und um das alles noch schlimmer zu machen, ist der frühere Regent Ivald noch immer in Freiheit und die Gruppe muss sich mit dem auseinandersetzen, was er hinterlassen hat: eine ganze Generation, die Ivald durch seinen schwarzen Stein verderbt hat.
Der zweite Teil von Schattenthron ist von Beginn an düsterer als der erste. Zwar scheint erst einmal alles gut und in die richtige Richtung zu laufen, doch das währt nicht lange. Spätestens als Rieke, Leonard, seine Mutter und Rahel die verlassene Jägerhütte finden ist klar, es ist gar nichts in Ordnung. Rieke kämpft mit ihrer Eifersucht, weil ihre Schwester so viel Zeit mit Leonard verbringen kann. Leonard muss einsehen, dass Ivalds Einfluss auf ihn weitaus größer war als geahnt. Und dann kommt es zu Übergriffen im Reich und er sieht sich zu einer Rundreise gezwungen, um wieder Ordnung zu schaffen.
Rahel ist ganz froh, aus dem Schloss zu kommen. Immerhin hat es mittlerweile mehrere Giftanschläge auf sie gegeben und ihre Zofe wurde getötet. Doch ist sie in dem Netz des Hofes gefangen, auf der Reise sogar ein wenig mehr als im Schloss selbst, muss sie sich doch immer korrekt benehmen, was ihr nicht immer gelingt.
Diem scheint in Band 2 der guten alten Hollywood-Regel gefolgt zu sein: Teil 2 bedeutet mehr Blut und Sterben. Und gestorben wird gleich reihenweise, Soldaten auf der Rundreise, die Zofe, die Männer, die Ivald mit seinem schwarzen Stein beeinflusst, Riekes Jugendliebe ... Das setzt sich so fort. Rahel zeigt zumindest zeitweise ihre empfindliche Seite in diesen Szenarios, hat aber auch immer wieder genug eigene Stärke, um sich selbst aus scheinbar ausweglosen Situationen wieder herauszukämpfen.
Der wirklich tragische Charakter in diesem Roman dagegen ist Leonard, den Diem im wahrsten Sinne des Wortes gründlich durch die Mangel dreht. Er muss irgendwie alles zusammenhalten, das Reich, seine Beziehung, sich selbst, seine deutlich verkleinerte Familie. Und vor allem bei sich selbst stolpert er immer wieder. Jahrelang glaubte er, ein Mensch zu sein, nur um dann herauszufinden, dass er ein Wandler und noch dazu ein Dämon ist. Ein Dämon, der noch immer unter Ivalds Einfluss steht. Erst Rahel gelingt es, diesen Bann zu lösen, doch den Dämon in ihm kann sie nicht vertreiben. Es muss irgendwie zu einer Einigung dieser drei Persönlichkeiten kommen, sonst ist nicht nur das Reich, sondern beide Welten. Doch Leonard fällt es schwer, er kämpft mit Schuldgefühlen, die er nicht zu haben braucht und um Kontrolle über etwas, was er nicht vollkommen versteht.
Schön war es, einige Charaktere aus dem ersten Teil wieder zu treffen. Und interessant, als Diem tiefer in die Erschaffung ihrer Welt eintaucht zusammen mit Rahel und Leonard, die auf der Suche nach weiteren Wandlern und nach Wissen über Wandler sind. Leonard gegenüber wird sein Großvetter Rohan gestellt, ebenfalls ein Wandler, der von Rachegefühlen getrieben wird und so gar nicht an den Hof zu passen scheint. Dennoch scheint sich da immer wieder etwas zwischen ihm und Rieke abzuspielen. Nun ja, am Ende gehen beide (zunächst) getrennte Wege.
Ein actiongeladener Nachfolger zum ersten Teil. Wem dieser zu seicht war, hier kommt er auf seine Kosten.
Allgemeines Von der Autorin Angelika Diem habe ich ein E-Buch zur Rezension erhalten und bedanke mich hierfür.
Formal / zeitliche Einordnung Der Roman spielt in einer mittelalterlich angehauchten Zeit. Er ist großteils im Präsens in der 1. Person aus Sicht von Rahel geschrieben. Obwohl sich der Verlag/Herausgeber geändert hat – statt Oetinger34 ist es nun der Machandel Verlag – hat erneut Marie Braner das märchenhafte Coverbild gestaltet, stimmig zum ersten Band.
Inhalt Das frühere Küchenmädchen Rahel, jetzige Verlobte des Königs Leonard, hat keinen leichten Stand bei Hof und wird von Selbstzweifeln geplagt. Auch Leonards Mutter Eugenia, Regentin des Reiches, macht ihr das Leben schwer. Während ihre Schwester Rieke sich perfekt in den königlichen Hofstaat einfügt, muss Rahel viel lernen. Leonard findet keine / kaum Zeit, um sich mit seiner Verlobten zu beschäftigen, da er mit der Neuordnung des Reiches und der Suche nach dem bösen Zwerg Ivald selbst genug zu tun hat. Es werden Intrigen gesponnen, es gibt unerklärliche Todesfälle, Hilfe von unerwarteter Seite taucht auf, uralte Prophezeiungen erfüllen sich und zum Schluss dürfen wir bei einem Happy End aufatmen, das aber Raum bietet für ein drittes Buch.
SPOILER! Meine persönliche Meinung Angelika Diem schreibt sehr flüssig und überaus detailreich. Insgesamt trifft das Buch jedoch nicht meinen Geschmack. Der erste Teil ist mir zu grausam. Die detaillierten Beschreibungen der gefundenen Frauenleichen, der toten Zofe, der verletzten Hand grenzen für mich an Horrorgeschichten. Doch wie bereits beim ersten Band sind die restlichen Abschnitte ein Mix aus Abenteuer, Krimi und natürlich Fantasy. Die wenigen, romantischen Szenen sind sehr vage gehalten. Da hätte ich mir gern mehr erhofft, um die düstere Grundstimmung aufzuhellen.
In diesem zweiten Band bekommen die Wandler eine Schlüsselfunktion. So hat jedes Wesen eine spezielle Macht, die es im Kampf einsetzen kann. Es erinnert an Rollenspiele, in denen Kleriker heilen und Magier unterschiedlicher Schulen verschiedene Angriffszauber beherrschen. Die Kampfszenen sind sehr aufwendig beschrieben, die verschiedenen Kräfte kommen anschaulich rüber. Da die Autorin von sich schreibt, dass sie gern World of Warcraft spielt, fließt von der Fantasy sicher einiges hier hinein.
Fazit Der zweite Band von Schattenthron ist um einiges düsterer als der erste Band. Vieles ist so detailreich beschrieben, dass es schwülstig und überladen wirkt. So vergebe ich 4 Sterne für dieses Buch.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Nach langer Zeit habe ich endlich zum finalen Band von Schattenthron gegriffen und es hat mir richtig gut gefallen. Im ersten Band hatten wir ein kleines HappyEnd, aber noch eine Menge offener Fragen, die nun endlich beantwortet wurden.
Während im ersten Band viele Märchenelemente wiederzufinden waren, liegt hier der Schwerpunkt auf dem Fantasyteil. Die Prophezeiung aus dem ersten Band wird entschlüsselt und die dortige Aufgabe angegangen. Auch Ivald ist weiterhin ein Problem, dem sich gestellt werden muss. Aber nicht nur das wartet auf den Leser, sondern auch die Beziehung zwischen Leonard und Rahel wird auf die Probe gestellt.
Was mir besonders gefallen hat, war die Darstellung von Rahels Leben im Palast. Aufgewachsen in einem Dorf ist das Leben am Hof neu und die Erwartungen, die an sie als zukünftige Königin gestellt werden, sind alles andere als einfach zu erfüllen. Ihre Ängste und Sorgen, nicht gut genug zu sein, werden toll dargestellt. So wirkt sie im Vergleich zum ersten Band dadurch auch viel unsicherer und passiver, wächst aber an ihren Aufgaben. Auch in Leonard erhält der Leser einen tieferen Einblick. Die Wahrheit, die er über sich am Ende des ersten Bandes erfahren musste, fällt ihm schwer zu akzeptieren und so ist sein Verhalten auch deutlich reservierter gegenüber Rahel.
Die Handlung kann immer wieder mit neuen Entdeckungen und Wendungen überraschen. Rahel und Leonard werden viele Steine in den Weg gelegt, die nicht nur für Spannung sorgen, sondern auch die Charakterentwicklung vorantreiben. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive von Rahel, aber auch Wechsel in andere Perspektiven sind vorhanden, um dem Leser wichtige Entscheidungen mitzuteilen, wenn Rahel nicht an einem Ort ist.
Für mich war dieser Band ein würdiger Abschluss der Dilogie!
Eine spannende Fortsetzung und ein wirklich gelungener Abschluss der beiden Schattenthron-Teile. Das Buch hat mir sehr gefallen, auch hier wurde man sofort von der Geschichte gefangen und wollte einfach nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist, wie auch schon im ersten Teil, sehr angenehm und leicht zu lesen. Gut gefallen haben mir die Zeitsprünge und die Perspektivwechsel, so hat man nicht nur erfahren, was um Rahel gerade passiert, sonder auch einen kleinen Einblick in die Geschehn anderer Personen bekommen, wie zum Beispiel Rieke und Ivald. Weiterhin finde ich, dass Rahel eine ganz tolle Persönlichkeit ist. Sie hat stark mit ihrer Rolle als künftige Königin zu kämpfen, aber gibt dabei nie auf, auch wenn ihr noch so viele Steine in den Weg gelegt werden. Hier ist sie mir noch mehr ans Herz gewachsen. Aber auch Leonard lernt über sich hinauszuwachsen, da er einen Mittelweg zwischen dem Dämonenerbe und den Wandler in sich zu finden versucht. Sehr gut haben mir auch die mystischen Elemente im Buch und die Geschichte der Wandler gefallen. Hier versuchen Rahel und Leonard mehr über sich und andere Wandler zu erfahren, was ich sehr interessant und spannend fand. Auch sind noch einige Ereignisse aufgetreten, die man so vielleicht nicht erwartet hat und auf ein sehr spannendes Ende mit einigen überraschenden Wendungen zuliefen. Alles in allem war auch der zweite Teil von Schattenthron ein sehr schönes Buch, dass die Geschichte von Rahel und Leonard spannend und emotional weitererzählt und zum Mitfiebern anregt. Mit einem tollen Mix aus Fantasy und Märchen fühlt man sich gedanklich ins Mittelalter versetzt und kann hiermit einige schöne Lesestunden genießen.
Das Buch „Schattenthron der Prinz mit dem flammenden Herz" das von Angelika Diem geschrieben wurde, spielt direkt nach dem ersten Band von Schattenthron. Rahel muss nun vieles von Leonard's Mutter lernen bevor sie an der Seite von Leonard stehen darf. Allerdings gibt es noch wichtigers. Ivald befindet sich immer noch auf freien Fuß und weitere Rätsel müssen noch gelöst werden. Das Abenteuer von dem sie dachten es wäre vorbei fängt hier erst an!
Der zweite Band von Schattenthron verspricht nicht zu viel. Fragen die sich eventuell auch Leser des ersten Bandes stellten werden nun geklärt. Die Charaktere werden gut beschrieben und da gestellt, erneut ein großes Lob an die Autorin. Auch wird wie im ersten Teil in zwei Sichtweisen geschrieben vielleicht nicht so ausführlich wie im ersten trotzdem bringt es Abwechslung in die Geschichte und treibt diese voran. Neue so wie Alte Charaktere wird man wiederfinden und sich selbst in der Geschichte verlieren. Die Welt von Rahel und Leonard wurde wunderbar ausgearbeitet so das man sich ein Bild machen kann, wie sie und andere dort Leben.
Meiner Meinung nach ist der zweite Teil von Schattenthron wirklich gut gelungen. Die Autorin hat einfach ein Händchen dafür Charakter gut auszuarbeiten, egal in welchen ihrer Bücher. An sich ist der Text leicht und verständlich geschrieben und die Momente zwischen Rahel, Ricke und Leonard sind verlockend. Ich möchte allerdings nicht zu viel sagen. Angelika Diem hat mit Ihren Werken und vorallem Schattenthron mein Herz erobert.
Im zweiten Band ihres an Märchen angelehnten Buches 'Schattenthron' knüpft Angelika Diem nahtlos an Band eins an.
Rahel und Rieke sind nun im Schloss und während Rieke zur rechten Hand der Königin Regentin wird, sucht Rahel noch nach ihrem Platz als noch nicht Verlobte des Königs.
Zusammen müssen sie gegen den Dünkel des Adels, aber auch Leonards Daimon Erbe und die Saat von Ivald kämpfen.
Geschickt vwrwebt die Autorin Analogien zu diversen Märchen und macht doch etwas ganz eigenes daraus: mit interessanten Gesellschaftsperspektiven, Erkenntnissen, spannenden Auseinandersetzungen und Kämpfen und einer guten Portion Herzschmerz.
Rahel arbeitet daran, sich auf ihre Rolle als zukünftige Königin vorzubereiten, während Leonard versucht, seine eigene Vergangenheit zu bewältigen. Unterdessen droht schon die nächste Bedrohung; am Rosenthron sind Rosen erblüht, deren Blätter schwarz sind, und noch dazu ist Ivald ja immer noch auf der Flucht.
Es ging gleich spannend weiter, und die Welt wurde auf interessante Weise weiter ausgebaut. In diesem Buch wurde auch etwas mehr Fokus auf Rieke gelegt, was ich sehr gut fand. Besonders mochte ich auch Rowan, welcher in diesem Band als neuer Charakter dazukam.
Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten.